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TU Dresden und TU Freiberg: 26 zusätzliche Professuren durch Bund-Länder-Programm bewilligt

  • 26 zusätzliche Professuren für sächsische Universitäten
    Sachsens Universitäten erhalten 26 zusätzliche Professuren im Rahmen des Tenure-Track-Programms des BMBF.

Gute Nachrichten aus Berlin: Die TUD hat im Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses alle 18 beantragten Tenure-Track-Professuren bewilligt bekommen. Die TU Bergakademie Freiberg ist mit acht Juniorprofessuren dabei. Dies wurde heute Nachmittag (21. September 2017) vom BMBF bekannt gegeben. Der Rektor der TUD, Prof. Hans Müller-Steinhagen, wertet diese Förderzusage als herausragenden Erfolg für die TUD. "Dieser Erfolg unterstreicht einmal mehr die positive Entwicklung unserer Universität in den vergangenen Jahren. Diese Entscheidung ermöglicht uns, vor allem jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern besser planbare Karrierewege anzubieten und somit auch frühzeitig die besten Köpfe an die TU Dresden zu holen und zu binden."



18 neue Professuren für TU Dresden
In einem universitätsweiten Abstimmungsprozess hat die TU Dresden 18 mögliche Tenure-Track-Professuren identifiziert, die in allen Bereichen außer der Medizin sowie in zwei zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen der TUD eingerichtet werden sollen. Die heutige Entscheidung ermöglicht, dass mit diesen 18 zusätzlichen Tenure-Track-Professuren sowohl die strategische Ausrichtung der Fakultäten als auch Fächer mit derzeit sehr hoher Lehrbelastung unterstützt werden. 

Die Tenure-Track-Professuren werden an der TUD an die Forschungsprofillinien der Universität anknüpfen, auf die wissenschaftliche Lösung globaler Probleme der Menschheit zielen, sich an weltweiter Spitzenforschung orientieren und interdisziplinär arbeiten.

Bereits im Jahr 2018 sollen die ersten Professuren im Rahmen dieses Programms ausgeschrieben und besetzt werden. 

8 Nachwuchswissenschaftler mit Perspektiven an der TU Freiberg
Die TU Bergakademie Freiberg schreibt nun acht Juniorprofessuren auf den Gebieten der Naturwissenschaften, der Mathematik und Informatik, der Material- und Werkstoffwissenschaften sowie der Geowissenschaften aus.

"Mit dieser neuen Karriereperspektive wollen wir weitere exzellente Nachwuchswissenschaftler aus dem In- und Ausland, insbesondere auf strategisch wichtigen Gebieten, an die TU Bergakademie Freiberg holen und sie bei uns halten. Als Technische Universität verfügen wir über ein ausgeprägtes wissenschaftliches Profil, das sich auf die Themenfelder nachhaltiger Ressourcentechnologien, Materialwissenschaften und verwandte Wissenschaften konzentriert. Um unsere Mission einer umweltverträglichen Versorgung der Gesellschaft mit Ressourcen umzusetzen, sind wir auf wissenschaftlichen Nachwuchs angewiesen. Die Tenure-Track-Professuren sind dabei ein wesentlicher Impuls für die künftige Personalentwicklung", erklärt Rektor Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht.

Hintergrund
Der Bund stellt bis zum Jahr 2032 insgesamt eine Milliarde Euro zur Einführung von zusätzlichen 1.000 Tenure-Track-Professuren bereit. Mit diesem Programm soll der Weg zur Professur für junge Wissenschaftler deutlich transparenter und planbarer werden. Tenure-Track bedeutet, dass die Wissenschaftler nach einer positiven Evaluation nach üblicherweise 6 Jahren in eine Professur auf Lebenszeit übernommen werden. Alle deutschen Universitäten konnten sich mit Anträgen im Rahmen dieses Programms bewerben.  

Weiterführende Links


www.tu-dresden.de
www.tu-freiberg.de

Foto: Thinkstock/Fuse