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Die Silicon Europe Strategie nimmt Gestalt an

Nachdem das erste Arbeitspaket bereits erfolgreich abgeschlossen wurde, kamen die Silicon Europe Clusterpartner am 7. Oktober 2013 in Dresden zusammen, um gemeinsam ihre Zusammenarbeit gemeinsam auf die nächste Stufe zu heben. Nun stehen die individuellen Clusterkompetenzen im Mittelpunkt.

Unmittelbar vor der Eröffnung von Europas führender Leitmesse für die Halbleiterindustrie, SEMICON Europa, kamen Vertreter der Silicon Europe Partner in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Österreich in Dresden zum „WP 2 Treffen“ zusammen. Die teilnehmenden Mitglieder des „Steering Committee“ aus Silicon Saxony und den vier weiteren europäischen Mikroelektronikregionen der Clusterallianz präsentierten dabei den aktuellen Stand ihrer jeweiligen Clusteranalysen: Jedes der Silicon Europe Cluster nimmt derzeit eine tiefgehende und umfängliche Prüfung seiner Stärken, Schwächen, Chancen und Herausforderungen („SWOT-Analyse“) vor, um sowohl potentielle Wettbewerbsvorteile als auch ausbaufähige Aspekte zu identifizieren. „Damit Silicon Europe wirklich zur Stärkung der europäischen Mikroelektronikindustrie beitragen kann, müssen wir Synergien heben und die Vorteile der Regionen intelligent nutzen. Jedes Cluster ist einzigartig – sowohl was sein Technologieknow-how als auch die vertretenen Akteure betrifft. Nur wenn wir diese individuellen Stärken nutzen, können wir eine langfristige und belastbare Symbiose schaffen, von der alle Beteiligten profitieren“, erklärt Thomas Reppe, Koordinator der Clusterallianz Silicon Europe. Nach den SWOT-Präsentationen diskutierten die Partner die folgende Komplementaritätsanalyse, in der nun mögliche regionenübergreifende Kollaborationsprojekte identifiziert werden sollen.

Am 9. Oktober 2013 trafen sich die Partner erneut, um nun die Arbeitspakete 3 und 4 zu spezifizieren. „Unser Ziel ist die Formulierung eines gemeinsamen Maßnahmenplans und die Entwicklung einer weitergehenden Internationalisierungsstrategie. Nur so kann unsere Clusterallianz Schritt für Schritt wachsen“, so Reppe. Die nächsten Treffen sind für November 2013 anberaumt. „Wenn alles planmäßig verläuft, können wir unseren Maßnahmenplan zu Beginn des nächsten Jahres vorstellen“, so der Clusterkoordinator abschließend.