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Cool Silicon Art Award 2013: Künstlerische Sicht auf energieeffiziente Technologie

Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2011 lobt das sächsische Spitzencluster Cool Silicon erneut den Kunstpreis „Cool Silicon Art Award“ aus. Nationale und internationale bildende Künstler aller Gattungen haben sich mit ihrer ganz eigenen Sicht auf die Cool Silicon Themen Energieeffizienz und Mikro- und Nanoelektronik beworben – die zehn Finalisten zeigen ihre Kunstwerke vom 5. Juli bis 25. August 2013 im Rahmen der diesjährigen „Ostrale’013 – Internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste“ in Dresden.

Der Cool Silicon Art Award ist Teil des Kunstprojekts des sächsischen Spitzenclusters, das sich zur Aufgabe gemacht hat, die Arbeit des Clusters auch in eine technikferne Öffentlichkeit zu tragen. „Wir arbeiten an Zukunftstechnologien – und viele davon haben bereits Einzug in jedermanns Alltag gehalten, auch wenn man sich dem nicht unmittelbar bewusst ist“, so der Geschäftsführer von Infineon Technologies Dresden und Cool Silicon-Vorstand Helmut Warnecke. „Mit dem Kunstpreis wollen wir eine Brücke schlagen zwischen Technologie und Kunst.“

Die Künstler beschäftigen sich in ihren Werken mit der Cool Silicon Vision von energieeffizienter Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). „Die Cool Silicon Partner haben sich vor fast fünf Jahren zusammengefunden, um gemeinsam Technologien zu entwickeln, die den Energiebedarf von Computern, Mobiltelefonen und Unterhaltungselektronik signifikant verringern“, erläutert der Cool Silicon-Vorstand den Hintergrund des sächsischen Spitzenclusters. „Cool Silicon – das sind Technologen, Forscher, Wissenschaftler mit einem ganz eignen Blick auf die Welt. Mit dem Cool Silicon Art Award laden wir in Kooperation mit der „Ostrale – Zentrum für zeitgenössische Kunst” Kunstschaffende ein, sich künstlerisch mit den gesellschaftsrelevanten Aspekten unseres Projekts auseinanderzusetzen: Energieeffiziente IKT ermöglicht die weitere innovative Entwicklung und Nutzung modernster Technologien und trägt gleichzeitig zum Klimaschutz bei.”

„Mit diesem genreübergreifenden Projekt sollen neue Impulse in den gesellschaftlichen Diskurs getragen und die häufig noch getrennten Wirklichkeiten von Kunst und Technologie verknüpft werden. Der Cool Silicon Art Award lädt zur Kommunikation ein – mittels künstlerischen und zeitgenössischen Mitteln. Die zehn Finalisten greifen das gestellte Thema in unterschiedlicher Form auf und finden dabei eine ganz individuellen Ausdruck des Miteinanders von Kunst und Technologie“, sagt Moritz Stange, künstlerischer Leiter der Ostrale.

„So fremd sind sich Technologie und Kunst bei genauerer Betrachtung nicht. Denn wenn man genau hinsieht, ist jedes einzelne Bauteil, mit dem wir forschen und arbeiten, ein kleines Kunstwerk: Erst die kreative Komposition filigraner Komponenten macht aus schlichten Leiterplatten und Kupferdrähten einen leistungsfähigen, zukunftsweisenden Mikrochip oder Sensor. Forschung an sich hat ja mit bildender Kunst auch viel gemein: Perspektivwechsel und der Mut, neue Wege zu gehen, führen in beiden Disziplinen letztlich zu Innovationen und neuartigen Technologien“, ergänzt Helmut Warnecke abschließend.

Weitere Informationen hier: www.coolsilicon-art.com