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Cool Silicon präsentiert sich auf SEMICON Europa

Vom 8. bis 10. Oktober 2013 kamen die führenden Vertreter aus Industrie und Forschung der europäischen Mikroelektronikindustrie auf der SEMICON Europa in Dresden zusammen. Auch das sächsische Spitzencluster Cool Silicon präsentierte sich auf Europas führender Halbleitermesse.

Aussteller und Besucher aus 20 Ländern besuchten das größte Mikroelektronikcluster Europas, Silicon Saxony, und die hier stattfindende SEMICON Europa. In ihrem fünften Jahr in der sächsischen Landeshauptstadt stand de neue Industriestrategie für die europäische Mikroelektronik der Europäischen Kommission im Fokus. Die EU-Kommissarin Neelie Kroes hatte im Mai 2013 angekündigt, dass im Rahmen der neuen „10/100/20“-Initiative 100 Milliarden Euro mobilisiert werden sollen, um den europäischen Marktanteil an der globalen Halbleiterproduktion bis 2020 auf 20 Prozent zu verdoppeln.

Auch der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich besuchte die Industriemesse und informierte sich über die aktuellen Trends der Mikro- und Nanoelektronikindustrie und die Entwicklungen aus dem Bereich der Organischen Elektronik. Sein Rundgang führte Tillich unter anderem an den Stand des sächsischen Spitzenclusters für energieeffiziente Informations- und Kommunikationstechnologie. Hier begrüßte ihn Clusterkoordinator Prof. Thomas Mikolajick (o.l.) gemeinsam mit Cool Silicon-Vorstand Helmut Warnecke (o.r.). Prof. Mikolajick überreichte dem Ministerpräsidenten das vom sächsischen Spitzencluster initiierte erste deutsche Schülerhandbuch der Mikro- und Nanoelektronik: Der „NanoScout“ ist ein schülergerechtes Erklärstück, dass sowohl die Zukunftstechnologie Mikro- und Nanoelektronik erläutert als auch die attraktiven Berufschancen in diesem Feld beleuchtet. Bereits im Juli 2013 hatte Cool Silicon den „NanoScout“ auch an Bundesbildungsministerin Johanna Wanka übergeben. “Unsere Leidenschaft ist die Mikro- und Nanotechnologie”, erklärte Prof. Thomas Mikolajick, “Diese möchten wir auch in der nächsten Generation wecken.” Der Ministerpräsident zeigte sich begeistert von der Initiative des Spitzenclusters und betonte, wie stark Sachsen gerade in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) sei. Sächsische Schüler seien deutschlandweit in diesen Fächern spitze. Das bestätigte auch der kürzlich veröffentlichte Bildungstest der Länder, den die Kultusministerkonferenz in Auftrag gegeben hatte.

Der sächsische Ministerpräsident war nicht der einzige Gast auf dem Cool-Silicon-Stand. „In den drei Tagen haben wir zahlreiche interessante Gespräche geführt. Nicht nur Cool Silicon-Clusterpartner sondern auch internationale Gäste, vor allem aus Asien, interessierten sich für die Aktivitäten des Spitzenclusters. Ein zentrales Thema dabei waren stets die Internationalisierungsinitiativen, die von Silicon Saxony ausgehen. An der europäischen Clusterallianz Silicon Europe hat Cool Silicon einen maßgeblichen Anteil – hat die Arbeit im Spitzencluster doch bewiesen, dass organisationsübergreifende Kooperationen gewinnbringend funktionieren kann“, erklärte Clustermanager Thomas Reppe abschließend.