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2013: Das waren die Cool Silicon-Highlights

Das fünfte Jahr des sächsischen Spitzenclusters „Cool Silicon“ war geprägt von erfolgreichen technischen Ergebnissen, gesellschaftlichen Hightlights und nachhaltiger Projektarbeit.

Neben hervorragenden Ergebnissen aus den Technischen Projekten ist das Spitzencluster auch mit verschiedenen weiteren Aktivitäten öffentlich sichtbar gewesen. Bereits zu Beginn des Jahres begannen die Vorbereitungen für den diesjährigen „Cool Silicon Art Award“ in der Cool Silicon-Kunstgruppe. Nach der erfolgreichen Premiere des Kunstpreises im Jahr 2011 und dem Cool Silicon-Film im letzen Jahr, rief das Spitzencluster 2013 wieder internationale Künstler zur Auseinandersetzung mit den Thema Energieeeffizienz auf. Gemeinsam mit der „Ostrale – Internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste“ sichtete die Kunstgruppe die zahlreichen Bewerbungen und lud anschließend zehn Finalisten ein, ihre Werke im Sommer auf der Ausstellung zum Cool Silicon Art Award im Rahmen der Ostrale auszustellen. Am 23. August kürte die interdisziplinäre Jury aus Künstlern, Wissenschaftlern und Technologen den diesjährigen Gewinner: Der Cool Silicon Art Award 2013 ging an die Britin Katja Davar für ihr Video „Grammar“. Die Ausstellungsbesucher wählten das Video „Westcoast“ von Ulu Braun zum Publikumsliebling.

Ebenfalls im Sommer wurde der „NanoScout“, das Cool Silicon-Schülerhandbuch für Mikro- und Nanoelektronik, der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Bundesbildungsministerin Johanna Wanka nahm ihr Exemplar begeistert entgegen und würdigte die Aktivitäten des Spitzenclusters in Sachen Bildung und Nachwuchsarbeit.

„Im fünften Cool Silicon-Jahr stand vor allem die Verstetigung der Clusteraktivitäten im Mittelpunkt unserer Arbeit“, erklärt Clustermanager Thomas Reppe. „Egal ob es um den Bereich Vorsorge, die Kooperation mit anderen Partnern oder neue Projekte geht – die Arbeit, die wir in den letzten Jahren geleistet haben, wird auch über Cool Silicon hinaus mit voller Energie weitergeführt werden.“

Im Bereich Vorsorge wurde vor allem die Infrastruktur in Form des Kollaborationsinstruments CoolPortal weiter ausgebaut. „Im Zuge der Einführung der Arbeitsplattform haben wir auch die Webseite überarbeitet.“ Des Weiteren wurde das „Cool Silicon Label“ für energieeffiziente Technologien, Produkte und Dientsleistungen konzipiert: „Für das Siegel können sich Lösungen bewerben, die den Energiebedarf um mindestens 30 Prozent senken. Eine Jury wird quartalsweise über die Zertifizierungen entscheiden.“ Projekte, die sich in den Kategorien Wissenschaft, Nachwuchs und Produkt/Dienstleistung mit dem Thema Energieeffizienz beschäftigen, können sich künftig für den „Cool Silicon Award“ bewerben, der jährlich vergeben wird.

Im Bereich Kooperation wurde sichergestellt, dass erfolgreiche Projekte, die von Cool Silicon initiiert wurden, durch Partner auch in Zukunft weitergeführt und finanziert werden. Dazu gehören neben der Lötpunkt AG auch der internationale Masterstudiengang an der TU Dresden und die Cool Silicon Ausstellung.

Die in Cool Silicon gewonnen Erfahrungen zur erfolgreichen Clusterarbeit finden auch Eingang in neue Projekte, die aus dem Spitzencluster heraus gewachsen oder durch Projektpartner initiiert wurden. Für die internationale Clusterallianz Silicon Europe war 2013 ein ebenso erfolgreiches Jahr wie für die im Förderprogramm „Zwanzig20“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgewählten Konsortien „EEAS“ und „FAST“. Während Silicon Europe die Internationalisierung von Cool Silicon und Silicon Saxony erweitert, bildet die Interdisziplinäre Vernetzung in den „Zwanzig20“-Konsortien die Basis für neue Verbundprojekte.

Alle Aktivitäten wurden kontinuierlich mit umfassender Presse- und Medienarbeit begleitet. „Ein Blick in den Pressespiegel dieses Jahres zeigt, dass die Ereignisse im Spitzencluster auch in der Öffentlichkeit gut dokumentiert sind und auch technikferne Öffentlichkeiten regelmäßig erreicht wurden. „2013 war ein sehr gutes Jahr für Cool Silicon und den Wirtschaftsstandort Silicon Saxony. Mit unserer Arbeit haben wir die Grundlagen dafür gelegt, dass das neue Jahr mindestens ebenso erfolgreich werden wird“, so Reppe abschließend.