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Mikroelektronik-Ausstellung "Cool X" zieht Besucher in den Bann

Seit dem Frühjahr hat Dresden eine Attraktion mehr: Am 2. März 2014 eröffnete die deutschlandweit einzigartige Mikroelektronik-Ausstellung „Cool X. Energie in einer digitalen Welt“, die Hochtechnologie zum Anfassen präsentiert. Die interaktive Ausstellung ist Teil der umfangreichen Nachwuchs- und Bildungsarbeit des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Spitzencluster Cool Silicon. Seit bereits fünf Jahren entwickeln die Partner im Dreieck Chemnitz-Dresden-Freiberg gemeinsam energieeffiziente Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Die Ausstellung „Cool X“ hatte Cool Silicon gemeinsam mit den Technischen Sammlungen entwickelt und im Ernemannbau im Dresdner Osten eingerichtet. Das Cluster investierte dabei insgesamt 250.000 Euro. 

Mikroelektronik fassbar und verständlich
Seit der Eröffnung der Ausstellung im März zählten die Technischen Sammlungen Dresden insgesamt rund 31.200 Besucher. 1.330 Besucher haben die angebotenen Führungen durch die „Cool X“-Welt in Anspruch genommen. In den Sommerferien lockte „Cool X“ außerdem mit einem extra Veranstaltungsprogramm für Erst- bis Viertklässler. „Es ist toll zu sehen, dass unser Konzept aufgegangen ist und ‚Cool X’ vor allem so viele junge Technikfreunde anzieht, die sich voller Neugier auf die Mikroelektronik einlassen. Denn genau für diese Zielgruppe haben wir ‚Cool X’ schließlich auch gemacht“, freut sich Clustermanager Prof. Thomas Mikolajick. Die Ausstellung führt Kinder und Jugendliche auf spielerische Weise an die für die Hochtechnologie wichtigen Gebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften wie Chemie und Physik sowie Technik heran. Denn gemeinhin zählen die Natur- und Technikwissenschaften nicht zu den Lieblingsfächern junger Schüler. „Das Ziel von Cool Silicon ist, junge Menschen schon frühzeitig für die Hochtechnologien der Zukunft zu gewinnen und das Ringen um die besten Fachkräfte auf diese Weise schon früh für uns zu entscheiden“, so Prof. Mikolajick weiter. 

Ausstellung informiert und lädt zum Mitmachen ein
Für die Ausstellung steuerten Cool Silicon-Partner Exponate bei, die den Besuchern die Welt der Mikroelektronik auf plastische und unterhaltsame Art näherbringen. Ausstellungstücke von Globalfoundries, Infineon, Productivity Engineering, dem Vodafone Chair an der TU Dresden sowie den Fraunhofer-Instituten für Keramische Technologien und Systeme sowie für Organik, Materialien und Elektronische Bauelemente zeigen, dass in Dresden an den modernsten Zukunftstechnologien gearbeitet wird. Zum Konzept von „Cool X“ gehört es außerdem, Hochtechnologien spielerisch erlebbar zu machen. An der Mitmachstation „Nicht ganz dicht“ erkundet der Besucher die Klangeigenschaften von beschädigten und unbeschädigten Objekten aus unterschiedlichem Material – auf diese Prinzip fußt auch die Cool Silicon-Sensortechnik. Bei „Tritt den Lukas“ lässt sich am eigenen Leib erfahren, wie wichtig es ist, Energie mit Bedacht einzusetzen und einzusparen. Dafür steigt der Besucher auf das Ergometer und erlebt, wie stark er treten muss, um genug Energie für den Betrieb von Alltagselektronik zu betreiben. 

"Cool X"-Website - Überblick über Exponate und Hintergründe
Der Eine weitere Möglichkeit, sich über "Cool X", die Exponate der Cool Silicon-Partner und über die Arbeit des Spitzenclusters zu informieren, besteht online über die "Cool X"-Website www.cool-x.info. Über eine Bilderstrecke können sich Interessierte einen Eindruck über die Exponate verschaffen, die mit kurzen Texten erklärt werden – und werden so neugierig darauf gemacht, der Ausstellung auch ganz real einen Besucht abzustatten. 


Foto: Cool Silicon / Frank Grätz