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Online-Workshop: Von der Konnektivität zum digitalen Umsatz

Die deutsche Wirtschaft hat in den letzten Jahren viel in die Konnektivität ihrer Maschinen, Anlagen und Geräte investiert. Diese Investitionen laufen unter Schlagworten wie Internet der Dinge, Smart Services oder neue digitale Geschäftsmodelle und sind eine wichtige Voraussetzung für die Wertschöpfung aus Daten. Während aber technische Aspekte heutzutage beantwortet sind, ist die Frage, wie Unternehmen von Konnektivität und den gewonnenen Daten zu neuen digitalen Umsätzen kommen, noch längst nicht vollständig geklärt. Statt von den getätigten Investitionen zu profitieren, sind die Kosteneinsparungen häufig noch unklar, die Umsatzzahlen eher ernüchternd. Daten als neue Unternehmensressource erfordern frühzeitig ein geeignetes Management. Werden sie intelligent genutzt, können diese gewonnenen Daten Ausgangspunkt für digitalen Umsatz sein. Aus gesammelten Datenmengen kann intelligentes Verhalten automatisiert und ein zielführendes Maschinenlernen implementiert werden.

Der Workshop »Von der Konnektivität zum digitalen Umsatz« unterstützt Unternehmen bei der Beantwortung der folgenden Fragen:

  • Was kann Konnektivität und Datenverwertung (durch KI) für unser Unternehmen bedeuten?
  • Wie können wir mit steigenden Datenmengen umgehen und wie können uns Anwendungen der KI konkret helfen?
  • Gibt es generische Ansätze für eine umsatzorientierte Verwertung der Daten? 
  • Wie können wir Software-Applikationen vermarkten (z. B. Freemium-Modell)?
  • Welche organisatorischen Maßnahmen sind notwendig, um mit der Konnektivität weiteren digitalen Umsatz zu generieren (z. B. Verkaufskompetenzen und Anreizsysteme)?

Agenda

23.02.2021

  • From digital busyness to digital business | Von digitalem Beschäftigtsein zum digitalen Geschäft (Prof. Dr. Heiko Gebauer, Fraunhofer IMW)
  • Nutzung generischer KI-Anwendungen für den Ausbau eines exzellenten Servicegeschäfts zur datenbasierten Wertschöpfung – 3 Use Cases und resultierende Mehrwerte (Fabian Kretschmann, AI4BD DeutschlandGmbH)
  • Interaktiver Workshop: Das Digitale Paradox: Wie verkaufen Unternehmen erfolgreich digitale Lösungen?


Zielgruppe:
Unternehmen, speziell aus dem Bereich Maschinen- und Anlagenbau, die in die Konnektivität ihrer Produkte investiert haben bzw. am Anfang dieser Investitionen stehen und ihre digitalen Umsätze vergrößern möchten.

Anmeldung und Teilnahme:
Der Workshop ist auf 15 Teilnehmer begrenzt. Bitte melden Sie sich daher umgehend an. Sobald die Teilnehmerzahl erreicht ist, wird die Anmeldung geschlossen. Die digitale Veranstaltung findet mit Microsoft Teams statt und wird zur Weiterverwendung aufgezeichnet.

Über die Referenten:
Das Team Data Mining und Wertschöpfung um Prof. Dr. Heiko Gebauer* beschäftigt sich am Fraunhofer IMW mit den Potentialen der datenbasierten Wertschöpfung, mit Hauptfokus auf sächsische Unternehmen. Das Team beforscht hier u.a. den Wandel im Maschinen- und Anlagenbau vom Produkthersteller zum (digitalen) Lösungsanbieter. Themen, die gemeinsam mit circa 200 Firmen (z. B. ABB, Bosch, Caterpillar, Dräger Safety, Franke, Georg Fischer, Heidelberger Druckmaschinen, Käser Kompressoren, Siemens, SKF, Trumpf, Volvo, Voith, Zeiss, ZF) vertieft wurden, sind: Schaffung von Kostentransparenz; Etablierung von Entwicklungsprozessen für innovative Produkte, Dienstleistungen und Lösungen; Entwicklung dienstleistungsorientierter Geschäftsmodelle; Ersatzteillogistik und Dienstleistungskonzepte für den chinesischen Markt; Strategieentwicklung und -umsetzung im Kontext der Digitalisierung und des IoT (Internet der Dinge).

*Prof. Dr. Heiko Gebauer
Fraunhofer IMW - Themengebiet Data Mining und Wertschöpfung, Leipzig
Gastprofessor - Strategisches und Internationales Management, Linköping Universität, Schweden
Privatdozent - Universität St. Gallen, Schweiz

KIPS – KI-Plattform Sachsen
Noch zögern vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) beim Einsatz Künstlicher Intelligenz und der Migration ihrer Daten in Cloud-Systeme. Nur durch einen einfachen Zugang zu KI-Anwendungen bei gleichzeitiger Transparenz und Entscheidungsfreiheit über den Ort und die Art und Weise der Verarbeitung eigener Daten können Unternehmen effizienter werden und gleichzeitig die Kontrolle über ihre Daten, oftmals spezifisches Unternehmenswissen, behalten. Hier greift das Transferprojekt KIPS an. Das Team aus Spezialisten des Silicon Saxony und des KI-Softwarehersteller AI4BD Deutschland GmbH arbeitet gemeinsam mit CLOUD&HEAT Technologies GmbH an einer gemeinsamen Plattform für einen verständlichen Transfer zu den Themen KI und Cloud-Computing. Denn Sachsen, Deutschland und Europa müssen eigene, sichere Cloud- und KI-Lösungen entwickeln, will man international nicht ins Hintertreffen geraten. Dazu wird neben dem Transfer von Wissen rund um Künstliche Intelligenz und Cloud Computing erstmal die Umsetzung der Vision des europäischen Projekts GAIA-X  einer vernetzte Dateninfrastruktur für ein europäisches digitales Ökosystem in einem Demonstrator umgesetzt.

Referent: Fabian Kretschmann, CBR Consultant, AI4BD Deutschland GmbH

Das Projekt KIPS wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.


Veranstaltungsort
Online


Datum / Zeit
23.02.2021 15:00 Uhr - 17:00 Uhr

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Ansprechpartner

Carola Schulze
Silicon Saxony e. V.
Telefon: +49 351 89 25 884
Fax: +49 351 89 25 889
E-Mail: carola.schulze@silicon-saxony.de

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