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WFS und Silicon Saxony: Sachsens Halbleiterindustrie zeigt in den USA ihre Stärke

  • WFS und Silicon Saxony: Sachsens Halbleiterindustrie zeigt in den USA ihre Stärke
    Während der SEMICON West sicherte u.a. der stellvertretende Generalkonsul der Bundesrepublik, Patrick Heinz, seine Unterstützung zu.
  • WFS und Silicon Saxony: Sachsens Halbleiterindustrie zeigt in den USA ihre Stärke
    Silicon Saxony war, vertreten durch Vorstandsmitglied Gitta Haupold, in San Francisco vor Ort.
  • WFS und Silicon Saxony: Sachsens Halbleiterindustrie zeigt in den USA ihre Stärke
    Ziel von zahlreichen Gesprächen war einmal mehr, die Internationalisierung in Richtung Nordamerika voranzutreiben und in den USA wichtige Kontakte für Netzwerk und Mitglieder zu knüpfen.

Mit der Verkündung der großen Dresdner Bosch-Ansiedlung wurde im vergangenen Jahr einmal mehr Sachsens Stärke als Mikroelektronikstandort weithin sichtbar. Um diesen als "Global Player" auch weiterhin in der Fachwelt zu bewerben, hat die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) einen Firmengemeinschaftsstand auf der größten und wichtigsten Fachmesse der nordamerikanischen Halbleiterindustrie, der SEMICON West in San Francisco, organisiert. Vom 10. bis zum 12. Juli waren auf dem "Sachsen-live"-Stand insgesamt 16 Aussteller vertreten, darunter auch Sachsen Hightechnetzwerk Silicon Saxony. Letzteres traf sich vor Ort u.a. mit dem stellvertretenden Generalkonsul der Bundesrepublik. Dieser sicherte dem Netzwerk und dessen Mitgliedern seine volle Unterstützung zu.

 

 

 

 

 

 

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig: "Wir möchten den Blick des internationalen Fachpublikums auf unser sächsisches Mikroelektronik-Cluster lenken – denn es gestaltet die Industrie 4.0 und damit die Industrie der Zukunft maßgeblich mit. Das neue Bosch-Werk ist dafür ein wichtiger Beschleuniger. Diese Ansiedlung bereichert das Netzwerk ‚Silicon Saxony‘ und stärkt das gesamte Umfeld aus Zulieferern und Dienstleistern."

Silicon Saxony war, vertreten durch Vorstandsmitglied Gitta Haupold, in San Francisco vor Ort. Ziel war einmal mehr, die Internationalisierung in Richtung Nordamerika voranzutreiben und in den USA wichtige Kontakte für Netzwerk und Mitglieder zu knüpfen. Bereits vor wenigen Wochen empfing Sachsens Hightechnetzwerk aus dem gleichen Grund eine Delegation aus Kanada. Während der SEMICON West sicherte nun u.a. der stellvertretende Generalkonsul der Bundesrepublik seine Unterstützung zu. Sowohl das Netzwerk als auch dessen Mitglieder können sich zukünftig auf Patrick Heinz, stellvertretender Generalkonsul, und seine Hilfe von Markteintritt bis Kontaktvermittlung verlassen.

Ein weiteres Highlight auf dem sächsischen Firmenstand war die Präsentation des Silicon Saxony Mitgliedes Fabmatics GmbH. Der Automatisierungsspezialist aus Dresden brachte Besuchern mittels VR-Brille seine Technik und sein Know-how näher. Im virtuellen Rundgang durch eine Halbleiterfabrik ließ sich die Umsetzung von anspruchsvollen Fab-Automation-Projekten hautnah erleben.

Die Teilnahme an der SEMICON West stand bereits im 13. Jahr im Landesmesseprogramm des Freistaates. Die Nachfrage der sächsischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen nach dieser Messe ist weiterhin gleichbleibend hoch. Gemessen an der Ausstellerzahl ist die Messebeteiligung eine der größten, die die WFS jedes Jahr organisiert. Zudem ist Sachsen seit je her als einziges deutsches Bundesland auf der SEMICON West vertreten. Peter Nothnagel, WFS-Geschäftsführer: "Wir setzen damit immer wieder ein Zeichen für die Bedeutung des sächsischen Mikroelektronikstandortes europa- und auch weltweit. Außerdem nutzen wir die Messe auch, um vor Ort zielgerichtet amerikanische und internationale Unternehmen anzusprechen und über die Potenziale Sachsens und die Möglichkeiten eines wirtschaftlichen Engagements im Freistaat zu informieren.

"Silicon Saxony" ist Europas größter Mikroelektronik-Cluster und der fünftgrößte weltweit. Jeder dritte in Europa produzierte Chip trägt den Aufdruck "Made in Saxony". Rund 2.300 Unternehmen mit insgesamt 60.000 Mitarbeitern sind in Sachsen auf allen Stufen der IKT-Wertschöpfungskette aktiv: Sie entwickeln, fertigen und vermarkten integrierte Schaltkreise oder dienen der Chipindustrie als Material- und Equipmentlieferanten, produzieren und vertreiben elektronische Produkte und Systeme auf der Basis integrierter Schaltungen oder entwickeln und vermarkten Software.

Weiterführende Links

www.standort-sachsen.de 
www.fabmatics.com 

Fotos: Silicon Saxony