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TU Dresden: Europas führende Technische Universitäten zu Gast in Dresden

CESAER ist die "Conference of European Schools for Advanced Engineering Education and Research". Der Cluster aus 58 Technischen Universitäten ist heute die größte derartige Vereinigung in Europa. Sie hat das Ziel dazu beizutragen, hochwertige Ausbildung und Forschung in den Technikwissenschaften, inklusive der Förderung von Innovationen, sicherzustellen. Darüber hinaus setzt sich der Verbund gegenüber den Institutionen der Europäischen Union stark für die Belange der Technischen Universitäten ein. Vom 12. bis 14. Oktober trafen sich die CESAER-Mitglieder unter dem Motto "Regional Visions for Global Challenges in Digital Transformation" erstmals zu ihrer Jahrestagung, dem CESAER Annual Meeting "CAM" 2022 in Dresden – mit der TU Dresden als Gastgeberin.

"Wir freuen uns außerordentlich, dass wir die Technischen Universitäten Europas bei uns an der TU Dresden und in Dresden zu Besuch haben. Die CAM 2022 bietet einzigartige Möglichkeiten für den kollegialen Austausch zu den drängenden Fragen unserer Zeit, beispielsweise zu den technischen Lösungen der Energieversorgung, der Rohstoffverknappung oder dem nachhaltigen Bauen für das 21. Jahrhundert. Regionale Verankerung bei gleichzeitiger globaler Bezogenheit gehört zum Kerncredo der TUD. Vor Ort, zum Beispiel in der Lausitz, unterstützen wir strukturellen Wandel durch Innovation u.a. im Bereich der Digitalen Wissenschaften, der Materialwissenschaften oder der Kreislaufwirtschaft", begrüßt Professorin Ursula M. Staudinger, Rektorin der TU Dresden, die CESAER-Mitglieder in Dresden.

Prof. Ronald Tetzlaff, Chief Officer Technologietransfer und Internationalisierung der TU Dresden und seit Ende 2021 Mitglied im Board of Directors der CESAER, unterstreicht: "Der Strukturwandel, der sich vor allem in vielen ländlichen Gebieten Europas vollzieht – in unserer Region ist die Lausitz ein Paradebeispiel – bietet einzigartige Chancen für neue Forschungs- und Transferkonzepte, auch im Hinblick auf eine vertrauenswürdige, verlässliche und menschenzentrierte digitale Transformation. Nicht zuletzt sind neue Werkstoffe eine wichtige Voraussetzung für diesen Wandel und ein Eckpfeiler bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen." So erfordern beispielsweise saubere Energie, sauberes Wasser, Umweltschutz und Gesundheitsfragen bahnbrechende Entdeckungen und Anwendungen von oft exotischen Materialien. Darüber hinaus bietet dies einzigartige Möglichkeiten für neu entstehende Informationstechnologien, das "Internet der Dinge" und künstliche Intelligenz.

Als Gastgeberin der CAM 2022 konzentriert sich die TU Dresden bei der Entwicklung innovativer Lösungen für globale Herausforderungen insbesondere auch auf die Transformation der eigenen Region. Zum Konferenzthema "Regionale Visionen für globale Herausforderungen der digitalen Transformation" haben die Länder in Europa und darüber hinaus ihre eigenen Entwicklungen und Hindernisse. "Wir laden mit der Konferenz alle Mitglieder unseres Verbandes ein, einen Dialog zu diesem Thema zu führen", erläutert Prof. Tetzlaff. "Wir werden uns u.a. auf Best-Practice-Modelle des gesamtgesellschaftlichen Wissens- und Technologietransfers basierend auf interdisziplinärer Forschung in regionalen, speziell ländlichen, Kontexten konzentrieren, aber auch die Rolle von Bildungs- und akademischen Einrichtungen bei der Unterstützung lokaler Gemeinschaften und Regionen bei der Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung genauer betrachten. An den Podiumsdiskussionen werden sowohl prominente Forscher als auch Politiker, Wirtschaftsvertreter, führende Persönlichkeiten aus den Gemeinden und andere Gastredner teilnehmen. Wir werden Partnerunternehmen und -organisationen unseres DRESDEN-concept-Netzwerks sowie andere europäische Kollegen und Partner aktiv einbeziehen, um die Bedeutung der Stärkung regionaler Netzwerke und Innovationszentren in ganz Europa für die Ausbildung und Vorbereitung von Studenten auf die Zukunft hervorzuheben."

Über DRESDEN-concept

DRESDEN-concept ist ein Zusammenschluss von Wissenschaft und Kultur, der an der Spitze des Wissenschaftsstandortes Dresden steht. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Forschungs- und Kultureinrichtungen liegt auf der Nutzung von Synergien in den Bereichen Forschung, Bildung, Infrastruktur und Verwaltung. Die Partner stimmen ihre wissenschaftliche Strategie ab und identifizieren die Bereiche, in denen Dresden führend ist, um Talente und international anerkannte Forschende zu gewinnen. Durch die Vernetzung über Instituts- und Fachgrenzen hinweg bietet DRESDEN-concept den Forschenden einen idealen Standort für Wissenschaft und Innovation. Die räumliche Nähe der Partnereinrichtungen, die nachhaltige Nutzung von Infrastrukturen innerhalb der Allianz und die Einrichtung von Forschungsschwerpunkten machen Dresden zu einem Top-Wissenschaftsstandort.

Weiterführende Links

www.cesaer.org 
www.tu-dresden.de