Silicon Saxony hilft Flüchtlingen

Weiteres Engagement für Geflüchtete

SALT Solutions engagiert sich in der Initiative Integration durch Ausbildung und Arbeit

Urkundenübergabe an SALT Solution für den Einsatz bei der Integration von Flüchtlingen (Bildquelle: SALT Solutions GmbH)Urkundenübergabe an SALT Solution für den Einsatz bei der Integration von Flüchtlingen (Bildquelle: SALT Solutions GmbH)

Unser Mitglied SALT Solutions wurde im Rahmen der Initiative Integration durch Ausbildung und Arbeit von der bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet. Ilse Aigner, die bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, honorierte damit die Bereitschaft von rund 60 bayerischen Unternehmen, sich für die Integration von Flüchtlingen durch Arbeit und Ausbildung zu engagieren.

„Uns ist es bei SALT Solutions ein großes Anliegen, einen konstruktiven Beitrag zur Integration von Flüchtlingen zu leisten“, sagt Dieter Heyde, Geschäftsführender Gesellschafter bei SALT Solutions. Deshalb ist das Unternehmen seit Oktober Mitglied des Netzwerks Unternehmen integrieren Flüchtlinge. Das Netzwerk ist eine Initiative des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Über 900 Unternehmen in ganz Deutschland teilen darin ihr Wissen und ihre Praxiserfahrungen zur betrieblichen Integration von Flüchtlingen.

Bereits im Juli ermöglichte SALT Solutions einem jungen Flüchtling aus Afghanistan ein Praktikum zur Berufsorientierung. Dabei gewann der Afghane spannende Einblicke in die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration und Anwendungsentwicklung.

Betriebliche Integration von Flüchtlingen

Die Initiative Integration durch Ausbildung und Arbeit richtet sich an Personalverantwortliche bayerischer Unternehmen. Sie soll für die Herausforderungen sensibilisieren, die mit der Integration von Menschen aus anderen Kulturkreisen im eigenen Unternehmen einhergehen. Dazu gehört unter anderem das IHK-Seminar Betriebliche Integration von Flüchtlingen, an dem auch Mitarbeiter der Personalabteilung von SALT Solutions teilnahmen. Die Initiatoren verfolgen das Ziel, Personalverantwortliche auf diese Herausforderung vorzubereiten, interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln und den Erfahrungsaustausch zwischen den teilnehmenden Unternehmen zu fördern.

Als Baustein der Initiative Integration durch Ausbildung und Arbeit der bayerischen Staatsregierung sollen Maßnahmen zur besseren Integration von Flüchtlingen geschaffen werden. Diese Maßnahmen umfassen neben Sprachförderung und Anerkennung von Qualifikationen auch Maßnahmen zur Berufsorientierung.

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Fit in KMU - Für Integration und Toleranz in kleinen und mittleren Unternehmen

Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft und Handwerkskammer Dresden

Im Rahmen des Landesprogramms "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz" führt das Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft gemeinsam mit der Handwerkskammer Dresden ein Projekt unter dem Namen "Fit in KMU - Für Integration und Toleranz in kleinen und mittleren Unternehmen" durch.

Ziel des Projekts ist die Förderung der interkulturellen Offenheit, Toleranz und Demokratie in kleinen und mittleren Unternehmen. Des Weiteren soll die interkulturelle Kompetenz von Beschäftigten in sächsischen Unternehmen und Einrichtungen gestärkt und Hemmnissen und Vorurteilen gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund überwunden werden.

Dafür setzt das Projekt die folgenden Schwerpunkte:

  • Stärkung der interkulturellen Kompetenz von Fach- und Führungskräften, Ausbildungspartnern sowie von Beschäftigten öffentlicher Verwaltungen
  • Erarbeitung und Installation betrieblicher Konzepte für eine lebendige Willkommenskultur zur erfolgreichen Integration ausländischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Förderung der wirtschaftlichen Erfolge durch Steigerung der Motivation ausländischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Information und Transfer von Erfahrungen und Konzepten zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz sowie Motivation zur Integration ausländischer Beschäftigter
  • Unterstützung der Integration von Migrantinnen und Migranten durch Veröffentlichung von Handlungsanleitungen und good practices
  • Zusammenarbeit und dauerhafte Vernetzung projektrelevanter Kompetenzträger zur Erreichung nachhaltiger Projektergebnisse

    Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier


    Ausstellung "NAHNU" für Flüchtlinge, Asylsuchende und Migranten

    Die Museen der Stadt Dresden und Willkommen im Hochland e. V. initiieren eine Ausstellung für Flüchtlinge, Asylsuchende und Migranten. Unter dem Namen "NAHNU" sollen Werke der bildenden Kunst in der Städtischen Galerie Dresden ausgestellt werden.

    Über die  Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden wird zurzeit viel gesprochen. Der Austausch über die unterschiedlichen Sitten, Gebräuche und Kulturen und deren Wahrnehmung und Deutungen zwischen den Menschen aus den Herkunftsländern und den Menschen in ihrer neuen Umgebung, im Gastland, ist eine wichtige Voraussetzung für wechselseitige Akzeptanz und Toleranz. Ein wichtiges Medium für einen solchen Austausch, jenseits von Sprache, können Bilder und Skulpturen sein und sie gewähren überraschende Einblicke in die bildende Kunst der Zugezogenen.

    Willkommen im Hochland e. V.Der Verein Willkommen im Hochland e. V. und die Museen der Stadt Dresden möchten Künstlern und Künstlerinnen, unter unseren neuen Mitbürgern, die Möglichkeit geben, ihre Fotos, Grafiken, Gemälde, Skulpturen oder Grafikdesigns auszustellen. Die Ausstellung NAHNU ist im April in der Städtischen Galerie Dresden geplant. Darüber hinaus werden die Werke im Netz unter www.nahnu-dresden.de veröffentlicht.

    Das arabische Wort "Nahnu" gibt der Initiative ihren Namen und bedeutet "Wir".
     
    Unter nahnu@willkommen-im-hochland.de können sich ab sofort alle Künstler, die sich angesprochen fühlen, bei uns melden. Einsendeschluss ist der 4. März 2016.

    Wir freuen uns darauf, über die Kunst Einheimische und Zugewanderte miteinander ins Gespräch zu bringen. Wer dieses Engagement finanziell unterstützen möchte, ist ebenfalls hochwillkommen.