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TU Chemnitz: Chemnitzer juristische Expertise für Industrie 4.0 gefragt

  • TU Chemnitz: Chemnitzer juristische Expertise für Industrie 4.0 gefragt
    Vertreterinnen und Vertreter deutscher "Mittelstand 4.0"-Kompetenzzentren trafen sich zur Kick-off-Veranstaltung des Arbeitskreises "Recht 4.0" an der TU Chemnitz.

An der Technischen Universität Chemnitz findet künftig ein intensiver fachlicher Austausch und Wissenstransfer zwischen den bundesweit derzeit siebzehn "Mittelstand 4.0"-Kompetenzzentren zum Thema "Recht 4.0" statt. Koordiniert und geleitet wird ein dafür eingerichteter Arbeitskreis von Prof. Dr. Dagmar Gesmann-Nuissl, Inhaberin der Professur für Privatrecht und Recht des geistigen Eigentums an der TU. "Unser Ziel es ist unter anderem, die Bedarfe des Mittelstandes aufzudecken und zielgruppengerechte Lösungen zu erarbeiten, die anschließend an die mittelständischen Unternehmen über das bundesweite Netzwerk der Kompetenzzentren zurückgespielt werden", sagt Gesmann-Nuissl. Was innovativ und technisch möglich sei, müsse sich auch rechtskonform umsetzen lassen. "Unser Auftrag ist es, den Mittelstand über alle rechtlichen Aspekte der Digitalisierung zu informieren und ihn bei der rechtskonformen Umsetzung seiner Vorhaben zu unterstützen", ergänzt die Chemnitzer Expertin.

 

 

Stichwort: Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse
In der Förderinitiative "Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse" werden bundesweit Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren, ein Kompetenzzentrum Digitales Handwerk und vier Mittelstand 4.0-Agenturen im Rahmen des Förderschwerpunkts "Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Der Förderschwerpunkt unterstützt Unternehmen beim intelligenten Einsatz von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und stärkt damit ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Durchgeführt wird das Transferprojekt gemeinschaftlich von fünf Konsortialpartnern: der TU Chemnitz mit dem federführenden Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme mit der Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb und der Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement sowie der Professur für Privatrecht und Recht des geistigen Eigentums; dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU); dem ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V.; der TUCed – An-Institut für Transfer und Weiterbildung GmbH mit dem Geschäftsbereich Chemnitz Automotive Institute (CATI) sowie der Industrie- und Handelskammer Chemnitz.

Weiterführende Links

www.tu-chemnitz.de 

Foto: Romy Kertzsch