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Cool Silicon präsentiert sich beim 11. Silicon Saxony Symposium

Beim 11. Silicon Saxony Symposium kamen Vertreter aus Industrie und Politik am 16. Januar 2013 zusammen, um unter dem Thema „Megatrend Sicherheit“ die Chancen und Herausforderungen einer vernetzten Gesellschaft zu diskutieren.

 

Informations- und Kommunikationstechnologie ist allgegenwärtig, ob bei Privatpersonen, in Unternehmen oder öffentlichen Strukturen. Sie ermöglicht Fortschritt, Wachstum und Prosperität – und stellt ihre Nutzer gleichzeitig vor eine große Herausforderung: Sie macht anfällig für Cyberattacken.

 

„Industrieprozesse und sicherheitskritische Infrastrukturen, wie zum Beispiel das Transportwesen, die Energieversorgung oder auch Militärstrukturen, sind immer stärker vernetzt. Sie profitieren von der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), mit deren Hilfe Prozesse automatisiert, präzisiert und beschleunigt werden können. Die Omnipräsenz der IKT birgt jedoch auch Gefahren – und damit einher geht eine große Verantwortung für Forscher und Entwickler, die diese Technologien entwickelt“, erläutert Thomas Reppe, Clustermanager des sächsischen Spitzenclusters Cool Silicon.

 

Ein zentrales Thema der Veranstaltung, bei der neben dem Staatssekretär Stéphane Beemelmans aus dem Bundesministerium für Verteidigung und der EADS-Tochter Cassidian auch Mitglieder des sächsischen Spitzenclusters Cool Silicon, wie T-Systems Multimedia Solutions, zu Gast waren, war daher auch die Bedeutung einer starken europäischen Mikroelektronik. „Wir müssen uns fragen: Was nützt die sicherste Software, die durchdachteste Datenstruktur, wenn die Hardware, auf der sie installiert ist, selbst ein Einfallstor für Cyberattacken darstellt? Wenn Chips und Sensoren quasi werkseitig bereits so konfiguriert sein können, regelmäßig „nach Hause zu funken“, wie sicher können dann moderne militärische Systeme, Firmendaten, Kraftwerke und Verkehrsleitsysteme sein?“, fragte zum Beispiel Heinz Martin Esser, Vorstand des Branchennetzwerks Silicon Saxony e.V..

 

Die Teilnehmer kamen zu einem beunruhigenden Fazit: Cyberkriminalität wird zunehmend professioneller und nutzt die freiwillige wachsende Vernetzung in Industrie und Gesellschaft. Für eine auch zukünftig starke europäische Wirtschaft brauche es daher eine starke europäische Mikroelektronik. Die ansässigen Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen hätten in der Vergangenheit die Grundlagen für eine sichere Informations- und Kommunikationstechnologie gelegt und würden weiterhin Technologietreiber sein. Die Produktion der Technologie und die Forschungs- und Entwicklungskompetenz wandere jedoch zusehends ab – und mit ihr die Kontrolle über wirklich sichere IT. Diese Entwicklung beträfe nicht nur die Mikroelektronikbranche – auch die europäische Automobilindustrie, der Maschinenbau und die Luft- und Raumfahrtbranche seien auf Produktinnovationen auf Basis der Mikroelektronik angewiesen. Um den zukünftigen Herausforderungen – nicht nur in Fragen der Sicherheit – gewachsen zu sein, brauche es daher auch die Unterstützung der europäischen Politik.

Beim 11. Silicon Saxony Symposium kamen Vertreter aus Industrie und Politik am 16. Januar 2013 zusammen, um unter dem Thema „Megatrend Sicherheit“ die Chancen und Herausforderungen einer vernetzten Gesellschaft zu diskutieren.

Informations- und Kommunikationstechnologie ist allgegenwärtig, ob bei Privatpersonen, in Unternehmen oder öffentlichen Strukturen. Sie ermöglicht Fortschritt, Wachstum und Prosperität – und stellt ihre Nutzer gleichzeitig vor eine große Herausforderung: Sie macht anfällig für Cyberattacken.

„Industrieprozesse und sicherheitskritische Infrastrukturen, wie zum Beispiel das Transportwesen, die Energieversorgung oder auch Militärstrukturen, sind immer stärker vernetzt. Sie profitieren von der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), mit deren Hilfe Prozesse automatisiert, präzisiert und beschleunigt werden können. Die Omnipräsenz der IKT birgt jedoch auch Gefahren – und damit einher geht eine große Verantwortung für Forscher und Entwickler, die diese Technologien entwickelt“, erläutert Thomas Reppe, Clustermanager des sächsischen Spitzenclusters Cool Silicon.

Ein zentrales Thema der Veranstaltung, bei der neben dem Staatssekretär Stéphane Beemelmans aus dem Bundesministerium für Verteidigung und der EADS-Tochter Cassidian auch Mitglieder des sächsischen Spitzenclusters Cool Silicon, wie T-Systems Multimedia Solutions, zu Gast waren, war daher auch die Bedeutung einer starken europäischen Mikroelektronik. „Wir müssen uns fragen: Was nützt die sicherste Software, die durchdachteste Datenstruktur, wenn die Hardware, auf der sie installiert ist, selbst ein Einfallstor für Cyberattacken darstellt? Wenn Chips und Sensoren quasi werkseitig bereits so konfiguriert sein können, regelmäßig „nach Hause zu funken“, wie sicher können dann moderne militärische Systeme, Firmendaten, Kraftwerke und Verkehrsleitsysteme sein?“, fragte zum Beispiel Heinz Martin Esser, Vorstand des Branchennetzwerks Silicon Saxony e.V..

Die Teilnehmer kamen zu einem beunruhigenden Fazit: Cyberkriminalität wird zunehmend professioneller und nutzt die freiwillige wachsende Vernetzung in Industrie und Gesellschaft. Für eine auch zukünftig starke europäische Wirtschaft brauche es daher eine starke europäische Mikroelektronik. Die ansässigen Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen hätten in der Vergangenheit die Grundlagen für eine sichere Informations- und Kommunikationstechnologie gelegt und würden weiterhin Technologietreiber sein. Die Produktion der Technologie und die Forschungs- und Entwicklungskompetenz wandere jedoch zusehends ab – und mit ihr die Kontrolle über wirklich sichere IT. Diese Entwicklung beträfe nicht nur die Mikroelektronikbranche – auch die europäische Automobilindustrie, der Maschinenbau und die Luft- und Raumfahrtbranche seien auf Produktinnovationen auf Basis der Mikroelektronik angewiesen. Um den zukünftigen Herausforderungen – nicht nur in Fragen der Sicherheit – gewachsen zu sein, brauche es daher auch die Unterstützung der europäischen Politik.