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BMWi: Deutscher Halbleiterstandort soll stärker werden denn je - IPCEI2 auf dem Weg

Bundesminister Peter Altmaier traf am 1. September Vertreterinnen und Vertreter von rund 50 Unternehmen der Mikroelektronikbranche zu einem virtuellen Austausch. Im Mittelpunkt des Gespräches standen die aktuellen Entwicklungen in der Halbleiterindustrie in Deutschland und Europa. Sowohl die aktuellen Probleme und Lieferengpässe wie auch mittelfristige Lösungsoptionen waren wichtige Themen des Austauschs.

 

 

Bundesminister Peter Altmaier: "Die Mikroelektronik ist von überragender Bedeutung für die deutsche und europäische Wettbewerbsfähigkeit. Die jüngsten Lieferengpässe zeigen: Wir müssen dringend und ambitioniert handeln und mehr technologische Souveränität erlangen. Allein Deutschland investiert mehrere Milliarden Euro und setzt aktuell ein zweites europäisches Großprojekt für die Mikroelektronik auf das Gleis. Unser Ziel ist es, dass sich Europas Marktanteil an der weltweiten Chipproduktion bis 2030 auf 20 Prozent verdoppelt. Daran müssen wir gemeinsam mit aller Kraft arbeiten, damit Deutschland als Halbleiterstandort stärker wird denn je."

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat bereits 2018 ein erstes gemeinsames europäisches Projekt zur Mikroelektronik gestartet. Mit bis zu einer Milliarde Euro an Fördergeldern werden circa 2,6 Milliarden Euro private Investitionen ausgelöst. Bereits rund 2.400 hochwertige Arbeitsplätze haben die geförderten Unternehmen im Rahmen der Projekte in Deutschland geschaffen.

Aktuell realisiert das BMWi gemeinsam mit zahlreichen weiteren europäischen Mitgliedstaaten ein weiteres zweites Großprojekt zu Mikroelektronik und Kommunikationstechnologien. Der Bewerbungsprozess für Unternehmen hierfür startet ebenfalls am 1. September. Nähere Informationen zum Bewerbungsprozess finden Sie in der Bekanntmachung im Bundesanzeiger.

Weiterführende Links

www.bmwi.de 
"Important Project of Common European Interest" – kurz IPCEI – im Bereich der Mikroelektronik