News

First Sensor: EU-Beschluss zum verpflichtenden Einsatz von Fahrassistenzsystemen in motorisierten Fahrzeugen

  • First Sensor: Forschung und Entwicklung des IMMS für die Bioanalytik
    Reinraum bei First Sensor.

Gemäß eines aktuellen EU-Beschlusses sollen ab 2022 diverse Fahrassistenzsysteme wie Rückfahr-, Spurhalte- sowie Notbremsassistenzsysteme für alle neuzugelassenen motorisierten Fahrzeuge zur Pflicht werden, um die Sicherheit schwächerer Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Fahrradfahrer zu verbessern. Die First Sensor AG begrüßt den Vorstoß: "Fahrassistenzsysteme können Unfälle durch menschliche Fahrfehler verhindern. Deshalb ist ihre flächendeckende Einführung längst überfällig, um den Verkehr für alle Beteiligten sicherer zu machen. Mit unseren optischen Sensoren für LiDAR-Scanner und unseren Kamerasystemen tragen wir dazu bei", sagt Dr. Dirk Rothweiler, CEO der First Sensor AG.

 

Für mehr Achtsamkeit mahnt am kommenden Sonntag, 17. November, der Weltgedenktag für Straßenverkehrsopfer. 2018 kamen 3.265 Menschen auf deutschen Straßen ums Leben, fast genauso viele wie in den Jahren davor. In Sachsen waren es im vergangenen Jahr 197 Menschen. Besonders gefährlich sind Unfälle zwischen LKWs und Radfahrern; vor allem Abbiegevorgänge können zu tödlichen Zusammenstößen führen. Der EU-Beschluss sieht deshalb auch vor, dass Lkws und Busse so konzipiert und gebaut sind, dass tote Winkel erheblich verringert werden. Sie müssen mit modernen Systemen ausgerüstet sein, die Fußgänger und Radfahrer in unmittelbarer Nähe des jeweiligen Fahrzeugs entdecken.

First Sensor beliefert bereits Hersteller mit Lösungen, die Gefahrensituationen erkennen und verhindern sollen. "Unsere ‚Blue Next‘-Kameras nutzt zum Beispiel ein international tätiger Tier-1-Zuliefer für Fahrassistenzsysteme zur Ausrüstung von Wohnmobilen und Bussen. Dort ersetzen sie traditionelle Rückspiegel und helfen dabei, Unfälle durch den toten Winkel zu vermeiden", so Prinz von Hessen. "Die Industrie hat die Relevanz erkannt und arbeitet intensiv an der Einführung weiterer Lösungen. Vor allem Hersteller von Nutz- und Sonderfahrzeugen sind Vorreiter."

Vernetzte Kamerasysteme sollen im Zusammenspiel mit Radar und der LIDAR-Technologie, für die First Sensor Avalanche Photodioden entwickelt und produziert, in Zukunft auch das vollautonome Fahren ermöglichen. Dabei geht es unter anderem darum, die Umgebung des Fahrzeugs von allen Seiten zu kontrollieren und Sensordaten zu kombinieren. Selbstfahrende Autos sind zwar heute noch Pilotprojekte, doch Prognosen zufolge werden bis 2035 bereits 54 Millionen dieser Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sein. Experten schätzen, dass das autonome Fahren dann bis 2040 Verkehrsunfälle um bis zu 90 Prozent reduzieren kann.

Über die First Sensor AG

Gegründet als Technologie-Startup in den frühen 1990er Jahren, ist First Sensor heute ein weltweit tätiges Sensorikunternehmen. Mit unserem Knowhow in Chip Design und Production sowie Microelectronic Packaging entwickeln und fertigen wir Standardsensoren und kundenspezifische Sensorlösungen in den Bereichen Photonics, Pressure und Advanced Electronics für den stetig wachsenden Bedarf in Schlüsselanwendungen für die Zielmärkte Industrial, Medical und Mobility. Mit rund 1.000 Mitarbeitern sind wir an sechs deutschen Standorten vertreten und verfügen darüber hinaus über Entwicklungs-, Produktions- und Vertriebsstandorte in den USA, Kanada, China, den Niederlanden, Großbritannien, Frankreich, Schweden und Dänemark sowie ein weltweites Partnernetzwerk. Die First Sensor AG ist börsennotiert und seit 1999 im Prime Standard der deutschen Börse in Frankfurt gelistet.

Weiterführende Links


www.first-sensor.com

Foto: First Sensor