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Siemens: Industrie 4.0 - Die Stunde der Umsetzung ist gekommen

  • Siemens: Industrie 4.0 - Die Stunde der Umsetzung ist gekommen
    Für die erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0 braucht es jetzt ein erweitertes Modell der respektvollen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

Die zunehmenden Anforderungen der Konsumenten nach individuellen, qualitativ hochwertigen Produkten zu günstigen Preisen stellen Industrieunternehmen vor neue Herausforderungen. Diese lassen sich nur durch die Digitalisierung bewältigen. "Mit dem Digital-Enterprise-Portfolio sind die technischen Voraussetzungen für Industrie 4.0 geschaffen. Für die erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0 braucht es jetzt ein erweitertes Modell der respektvollen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit: Großunternehmen liefern Plattformen und Komponenten, mittelständische Unternehmen entwickeln darauf eigene Lösungen und Geschäftsmodelle und die Endkunden integrieren diese in ihre digitale Wertschöpfungskette", erklärte Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG auf der SPS IPC Drives. Ein wünschenswertes System, das laut Studie Produktivitätssteigerungen von jährlich bis zu 9,8 Prozent verspricht.

Auf der Messe zeigt Siemens hierzu zahlreiche Innovationen für kürzere Markteinführungszeiten sowie eine höhere Flexibilität, Effizienz und Qualität in der Fertigungs- und Prozessindustrie. Sie reichen von der neuen Version 15 des Engineering Frameworks TIA Portal über Simotics IQ, das IoT-Konzept für Motoren, bis hin zur neuen Version 3.0 des offenen cloudbasierten IoT-Betriebssystems MindSphere. Darüber hinaus bietet Siemens auch Finanzierungsservices wie "pay-per-use"-Modelle, die insbesondere mittelständischen Unternehmen die Umsetzung digitaler Lösungen erleichtern.

Wie Siemens auf der Messe zeigt, steigern schon heute auch kleine und mittelständische Unternehmen durch Digitalisierung ihre Wettbewerbsfähigkeit – mit Digital-Enterprise-Lösungen für den digitalen Zwilling über die gesamte Wertschöpfungskette, dem offenen cloudbasierten IoT-Betriebssystem MindSphere und dem weltweit führenden Automatisierungsportfolio von Siemens.

Studie belegt bis zu 9,8 Prozent jährliche Produktivitätssteigerung durch Digitalisierung

Fertigungsunternehmen weltweit stehen vor der Herausforderung, die digitale Transformation mit – teilweise erheblichen – Investitionen zu finanzieren. Welche enormen Produktivitätsgewinne durch Digitalisierung möglich sind, zeigt eine neue Studie mit dem Titel "The Digitalization Productivity Bonus: Sector Insights" der Siemens Financial Services (SFS). Demnach können Hersteller durch die Automatisierung und Digitalisierung ihrer Produktionssysteme, und die damit verbundene Verbesserung der Fertigungsproduktivität, eine jährliche Produktivitätssteigerung durch Senkung der Fertigungskosten anteilig zum Gesamtumsatz von bis zu 9,8 Prozent erreichen.

Unternehmen können die frei werdende Liquidität unter anderem nutzen, um in neue Technologie zu investieren beziehungsweise diese auch sukzessive zu finanzieren. Unter dem Titel "Finanzierung 4.0" bietet SFS auch passende "pay-per-use"-Modelle und Finanzierungen für Software-Lösungen an, die eine nachhaltige Umstellung auf die digitalen Technologien der neuen Generation ermöglichen.

Über die Siemens AG

Die Siemens AG ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit 170 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist weltweit aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist einer der führenden Anbieter effizienter Energieerzeugungs- und Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie.

Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2017, das am 30. September 2017 endete, erzielte Siemens einen Umsatz von 83,0 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 6,2 Milliarden Euro. Ende September 2017 hatte das Unternehmen weltweit rund 372.000 Beschäftigte.

Weiterführende  Links

www.siemens.com
SFS-Studie

Foto: www.siemens.com/presse