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Spitzencluster treffen sich in Hamburg

Am 11. Juni 2014 kamen die Spitzencluster in Hamburg zusammen – im Mittelpunkt stand dabei die zukünftige Cluster-Zusammenarbeit bei der Einwerbung von EU-Fördermitteln.

Das Treffen der Spitzencluster-Manager in Hamburg hatte das Ziel, die Vernetzung zwischen den Clustern weiter voranzutreiben und die clusterübergreifenden Kooperationen zu verstärken. Der Fokus des eintägigen Spitzencluster-Treffens am Standort von Hamburg Aviation lag dabei auf der die Zusammenarbeit bei der Einwerbung von Förderungen auf europäischer Ebene. Das Spitzencluster Cool Silicon und das Software-Cluster, Bio Economy, Medical Valley, MAI Carbon, Solar Valley, CCC, Elektromobilität Südwest BioRN sowie Hamburg Aviation diskutieren dabei die Möglichkeiten und besonderen Herausforderungen, die sich im Rahmen der Beantragung von EU-Projekten ergeben.


Die Vertreter der Spitzencluster tauschten sich in drei parallel tagenden Arbeitsgruppen zu den Themen Förderberatung als Dienstleistung der Cluster für die Clustermitglieder, die Beantragung von EU-Projekten mit den Prozessetappen Screening, Proposal, Partnersuche und Verwaltung sowie die Möglichkeiten der Einflussnahme der Spitzencluster auf EU-Förderprogramme und auf die Europäische Union im Allgemeinen. Weiterhin stellten die Spitzencluster die Förderpraxis aktueller Best-Practice-Projekte vor und loteten Strategien für die zukünftige gemeinsame Beantragung von Fördermitteln aus. 


Mit Blick auf die EU-Förderung von zunehmender Bedeutung für die Förderpraxis der Spitzencluster sind dabei die Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KIC) der EU. Mit fünf verschiedenen KIC-Calls fördert die EU industrieübergreifende Kooperationen – mit dem Ziel, innovationsorientierte Spitzenforschung in Bereichen von zentralem wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Interesse zu unterstützen und damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken. In der Laufzeit des EU-Rahmenförderung Horizont 2020 laufen derzeit fünf KICs zu folgenden Themenfeldern oder sind geplant: Innovation für gesundes Leben und aktives Altern (2014), Rohstoffe – nachhaltige Erkundung, Gewinnung, Verarbeitung, Verwertung und Substitution (2014), Food4Future (Lebensmittel für die Zukunft) – nachhaltige Lebensmittelkette von den Ressourcen bis hin zu den Verbrauchern Mehrwert in der Fertigung (2016) sowie Urbane Mobilität (2018).