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SMWK: Wissenschaftspreise sind wichtige Geste der Wertschätzung

Die Landeshauptstadt Dresden verlieh am 9. März zum zweiten Mal den "DRESDEN EXCELLENCE AWARD – Wissenschaftspreis der Stadt Dresden" an herausragende Abschlussarbeiten von Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der ortsansässigen Hochschul- und Forschungseinrichtungen. Ausgezeichnet wurden dabei fachspezifische und interdisziplinäre Forschungsarbeiten mit exzellentem Ergebnis zur Erlangung der wissenschaftlichen Abschlüsse Bachelor, Master oder Diplom, Promotion und Habilitation. Bei der Verleihung standen insbesondere Abschlussarbeiten im Fokus, die sich mit wissenschaftlichen Fragestellungen im Kontext der Stadt Dresden auseinandersetzen und deren Ergebnisse für die Dresdner Stadtentwicklung und Stadtgesellschaft zukunftsweisend sind.

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange unterstrich heute in ihrem Grußwort: "Ich begrüße es sehr, dass sich die Stadt dazu entschieden hat, diesen Preis zu vergeben. Denn Wissenschaftspreise sind eine wichtige Geste der Wertschätzung an die Absolventinnen und Absolventen, aber auch an die Hochschulen in Dresden, die hervorragende Fachkräfte und wissenschaftlichen sowie künstlerischen Nachwuchs hervorbringen. Die Auszeichnung gilt somit in erster Linie den Preisträgerinnen und Preisträgern, aber auch dem Wissenschaftsstandort Dresden."

Insgesamt wurden bei der Landeshauptstadt 46 Bewerbungen für den Wissenschaftspreis eingereicht, die durch eine eigens dafür gebildete Jury begutachtet und prämiert wurden. Bei der heutigen feierlichen Auszeichnungsveranstaltung des Oberbürgermeisters Dirk Hilbert im Neuen Rathaus wurden vier Absolventinnen und Absolventen der unterschiedlichen Abschlusskategorien ausgezeichnet.

Die Preisgelder des Wissenschaftspreises sind insgesamt auf 30.000 Euro dotiert, wobei deren Verwendung den Empfängerinnen und Empfängern obliegt. Jährlich wird jeweils eine exzellente Bachelorarbeit mit 3.000 Euro, eine Master- oder Diplomarbeit mit 6.000 Euro, eine Promotion mit 9.000 Euro und eine Habilitation mit 12.000 Euro prämiert.

In diesem Jahr setzte sich die Bachelorabsolventin der Fachhochschule Dresden Carolin Hunger mit ihrer Abschlussarbeit zum Thema "Evaluation des JugendBeratungsCenters Dresden" gegen die zahlreichen Mitbewerbungen durch. In der Kategorie Master- oder Diplomarbeit gewann Rebekka Rudisch von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden mit ihrer anwendungsorientierten Masterarbeit zu Optierungsmaßnahmen von Elektromobilität in Dresden. Der Physiker Dr. Bernhard Siegmund (Technische Universität Dresden) ist der Gewinner der Abschlusskategorie Promotion. Seine Forschungsergebnisse zu organischen Sensoren wurden bereits patentiert und befinden sich in der Phase der Kommerzialisierung. Als exzellente Habilitation wurde die Arbeit von Dr. Benjamin Friedrich an der Technischen Universität Dresden im Exzellenzcluster "Physik des Lebens" ausgezeichnet. Künftig können seine Forschungsergebnisse zur nicht-linearen Dynamik funktionaler biologischer Systeme auch auf technische Systeme übertragen werden.

Weiterführende Links


www.smwk.sachsen.de