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Dresdner Softwareunternehmen auf CeBIT 2015

  • v.l.n.r.: Prof. Dr. Frank Schönfeld (Vorstand Silicon Saxony, T-Systems MMS), Prof. Dr. Michael Breidung (Betriebsleiter IT-Dienstleistungen der Landeshauptstadt Dresden), Wolfram Schnelle (IHK Dresden), Heike Lutoschka (Amt für Wirtschaftsförderung Dresden), Frank Siewert (Vorstand Comarch Software und Beratung), René Unger (Geschäftsführer EA Systems Dresden)

Dresdner Unternehmen präsentieren sich vom 16. bis 20. März auf der CeBIT, der weltweit größten Messe für Informations- und Kommunikationstechnik. Auf einer Fläche von 110 Quadratmetern sind auf dem sächsischen Gemeinschaftsstand (Stand B 34, Halle 5) insgesamt 15 Aussteller beziehungsweise Dresdner Softwareunternehmen vertreten. Mit dabei werden auch sechs Dresdner Software-Startups sein, die auf der CeBIT Kunden, Investoren und Partner treffen möchten, um Geschäfte zu generieren.



Dresdens Zukunft ist digital: Starke IT-Wirtschaft mit erheblichem Potenzial

Der IT-Bereich ist der am stärksten wachsende Wirtschaftsbereich in Dresden. Die sächsische Landeshauptstadt verfügt im deutschlandweiten Vergleich über einen sehr hohen Anteil der Software- und IT-Dienstleistungen an der Gesamtbeschäftigung. Zudem verzeichnet Dresden sachsenweit die höchste Gründungsintensität und ordnet sich damit unter den stärksten Gründungszentren der IKT-Branche in Deutschland ein.
 
Wirtschaftsbürgermeister Hilbert: Software-Branche steigert Dresdner Wirtschaftswachstum
„Die Software- und IT-Branche beflügelt stark das Wirtschaftswachstum in Dresden, sowohl bei der Anzahl der Beschäftigten als auch der Unternehmen. Mehr als 400 Firmen beschäftigen inzwischen mehr als 10.000 Mitarbeiter", erklärt Dirk Hilbert, Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden. „Da die Gehälter inzwischen branchenüblich sind, können wir immer mehr junge Leute nach dem Studium hier in Dresden behalten. Die Dresdner Firmen sind in der Softwareentwicklung zur Steuerung und Automatisierung von Produktionsanlagen, Anlagenintegration und -optimierung aktiv und damit an der Schnittstelle zu den klassischen Industrien", so Hilbert weiter.
In weniger als sechs Jahren hat sich die Zahl der in Sachsen ansässigen Software-Unternehmen mehr als vervierfacht. Mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate in der Beschäftigung von 7,7 Prozent liegt die Software- und IT-Industrie seit 2010 in der Dienstleistungsbranche in Sachsen, aber auch im Industrievergleich, unangefochten an der Spitze. Hervorragende Bildungsinfrastruktur: Mit etwa 1.800 Studierenden gehört die Fakultät Informatik der Technischen Universität Dresden zu den größten Ausbildungsstätten für Informatik in Deutschland. An der Exzellenzuniversität stehen neben der klassischen Informatik und der Medieninformatik sechs weitere Studiengänge zur Auswahl.
 
Dresden ist Pilot-Region für eGovernment
Auch im Bereich eGovernment und IT-Verwaltung gehört Sachsens Landeshauptstadt zu den Vorreitern und zugleich Technologieführern. Dresden ist Deutschlands erste Kommune mit einer kompletten Implementierung von DE-Mail in der Verwaltung. Damit können Dresdner Bürger vertrauliche Dokumente wie zum Beispiel Grundsteuerbescheide erhalten. In Dresden ist es möglich, „alle Leistungsprozesse der Landeshauptstadt Dresden per DE-Mail zu beantragen. Damit sind wir in Deutschland bisher einmalig", sagt Prof. Michael Breidung, Leiter des Dresdner Eigenbetriebes „IT", der für die komplette IT-Infrastruktur der Dresdner Verwaltung verantwortlich ist. „Unsere DE-Mail-Lösung ist in unsere Standard-Email-Software integriert, so dass keine Änderungen der Abläufe beim Empfang sicherer und vertraulicher DE-Mails nötig sind. Der Einführungsaufwand war zudem überschaubar. Die Deutsche Telekom war und ist ein leistungsfähiger Partner", sagt Prof. Michael Breidung. „Zurzeit planen und entwickeln wir Anwendungen für den Versand sicherer E-Mails (sog. Outbound-Geschäft), beispielsweise für Gewerbeangelegenheiten, Wohngeld und Steuerbescheide", so Prof. Breidung weiter.
 
CeBIT-Auftritt wichtig für Neugeschäft von Dresdner Firmen
„Die CeBIT ist eine Entscheidermesse für sächsische, aber insbesondere auch für Dresdner Firmen aus dem Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie. Wir sind bereits seit 25 Jahren hier vertreten und in dieser Zeit ist es immer wieder gelungen, den Ausstellern auf unserem Gemeinschaftsstand ein Podium zu bieten und so bei der Gewinnung von Neukunden zu helfen. Das wollen und werden wir auch 2016 fortsetzen", erklärt Wolfram Schnelle, Geschäftsführer Industrie und Außenwirtschaft der IHK Dresden.
 
Mikroelektronik und IT in Wirtschaftsregion eng verzahnt
„Software und IT nehmen die Schlüsselrolle ein, wenn es um die technologischen Antworten auf die Zukunftsfragen geht. Egal ob Smart City, Smart Mobility, Smart Health oder Smart Education - für zukunftsweisende Lösungen im Internet of Things braucht es ein optimales Zusammenspiel von Hardware und Software", sagt Prof. Frank Schönfeld, Vorstand des sächsischen Hightech-Branchenverbandes Silicon Saxony und Leiter der Silicon Saxony-Arbeitsgruppe Software Saxony. „Die Wirtschaftsregion Sachsen zeichnet sich durch die besonders enge Verzahnung von Mikroelektronik und IT aus. Die hohe Vernetzung im Silicon Saxony an der Schnittstelle von Soft- und Hardware schafft viele wertvolle Synergien, die den Standort Sachsen insgesamt voranbringen."
 
CeBIT ist Chance für Startups
Auch für das Software-Start-up EA Systems Dresden GmbH ist die CeBIT-Teilnahme eine wichtige und gute Möglichkeit, neue Kundengruppen anzusprechen. „Wir sind das erste mal auf der CeBIT und möchten Kontakte zu Neukunden aufbauen", erklärt René Unger, Geschäftsführer EA Systems Dresden GmbH. Das Unternehmen hat sich auf Software für Energiemonitoring und -management spezialisiert. „Die diesjährige Messe steht unter dem Fokus von Big Data, Internet der Dinge und Smart Grid-Lösungen. Genau dort liegen unsere Schwerpunkte und unsere Kompetenz, hier wollen wir Neukunden gewinnen", so Unger weiter. Die Stadt Dresden ist für die Firma von besonderer Bedeutung. „Dresden als Technologie- und Software-Standort spielt für uns eine wichtige Rolle. Unsere ersten Kunden kommen aus dem Dresdner Umfeld. Durch die Strahlkraft der Projekte sind wir inzwischen bundesweit tätig. Die Zusammenarbeit mit der Universität ermöglicht uns den Einsatz neuster Technologie. Auch sind unsere Mitarbeiter alle Absolventen Dresdner Hochschulen", sagt Unger zum Schluss.
 
Liste von Dresdner Softwarefirmen und Ausstellern auf der CeBIT:

  • CareSocial GmbH (Start-up)
  • Digitale Offensive Sachsen
  • Dresden-IT GmbH
  • EA Systems Dresden GmbH (Start-up)
  • exelonix GmbH (Start-up)
  • futureSAX
  • IHK Dresden
  • Landeshauptstadt Dresden - Amt für Wirtschaftsförderung
  • Linguwerk GmbH (Start-up)
  • Mind-Objects (Start-up)
  • OPOX GmbH (Start-up)
  • PRIOSCORE c/o Mitt-Systeme GmbH
  • SoftEd Systems Ingenieurgesellschaft für Software GmbH
  • Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH
  • XIMA MEDIA GmbH


Weiterführende Links

Pressemitteilung der Landeshauptstadt Dresden
Dresdner Startups auf der CeBIT 2015

Foto: LHD/Frank Grätz