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Silicon Saxony: Kommentar zur Bosch-Investition von drei Milliarden Euro in sein Halbleiter-Geschäft

Halbleiter sind unverzichtbarer Bestandteil aller elektronischen Systeme und Taktgeber der modernen Technikwelt. Das Technologieunternehmen Bosch wird deshalb bis 2026 im Rahmen des IPCEI-Förderprogramms Mikroelektronik und Kommunikationstechnologie weitere drei Milliarden Euro in seine Halbleitersparte investieren. Mit seinem Investitionspaket plant Bosch je ein neues Entwicklungszentrum in Reutlingen und Dresden für zusammen mehr als 170 Millionen Euro. Außerdem investiert das Unternehmen im kommenden Jahr in Dresden 250 Millionen Euro für den Standortausbau mit einer Erweiterung der Reinraumfläche um 3.000 Quadratmeter.

 

 

 

Silicon Saxony kommentiert:
"Bosch stärkt mit seinen Investitionen Europas führenden Halbleiterstandort. Das Unternehmen bereichert seit 2016 mit seinem Engagement die Entwicklung des Silicon Saxony und hat seitdem substanziell investiert. Diese Entwicklung setzt sich fort und Bosch baut nun seine 300-Millimeter-MEMS-Fertigung für z. B. Radarsensoren in Dresden aus. Die Möglichkeiten von IPCEI sowie des kommenden EU Chips Act zeigen Wirkung: Die Produktion in Europa wächst! Das ist ein wichtiges Signal für die europäischen Anwenderindustrien: Es fördert das Vertrauen in regionale Wertschöpfungs- und Lieferketten und sichert Europas digitale Souveränität. Das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum, welches Bosch in Dresden ansiedelt und mit dem man rund 100 neue Arbeitsplätze schafft, stärkt die Innovationskraft der Hightech-Region Silicon Saxony und macht den Standort attraktiv für Toptalente aus aller Welt", sagt Dirk Röhrborn, Vorstandsvorsitzender Silicon Saxony.

Über Silicon Saxony
Der Silicon Saxony e. V. ist mit mehr als 400 Mitgliedern das größte Hightechnetzwerk Sachsens und eines der größten Mikroelektronik- und IT-Cluster Deutschlands sowie Europas. Als eigenfinanzierter Verein verbindet Silicon Saxony seit seiner Gründung im Jahr 2000 Hersteller, Zulieferer, Dienstleister, Hochschulen/Universitäten, Forschungsinstitute, öffentliche Einrichtungen sowie branchenrelevante Startups am Wirtschaftsstandort Sachsen und darüber hinaus. Übergeordnete Ziele der Netzwerkarbeit sind u.a. der Ausbau sowie die Stärkung des führenden Mikroelektronikstandortes Europas und auch das Vorantreiben der parallel verlaufenden Entwicklung hin zu einem Softwareland Sachsen.

Weiterführende Links

www.bosch.de
www.silicon-saxony.de