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Spitzencluster treffen sich in Berlin zum Erfahrungsaustausch

Clustermanager Thomas Reppe stellt die Kommunikationsaktivitäten von Cool Silicon vor.

Am 14. und 15. Oktober 2013 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung alle deutschen Spitzencluster nach Berlin eingeladen. Cool Silicon ist eingeladen, dort seine erfolgreichen Kommunikationsaktivitäten vorzustellen.

Ziel des Spitzencluster-Wettbewerbs ist es, die verschiedenen Cluster auf dem Weg zur internationalen Spitze zu unterstützen. Deshalb stehen sowohl Wissensaustausch als auch Forschungskooperationen im Vordergrund der Arbeit. Eine wichtige Plattform für diesen Erfahrungsaustausch sind die jährlichen Spitzenclustertreffen beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin. „Jedes der 15 deutschen Spitzencluster agiert in einem unterschiedlichen Umfeld, mit unterschiedlichen Akteuren. Dennoch stehen sie häufig vor ähnlichen Herausforderungen. Beim Spitzenclustertreffen tauschen wir uns aus und teilen unsere Erfahrungen“, so Thomas Reppe, Clustermanager des sächsischen Spitzenclusters Cool Silicon, dass sich im Silicon Saxony mit energieeffizienter Informations- und Kommunikationstechnologie befasst.

Beim gemeinsamen Evaluationsworkshop am 14. Oktober machte Dr. Christian Hartmann zunächst gemeinsam mit Referenten aus der Clusterforschung deutlich, welche speziellen Herausforderungen die in den Clustern angestrebte organisationsübergreifende Zusammenarbeit mit sich bringt und wie wichtig nicht nur der regionale sondern auch der nationale Wissenstransfer ist. In den anschließenden parallelen Foren diskutierten die Vertreter  der fünfzehn deutschen Spitzencluster ihre Erfahrungen im Umgang mit diesen Herausforderungen. Dabei berichteten nicht nur erfahrene Cluster der ersten und zweiten Runde, sondern auch die im Januar 2012 ausgewählten Spitzencluster der dritten Runde von ihrer Clusterarbeit.

Am 15. Oktober kommen nun die Kommunikationsverantwortlichen der Spitzencluster zu einem gemeinsamen Workshop zusammen. Dabei berichtet Cool Silicon-Clustermanager Thomas Reppe von den Erfahrungen und Erfolgen der Kommunikationsarbeit im sächsischen Spitzencluster. Unter dem Titel „Nachhaltigkeit in der Clusterkommunikation“ beleuchtet er, wie Cool Silicon mithilfe kontinuierlicher und konsistenter strategischer Kommunikation seit seinen Anfängen 2009 zu einem starken Cluster wurde, dessen Arbeit auch langfristig zur Entwicklung des Standortes Silicon Saxony beigetragen hat. „Die Evolution der Clusteraktivitäten in Europas größtem Mikroelektronikcluster von einem regionalen Clusterverbund hin zu einem anerkannten Akteur mit Sichtbarkeit in Deutschland und über die Clusterallianz Silicon Europe auch in Europa wurde von Beginn an kommunikativ begleitet. Nur wer über seine Aktivitäten gezielt kommuniziert erreicht die Wahrnehmung, die es für die Festigung von Netzwerken und Strukturen braucht. Deshalb ist Kommunikation ein wichtiger Pfeiler unserer Clusterarbeit“, so Reppe. 

Jürgen Wengel vom Bundesministerium für Bildung und Forschung begrüßt die 15 deutschen Spitzencluster in Berlin.

Spitzenclusterwettbewerb der Bundesregierung