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Landeshauptstadt Dresden: Roboter als große und kleine Helfer vor allem bei jungen Menschen willkommen

Ob als Unterstützer bei Reinigungsarbeiten, im Garten oder in der Pflege – Roboter sind längst nicht mehr nur in der Industrie zu Hause, sondern kommen in den unterschiedlichsten Arbeits- und Alltagsbereichen zum Einsatz. Dies zeigt sich auch in den Antworten des Deutschen Robotik Spiegels 2022, der vom Deutschen Robotik Verband e.V. in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Dresden und der Dresden Marketing Gesellschaft ins Leben gerufen wurde.

 

 

Besonders jüngere Menschen können sich den Einsatz von Robotern in diversen Anwendungsfeldern, wie zum Beispiel in der Angehörigenpflege oder in der Unterhaltung, gut vorstellen. Doch auch unabhängig vom Alter sieht eine Mehrheit der Befragten in Robotern das Potenzial, unseren Arbeitsalltag zu verbessern –  mehr als zwei Drittel (67,5 Prozent) von ihnen schätzen Robotik als eine wichtige Zukunftsbranche für den Standort Deutschland ein.

Die Vorstellung vom "Roboter als Kollege" hat sich allerdings noch nicht durchsetzen können. Auf die Frage, welche Rolle Roboter künftig am ehesten in Unternehmen einnehmen sollten, favorisiert die große Mehrheit der Befragten (76,2 Prozent) weiterhin den Roboter als Maschine. Das möchte das Dresdner Robotik Software-Unternehmen Wandelbots ändern. "Normalerweise ist die Umsetzung von Robotik-Prozessen sehr komplex", sagt Christian Piechnick, CEO und Gründer von Wandelbots. "Bis ein Roboter einsatzbereit ist, müssen erfahrene Entwickler jeden einzelnen Arbeitsschritt programmieren. Hohe Kosten und fehlendes Fachpersonal hindern aktuell die Beschleunigung der Automatisierung. Genau hier setzen wir an." Dafür bietet das Unternehmen die No-Code-Lösung Wandelbots Teaching, die Nutzer:innen befähigt, Roboter selbstständig anzulernen, ohne über Programmierkenntnisse zu verfügen.

Neben Wandelbots treiben in Dresden viele Akteure die Entwicklung gemeinsam voran, sodass die Vorstellung vom "Kollegen Roboter" bald Realität werden könnte. Thomas Schulz, Geschäftsführer des "Robot Valley Saxony", sieht in der Landeshauptstadt einen Knotenpunkt für deutschlandweit einzigartige Synergien: "Das Robot Valley Saxony ist das Robotik-Ökosystem im Herzen Europas, das Experten aus Industrie, Forschung und Start-ups aktiv miteinander vernetzt, um Innovation und Wachstum im Robotik-Sektor in Sachsen und darüber hinaus zu fördern."

Weiterführende Links

www.dresden.de