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Infineon: Start des neuen Entwicklungszentrums von Infineon in Dresden

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    Das neue Entwicklungszentrum für Automobilelektronik und Künstliche Intelligenz (KI) von Infineon in Dresden geht an den Start.

Das neue Entwicklungszentrum für Automobilelektronik und Künstliche Intelligenz (KI) von Infineon in Dresden geht an den Start. Ein erstes Expertenteam nimmt Anfang 2019 die Arbeit auf und wird neue Produkte im Bereich Sensorik und Leistungselektronik entwickeln. In den folgenden Monaten sollen weitere Mitarbeiter das Team verstärken. Dafür sucht das Entwicklungszentrum Spezialisten für Chipdesign, Systemarchitektur, KI-Systeme und Softwareentwicklung.

Infineon hat 30 neue Büroarbeitsplätze eingerichtet und baut gerade ein Entwicklungslabor auf. Ab dem nächsten Frühjahr schafft das Unternehmen Raum für weitere 70 Arbeitsplätze. Mittelfristig wird das Entwicklungszentrum insgesamt rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Sie werden das Wachstum verschiedener Geschäftsbereiche in den kommenden Jahren unterstützen.

"Weniger CO2 und mehr Sicherheit im Straßenverkehr sind neben zunehmender Vernetzung und höherer IT-Sicherheit die großen Ziele der Automobilindustrie – und gleichzeitig Wachstumstreiber für unser Geschäft", sagt Peter Schiefer, Präsident der Automotive-Division von Infineon. "Sichere und umweltfreundliche Autos brauchen immer mehr Sensoren, Mikrocontroller und Leistungshalbleiter. Diese Produkte fertigen wir auch in Dresden. Hier treffen nun Entwicklung, Design und Fertigung aufeinander. So heben wir Synergien und können neue Produkte schneller entwickeln und auf den Markt bringen."

Digitalisierung und Vernetzung treiben das Wachstum auch in anderen Märkten. KI ermöglicht selbstlernende Maschinen und bietet – etwa mit Spracherkennung – neue Schnittstellen für die Kommunikation. Derartige Systeme benötigen immer anspruchsvollere Halbleiterlösungen. Deshalb beteiligt sich der Geschäftsbereich Power Management & Multimarket ebenfalls am neuen Entwicklungszentrum.

"Infineon Dresden ist einer der größten und wichtigsten Standorte des Konzerns mit einer hochautomatisierten Produktion. Von Beginn an beschäftigen wir uns auch mit der Entwicklung von Wafer-Technologien und Fertigungsprozessen", sagt Dr. Rutger Wijburg, Geschäftsführer von Infineon Dresden. "Jetzt erweitern wir unsere Kompetenzen um die Entwicklung innovativer Produkte für wichtige Märkte unseres Unternehmens. So wollen wir die Systeme der Kunden besser verstehen und diese Erkenntnisse in unseren Produktionsprozessen berücksichtigen. Durch die engere Verzahnung von Entwicklung und Fertigung in Dresden können wir künftig noch schneller und flexibler auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass der Standort Dresden weiter wächst."

Auch die zentrale Entwicklungsabteilung "Design Enabling & Services" (DES) wird im neuen Entwicklungszentrum in Dresden mit Mitarbeitern vertreten sein. DES unterstützt die Geschäftsbereiche von Infineon bei der Produktentwicklung und stellt den Teams Designumgebungen zur Verfügung. Die Entwicklungsservices von DES decken den vollständigen Ablauf des Chipdesigns ab.

Über Infineon
Die Infineon Technologies AG ist ein weltweit führender Anbieter von Halbleiterlösungen, die das Leben einfacher, sicherer und umweltfreundlicher machen. Mikroelektronik von Infineon ist der Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft. Mit weltweit rund 40.100 Beschäftigten erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2018 (Ende September) einen Umsatz von 7,6 Milliarden Euro.

Weiterführende Links

www.infineon.com

Foto: Infineon Technologies