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TU Dresden: Innovatives Mess-System "Sens-o-Spheres" für Einsatz in Bioreaktoren nun ausgezeichnet

  • TU Dresden: Innovatives Mess-System "Sens-o-Spheres" für Einsatz in Bioreaktoren nun ausgezeichnet
    Für ein funktionsfähiges Demonstratorsystem wurde das Projekt Sens-o-Spheres der TU Dresden auf der bionection mit der Technology Transfer Trophy (T³) ausgezeichnet.

Für die erfolgreiche Überführung einer Idee in ein funktionsfähiges Demonstratorsystem wurde das Projekt Sens-o-Spheres der TU Dresden am 17.10.2017 zur bionection in Jena mit der Technology Transfer Trophy (T³) ausgezeichnet. Mit einem Preisgeld von 1.500 € sowie einem Gutschein für Beratungsleistungen unterstützt biosaxony e.V. und KPMG den Technologietransfer und Erfindergeist.

Sens-o-Spheres sind erbsengroße, weniger als 8 mm große Sensorkugeln für die Prozessmessung in Bioreaktoren vom mL- bis in den m³-Maßstab und derzeit die weltweit kleinsten Temperatursensoren. Eine weitere Besonderheit ist, dass sich die Messkugeln frei im Reaktionsvolumen bewegen und so mit der Zeit Messwerte aus allen Bereichen des Bioreaktors liefern. Die Sens-o-Spheres ermöglichen bis zu 24 parallele Messungen vor allem an bisher unzugänglichen Stellen und übertragen die Messdaten drahtlos und kontinuierlich an eine zentrale Basisstation. Mit Hilfe der Messdaten der Sens-o-Spheres lassen sich dann die Bioprozesse für die Bioökonomie noch besser maßschneidern.

Entwickelt wurden die neuartigen Messkugeln von einem Konsortium unter Leitung der Professur für Bioverfahrenstechnik der TU Dresden mit fünf weiteren Partnern aus der Industrie.

Das Forschungsvorhaben "Sens-o-Spheres" wurde im Ideenwettbewerb "Neue Produkte für die Bioökonomie" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eingereicht und finanziert. Es ordnet sich in die "Nationale Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" der Bundesregierung ein.

Die zweitägige Konferenz bionection wird jährlich mit dem Ziel durchgeführt, transferfähige Projekte aus exzellenter Forschung und Technologieangebote und -gesuche für potenzielle Wirtschaftspartner sichtbar zu machen. Mittels unterschiedlicher interaktiver Formate werden Kooperationsmöglichkeiten aufgezeigt, um produktorientierte Entwicklungen und Kommerzialisierungen voranzutreiben. Die Partnering-Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftler, Technologietransferexperten, innovative Wachstumsunternehmen und KMU.

Weiterführende Links

www.tu-dresden.de

Foto: TU Dresden/Felix Lenk