News

Liechtensteiner Delegation besucht Spitzencluster „Cool Silicon“

Wie das Hochtechnologie-Spitzencluster „Cool Silicon“ Innovationen auf dem den Weg von der Idee zum marktreifen Produkt beschleunigt, davon konnte sich eine Delegation aus Liechtenstein bei einem Besuch am 8. Mai 2014 in Dresden selbst überzeugen.

Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok, Koordinator des sächsischen Spitzenclusters „Cool Silicon“ Professor Thomas Mikolajick, Geschäftsführer der Infineon Technologies Dresden GmbH Helmut Warnecke, Areaverantwortliche Dr. Sabine Kolodinski von Globalfoundries und Museumsdirektor Roland Schwarz begrüßten die Gäste am Morgen in den Technischen Sammlungen Dresden. Angereist waren neben S. D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein und seiner Ehefrau I. K. H. Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein, S. D. Botschafter Stefan von und zu Liechtenstein, S.D. Dr. Martin Frick, Leiter des Amtes für Auswärtige Angelegenheiten und Peter Gerner, CEO Geschäftsbereich Heiztechnik der HOVAL AG, Vaduz.

Ziel der Delegationsreise war es unter anderem, sich über die Aktivitäten des Spitzenclusters „Cool Silicon“ für Energieeffizienz in der Informations- und Kommunikationstechnologie zu informieren. Mit seinem Vortrag über die Innovationsförderung durch Clusterarbeit gab Professor Mikolajik einen Einblick in die Erfahrungen und Erfolge von „Cool Silicon“. In intensiven Gesprächen informierten sich die Besucher aus Liechtenstein unter anderem über allgemeine Anforderungen eines Spitzenclusters, wie die Anzahl der Netzwerkpartner. „Eine kritische Größe für ein leistungsfähiges Cluster gibt es unserer Meinung nach nicht. Dies ist abhängig vom Themenschwerpunkt und den Akteuren einer Region,“ unterstreicht Professor Mikolajik. „Entscheidend ist der gemeinsame Wille zu Kooperation“, so der Koordinator des Spitzenclusters weiter.

Großes Interesse zeigte der Erbprinz zudem an der frühen Nachwuchsarbeit von Cool Silicon. Mit dem Versuchslabor „Lötpunkt – Das Coole Kreativlabor“ werden bereits Schüler der achten und neunten Klasse auf spielerische Weise an die Welt der Mikroelektronik herangeführt. „Es ist sehr wichtig, bereits frühzeitig Interesse für Technik zu wecken. Die Lötpunkt AG bietet Technik zum Anfassen und Ausprobieren – damit sich Schüler auch ohne Scheu komplizierten technischen Fragen zuwenden können.“

Ein weiterer Höhepunkt des Aufenthaltes in Dresden war der Besuch der Cool Silicon-Ausstellung „Cool X – Energie in einer digitalen Welt“ in den Technischen Sammlungen. Sie zeigt, wie Energieeffizienz ihre Wirkung entfaltet und was jeder Einzelne dazu beitragen kann. Museumsdirektor Roland Schwarz führte die Gäste durch die Ausstellung, in der technische Ergebnisse der Clusterarbeit in interaktive Exponate übersetzt wurden.

Beim Besuch des Spitzenclusters konnte sich die Delegation aus Liechtenstein mit eigenen Augen davon überzeugen, wie Unternehmen und Institutionen – und damit der gesamte Wirtschaftsstandort – von professioneller Clusterarbeit profitieren können. Am Beispiel Sachsens zeigt sich, welchen nachweislichen Beitrag „Cool Silicon“ für Wachstum und wirtschaftlicher Prosperität geleistet hat. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Clusteraktivitäten ist die Bündelung der Kräfte von Wissenschaft und Wirtschaft. „Die Vernetzung bringt allen Beteiligten Vorteile. Durch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit wird dezentral vorhandenes Wissen verfügbar gemacht und die Partner können sich auf ihre jeweiligen Stärken konzentrieren. Unsere Gäste können von unseren Erfahrungen sicher auch für ihre eigenen Aktivtäten Tipps und Anregungen mitnehmen“, so Professor Mikolajik abschließend.