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Silicon Saxony: Sachsens Hightechnetzwerk treibt die Entwicklung des "Internet of Things" voran

  • Silicon Saxony: Sachsens Hightechnetzwerk treibt die Entwicklung des "Internet of Things" voran
    Prof. Schönefeld während der abschließenden Demosession.
  • Silicon Saxony: Sachsens Hightechnetzwerk treibt die Entwicklung des "Internet of Things" voran
    Robert Panholzer, Atlassian Channel Manager DACH, bei seiner Keynote "A story about successful mistakes and a permanent culture of innovation".
  • Silicon Saxony: Sachsens Hightechnetzwerk treibt die Entwicklung des "Internet of Things" voran
    Bereits die Keynotevorträge wurden mit hohem Interesse verfolgt. Kurz darauf ging es in den Fachsessions ins Detail.
  • Silicon Saxony: Sachsens Hightechnetzwerk treibt die Entwicklung des "Internet of Things" voran
    Auch in diesem Jahr erfolgreich dabei - das Speeddating zwischen MINT-Studenten und Unternehmen des Silicon Saxony.

"Hardware. Software. Connectivity", unter diesem Motto steht der 13. Silicon Saxony Day am 29. Mai 2018 in Dresden. Auf dem Expertentreffen des Silicon Saxony e. V. tauschen sich in diesem Jahr rund 300 Teilnehmer aus Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft zu neuen Anwendungen rund um das Internet der Dinge aus. Die aktuell 337 Mitglieder des sächsischen Branchenverbandes Silicon Saxony e. V. sind Treiber dieser Entwicklung. Ausdruck dieser Fokussierung ist u.a. der neu gegründete Arbeitskreis "Smart Systems & Internet of Things" im Silicon Saxony e. V. sowie die Gründung der Smart Systems Hub GmbH.

 

Grundlage für das "Internet of Things" sind intelligente Systeme und Anwendungen bestehend aus modernsten Mikrochips sowie neuster Sensortechnologie, Software und 5G-Mobilfunk, die an Europas führendem Halbleiterstandort komplett zu finden sind. Solche "IoT"-Systeme verändern immer stärker die industrielle Produktion und vernetzten immer mehr Lebensbereiche vieler Menschen.

Die Mitglieder des sächsischen Branchenverbandes Silicon Saxony e.V. sind Treiber dieser Entwicklung. "Die Zukunft von Silicon Saxony sind Technologien und Anwendungen für das Internet der Dinge", sagt Heinz Martin Esser, Vorstand des Silicon Saxony e.V. "Dazu bündeln wir und unsere Mitglieder unsere Kompetenzen und konzentrieren uns auf konkrete IoTAktivitäten und Projekte", erklärt Esser. Ausdruck dieser Fokussierung ist der neu gegründete Arbeitskreis "Smart Systems & Internet of Things" im Silicon Saxony e.V. sowie die Gründung der Smart Systems Hub GmbH.

"Smart Systems Hub Dresden – Enabling IoT" jetzt operativ arbeitsfähig

"Mit Gründung der Smart Systems Hub GmbH schließen wir einen großen Teil von wichtigen Vorarbeiten ab und legen die Grundlage für konkrete industrielle IoT-Projekte", sagt Frank Bösenberg, Geschäftsführer der Silicon Saxony Management GmbH und einer von drei derzeitig amtierenden Interimsgeschäftsführern der Smart Systems Hub GmbH. Neben der Silicon Saxony Management GmbH sind die HighTech Startbahn GmbH sowie die 5G Lab GmbH Mitgesellschafter des neuen Unternehmens. Aktuell läuft die Suche nach einer Geschäftsführung.

In der Zwischenzeit führen Frank Bösenberg (Silicon Saxony Management GmbH), Dr. Patrick Grosa (HighTech Startbahn GmbH) sowie Dr. Rico Radeke (5G Lab GmbH) die Geschäfte der Smart Systems Hub GmbH. Der Dresdner Digital Hub "Smart Systems Hub Dresden – Enabling IoT" vernetzt Startups, KMUs und Industrie mit Forschung und Wissenschaft mit dem Ziel, IoT-Plattformen für verschiedene Technologiebereiche und Branchen zu entwickeln. Gleichzeitig verknüpft er unterschiedliche Anwendungsindustrien und Hubs, zu einem international führenden IoT-Ökosystem. Der Digital Hub Dresden ist Teil der Digital Hub Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) und einer von 16 nationalen Kompetenzstandorten, die die Digitalisierung Deutschlands als Industrienation voranbringen. Geführt wurde der "Smart Systems Hub Dresden" in den letzten Monaten von einem Initialteam bestehend aus Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

"Unser großer Dank gilt einer Vielzahl an kompetenten Unterstützern, die den Dresdner Digital Hub vorgedacht und entscheidend mit ihrem Engagement vorangetrieben haben. Dazu gehören u.a. der BITKOM e.V., T-Systems Multimedia Solutions, Globalfoundries, Infineon Technologies Dresden, SAP, die Technische Universität Dresden, die Sächsische Staatskanzlei, das Sächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, das Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden sowie weitere Mittelständler des Silicon Saxony", erklärt Frank Bösenberg.

13. Silicon Saxony Day 2018 präsentiert digitale Pioniere für das "Internet der Dinge"

Referenten und Besucher aus dem In- und Ausland erörtern gemeinsam mit Elektronikern, Software-Entwicklern, Funkexperten und Sensorspezialisten mit welchen Technologien, Anwendungen und Geschäftsmodellen sich die Zukunft des "Internet of Things" (IoT) gestalten lässt. Geplant sind Experten-Runden über Unternehmertum in der digitalen Welt, den Weg vom Sensor zum "Intelligenten System" sowie über digitale Anwendungen für die Landwirtschaft der Zukunft.

Ein Schwerpunkt sind Vorträge zu den aktuellen Plänen der deutschen und europäischen Halbleiter-Industrie. Unter dem Titel "Roadmap and Challenges of Semiconductor Industry" stellt unter anderem die Robert Bosch Semiconductor Manufacturing Dresden GmbH ihre Pläne für die neue 12-inch Wafer-Produktion in Dresden vor. Beim Aufbau der neuen Fabrik setzt Bosch auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (AI). AI verbessert Kapazität, Qualität und Effizienz und unterstützt Ergebnisse mit kürzesten Zykluszeiten, höchster Produktivität, schnellstem Lernen und stabileren Prozessen. "In Verbindung mit der jüngsten Entscheidung von Infineon zum Aufbau eines neuen Entwicklungszentrums mit einem Schwerpunkt Künstliche Intelligenz wird das sächsische IoT-Ökosystem um eine weitere zentrale Technologiekompetenz reicher", sagt Heinz Martin Esser. Der deutsche Halbleiter-Konzern Infineon hatte Anfang Mai 2018 bekanntgegeben, am Standort Dresden ein neues Zentrum für die Entwicklung neuer Produkte und Lösungen für Automobil- und Leistungselektronik sowie Künstlicher Intelligenz mit rund 100 neuen Mitarbeitern einzurichten.

Ein Meilenstein für das sächsische Innovationsökosystem ist das neue Großforschungsprojekt "National 5G Energy Hub". In Kooperation mit der RWTH Aachen, ausgewählten Industriepartnern und Forschern aus den Gebieten Maschinenbau sowie Elektro- und Kommunikationstechnik an der TU Dresden wird daran gearbeitet, den 5G-Mobilstandard für Anwendungen in der Energietechnik, mit speziellem Bezug zur Gebäudeenergietechnik, nutzbar zu machen. "Der National 5G Energy Hub wird Software und Hardware entwickeln, um die Kommunikation von energetischen Anwendungen hin zu übergeordneten Systemkomponenten zu ermöglichen. Das Vorhaben ist ein exzellentes Beispiel um zu zeigen, wie Internet of Things-Technologien das Energiemanagement-System in Städten und Gemeinden zum Nutzen der Menschen intelligenter und effizienter macht", sagt Dr. Robert Franke, Amtsleiter für Wirtschaftsförderung in der Landeshauptstadt Dresden und Mitglied im erweiterten Vorstand von Silicon Saxony e. V.

Weitere Informationen zum 13. Silicon Saxony Day "Hardware. Software. Connectivity"

www.silicon-saxony-day  
Flickr-Fotoalbum

Weitere internationale Veranstaltungen im Silicon Saxony

www.silicon-saxony.de/dresden2018 

Über SILICON SAXONY e. V.

Der Silicon Saxony e. V. ist der größte Industrieverband für Mikro- und Nanoelektronik, Photovoltaik, Software, Smart Systems und Applikationen in Europa. Der Verein wurde im Dezember 2000 als Netzwerk der Halbleiter-, Elektronik- und Mikrosystemindustrie gegründet. Er verbindet Hersteller, Zulieferer, Dienstleister, Hochschulen, Forschungsinstitute und öffentliche Einrichtungen am Wirtschaftsstandort Sachsen. In den 337 Mitgliedsunternehmen, die einen Umsatz von mehr als 4,5 Milliarden Euro pro Jahr erzielen, sind derzeit rund 20.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Weiterführende Links

www.silicon-saxony.de

Fotos: Sven Claus/Silicon Saxony