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HZDR: 25 Jahre Forschungszentrum Dresden-Rossendorf

  • HZDR: 25 Jahre Forschungszentrum Dresden-Rossendorf
    Das Eingangsgebäude des HZDR.

Mit einer Doppelveranstaltung würdigt das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) den diesjährigen Geburtstag: Am 1. Januar 1992 wurde das Forschungszentrum Rossendorf auf dem Standort des ehemaligen Zentralinstituts für Kernforschung (ZfK) der DDR neu gegründet. Prof. Joachim Ragnitz von der Dresdner Niederlassung des ifo Instituts beleuchtet in seiner Festrede zum Jahresempfang am 12. Oktober die wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen seit der Wiedervereinigung. Zum wissenschaftlichen Symposium am 13. Oktober treten Wissenschaftler auf, für die das Forschungszentrum eine wichtige Station in ihrer Laufbahn war. In deutschsprachigen Kurzvorträgen zu aktuellen Themen informieren sie auch über das breite Forschungsspektrum am heutigen HZDR.

 

 

Der Jahresempfang selbst ist ebenfalls eine Doppelveranstaltung, denn hier wird auch der Kaufmännische Direktor, Prof. Peter Joehnk, aus seinem Amt verabschiedet. Deshalb würdigen die Ansprachen und Grußworte einerseits das langjährige und äußerst erfolgreiche Wirken von Prof. Joehnk – er trat sein Amt in Rossendorf im Jahr 2002 an. Andererseits blicken Sachsens Forschungsministerin Dr. Eva-Maria Stange, der Abteilungsleiter aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Dr. Karl Eugen Huthmacher, Helmholtz-Präsident Prof. Otmar Wiestler sowie der ehemalige Leibniz-Präsident Prof. Ernst Rietschel und der Politiker Michael Kretschmer als Mitglied des Helmholtz-Senats in ihren Ansprachen auf die gewaltigen Um- und Aufbauleistungen am Standort sowie auf die anstehenden Herausforderungen, denen sich ein modernes Forschungszentrum wie das HZDR stellen muss.

Ablauf Jahresempfang

Begrüßung durch den Wissenschaftlichen HZDR-Vorstand Prof. Roland Sauerbrey

Grußworte:

  • Sachsens Forschungsministerin Dr. Eva-Maria Stange
  • Dr. Karl Eugen Huthmacher, Leiter der Abteilung "Zukunftsvorsorge – Forschung für Grundlagen und Nachhaltigkeit" im BMBF
  • Prof. Otmar Wiestler, Helmholtz-Präsident
  • Prof. Ernst Rietschel, ehemaliger Leibniz-Präsident
  • Michael Kretschmer, Mitglied des Helmholtz-Senats

Festvortrag:
Prof. Joachim Ragnitz, Stellvertretender Leiter ifo Institut – Niederlassung Dresden: "Auferstanden aus Ruinen: Die wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen seit der Wiedervereinigung"

Verabschiedung und Ansprache des Kaufmännischen HZDR-Vorstands Prof. Peter Joehnk

Ablauf Wissenschaftliches Symposium

10:00     Begrüßung Prof. Roland Sauerbrey
10:10     Grußwort Prof. Peter Fulde: "Über Forschung und das Forschungszentrum" // Gründungsdirektor Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme Dresden // Ehrenmitglied des HZDR
10:20     Prof. August P. Schubiger: "Verlässlichkeit und Signifikanz von präklinischen Tierexperimenten" // Collegium Helveticum, ETH Zürich
10:45     Film: Vielversprechende Kombination – Strahlentherapie plus radioaktiv markierte Antikörper
10:50     Prof. Katia Parodi: "Herausforderungen an die Physik für die Krebstherapie mit Ionenstrahlen" // Ludwig-Maximilians-Universität, München
11:15     Kaffeepause
11:35     Grußwort Prof. Hilbert von Löhneysen // Leiter des Instituts für Festkörperphysik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) // Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des HZDR
11:45     Prof. Andrea Bianchi: "Bose-Einstein Kondensation in einem organischen Magneten" //
University of Montreal, Kanada
12:10     Film: Circular Economy
12:15     Prof. Hugo Reinhardt: "Confinement – Ein Millenium-Problem" // Eberhard Karls-Universität Tübingen
12:40     Film: Das Magnetische Universum ins Labor geholt
12:45     Prof. Christian Cierpka: "Über die lorentzkraftgetriebene Umströmung einer Wasserstoffblase" // Technische Universität Ilmenau
13:10     Mittagspause
14:10     Grußwort Prof. Axel Kleemann // Ehemaliger Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des HZDR
14:20     Prof. Thomas Fanghänel: "Geschlossene nukleare Brennstoffkreisläufe – eine Option für die zukünftige Kernenergienutzung" // Principal Advisor to the Director General European Commission // Joint Research Centre, Brüssel
14:45     Film: Entdeckung und Charakterisierung eines wichtigen umweltrelevanten Uran-Komplexes
14:50     Prof. Karsten Albe: "Virtuelles Design nicht-kristalliner Metalle" // Technische Universität Darmstadt
15:15     Film: Laserbeschleunigte Teilchen für die Krebstherapie
15:20     Prof. Thomas Dekorsy: "Mit Lasern dem Weltraumschrott auf der Spur" // Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt Stuttgart
ca.15:45 Veranstaltungsende

Über das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)

Das HZDR forscht auf den Gebieten Energie, Gesundheit und Materie. Folgende Fragestellungen stehen hierbei im Fokus:

  • Wie nutzt man Energie und Ressourcen effizient, sicher und nachhaltig?
  • Wie können Krebserkrankungen besser visualisiert, charakterisiert und wirksam behandelt werden?
  • Wie verhalten sich Materie und Materialien unter dem Einfluss hoher Felder und in kleinsten Dimensionen?

Zur Beantwortung dieser wissenschaftlichen Fragen betreibt das HZDR große Infrastrukturen, die auch von externen Messgästen genutzt werden: Ionenstrahlzentrum, Hochfeld-Magnetlabor Dresden und ELBE-Zentrum für Hochleistungs-Strahlenquellen.

Das HZDR ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, hat fünf Standorte (Dresden, Freiberg, Grenoble, Hamburg, Leipzig) und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter – davon etwa 500 Wissenschaftler inklusive 150 Doktoranden.

Weiterführende Links


www.hzdr.de

Foto: HZDR/O. Killig