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Zeiss: Gemeinsam Forschen, Lehren und Gründen

  • Zeiss: Gemeinsam Forschen, Lehren und Gründen
    Mit einer strategischen Partnerschaft bauen KIT und ZEISS die gemeinsamen Forschungsaktivitäten aus, auch Studierende und Startups profitieren Vorne: Präsident Holger Hanselka (KIT), Professor Michael Kaschke (Zeiss), Hinten: Vizepräsident Hirth (KIT), Ulrich Simon (Zeiss)

Der digitale Wandel der Arbeits- und Alltagswelt ist eine der größten und drängendsten Herausforderungen unserer Gesellschaft. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und ZEISS arbeiten jetzt zusammen daran, die Digitalisierung zu gestalten und voranzutreiben. Die bestehende langjährige Kooperation in Forschung und Lehre bauen das Unternehmen und die Forschungs- und Lehreinrichtung zu einer strategischen Partnerschaft aus. Gemeinsame Produktentwicklung und die Gründung von Startups rücken nun stärker in den Vordergrund. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Dienstag, 23. Januar, in Karlsruhe unterzeichnet.

 

 

Erste konkrete Forschungsvorhaben haben die Partner auf dem Gebiet der Digitalisierung und der Robotik vereinbart. Dabei stehen maschinelles Lernen, digitale Optik und Computer-Vision-Anwendungen im Fokus. Darüber hinaus werden KIT und das Unternehmen in der Lehre, Innovation, Weiterbildung, Internationalisierung, dem Recruiting und Hochschulmarketing sowie beim gesellschaftlichen Dialog über Technologieentwicklungen zusammenarbeiten.

"Neben Energie und Mobilität gehört die Information zu den wissenschaftlichen Stärken des KIT. Zudem bereiten wir durch die forschungsorientierte Lehre unsere Studierenden optimal auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft vor. Dies gelingt auch dank der vielen guten Partnerschaften mit der Industrie", sagte Professor Holger Hanselka, Präsident des KIT anlässlich der Vertragsunterzeichnung. "Durch die jetzt geschlossene Vereinbarung mit ZEISS können wir unseren Studierenden noch intensivere praktische Einblicke in die Industrie bieten, welche unseren Absolventen sehr gute Karrierechancen eröffnen."

"Das KIT wird für uns ein starker Partner sein, der uns hilft, die zukünftigen Herausforderungen der Optoelektronik und der Digitalisierung anzugehen. Gleichzeitig bringen wir unsere Praxiserfahrung und unsere Aufgabenstellungen in Forschung und Lehre ein", sagte Professor Michael Kaschke, Vorsitzender des Konzernvorstands der Carl Zeiss AG. Zum Beispiel wird es gemeinsame Lehrformate mit ZEISS Fachleuten für Studierende am KIT geben.

Ein wichtiger Pfeiler der Rahmenvereinbarung soll die Verwertung der gemeinsamen Forschungsergebnisse sein etwa durch Unternehmensgründungen. Derzeit investiert ZEISS 30 Millionen Euro in den Bau eines Innovationshubs am KIT. "Mit Forschung und Innovation schlagen wir die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung. Startups aus dem KIT erhalten nun auf 12.000 Quadratmetern eine längerfristige Perspektive am Standort. Damit, verbessern wir die Rahmenbedingungen für die Gründer unter unseren Studierenden und Forschenden nachhaltig", sagte Professor Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales am KIT.

Weiterführende Links

www.zeiss.de

Foto: Karlsruher Institut für Technologie