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HTW Dresden: Gemeinsamer Wissenschaftstransfer - Saxony5 ist gestartet

  • HTW Dresden: Gemeinsamer Wissenschaftstransfer - Saxony5 ist gestartet
    Schwerpunkte des Engagements der HTW Dresden im Projekt "Smart University Grid Saxony5" sind die Organisation des Transferverbundes und die Kooperation in standortübergreifenden Co-Creation Labs, unter anderem in den Bereichen Landwirtschaft und Biodiversität sowie Fabrik der Zukunft.

Zum 2. Januar 2018 ist der Transferverbund Saxony5 (sprich "Saxony high five") der fünf sächsischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) gestartet. Die sächsischen HAW kooperieren nun in den kommenden fünf Jahren beim Transfer von anwendungsnahem Wissen in die Gesellschaft und in die Wirtschaft. Das Verbundprojekt wird mit fast 15 Mio. € vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) gefördert. Schwerpunkte des Engagements der HTW Dresden im Projekt "Smart University Grid Saxony5" sind die Organisation des Transferverbundes und die Kooperation in standortübergreifenden Co-Creation Labs, unter anderem in den Bereichen Landwirtschaft und Biodiversität sowie Fabrik der Zukunft.

"Dieses Projekt wird in vieler Hinsicht wegweisend sein: Es verspricht eine nachhaltige Verbesserung der Drittmittelfähigkeit unserer Hochschule und dient gleichzeitig der Erprobung neuer Servicestrukturen", so Prof. Knut Schmidtke, Prorektor für Forschung und Entwicklung der HTW Dresden.

Gleich in der ersten Runde des Förderprogramms wurde das Konsortium aus den fünf sächsischen HAW in Dresden, Leipzig, Mittweida, Zittau/Görlitz und Zwickau als "Innovative Hochschule" ausgezeichnet. Grundlage ist eine gemeinsame Transferstrategie der Hochschulen, die als Transverbund ihre bestehende Zusammenarbeit auf eine neue Stufe heben wollen. Angelehnt an die modernste Organisationsform von elektrischen Energienetzen wird im Projekt Smart University Grid der Transferverbund Saxony5 die Wissensströme intelligent vernetzen und sie besser am Bedarf der Partner in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ausrichten. Neue Servicestrukturen und neue Formen der standortübergreifenden Zusammenarbeit sollen einerseits den interdisziplinären Austausch fördern und andererseits die Wissenschaftler und Unternehmen dabei unterstützen, neue Erkenntnisse und Erfindungen besser in innovative Produkte und Dienstleistungen zu überführen. Das Konzept ist u. a. deswegen vielversprechend, weil künftig auch die nichttechnischen Fachdisziplinen der fünf HAW mit ihren Kompetenzen stärker in den Technologietransfer eingebunden werden, so z. B. mit einer Servicestelle für medialen Transfer.

Die Förderinitiative "Innovative Hochschule" wurde 2016 von Bund und Ländern beschlossen. Sie ist mit bis zu 550 Millionen Euro für zwei Auswahlrunden à fünf Jahre ausgestattet und richtet sich insbesondere an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie an kleine und mittlere Universitäten.

Weiterführende Links

www.htw-dresden.de

Foto: Peter Sebb/HTW Dresden