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Gerhard Fettweis wird Ehrendoktor der Tampere University of Technology

Professor Dr.-Ing. habil. Gerhard Fettweis, Inhaber der Professur für Mobile Nachrichtensysteme an der Technischen Universität (TU) Dresden, hat die Ehrendoktorwürde der Tampere University of Technology, Finnland, erhalten.

 

Die Tampere Universität ist auf dem Gebiet der Mobilfunkforschung ein starker Partner der TU Dresden. Bereits seit vielen Jahren bestehen zwischen den beiden Hochschulen enge Forschungskooperationen. Professor Fettweis hat sich besonders für Nachwuchswissenschaftler in Tampere engagiert und betreut regelmäßig Doktoranden in seiner Funktion als Zweitgutachter von Promotionen. Um die herausragenden Leistungen von Gerhard Fettweis zu würdigen, wurde ihm dieser Tage auf einer Festveranstaltung in Tampere, Finnland, der Ehrendoktortitel verliehen.

 

Gerhard Fettweis wurde 1962 in Antwerpen geboren und studierte von 1981 bis 1986 Elektrotechnik an der RWTH Aachen, wo er im Anschluss an sein Studium 1990 promovierte. Er arbeitete danach als Gastwissenschaftler bei IBM und TCSI Inc. in Berkeley. Seit 1994 ist er Lehrstuhlinhaber des Vodafone Stiftungslehrstuhls Mobile Nachrichtensysteme am Institut für Nachrichtentechnik der Technischen Universität Dresden.

 

Im Jahr 1995 erhielt er den Forschungspreis Technische Kommunikation. 1999 gründete er in Dresden die Systemonic AG und 2003 die Firma Signalion. Insgesamt sind aus seinem Lehrstuhl mittlerweile zehn Startups hervorgegangen.

 

Fettweis war Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen, die die Niedersächsische Landesregierung in Fragen der Wissenschafts- und Forschungspolitik berät. Er ist der Initiator des Spitzenclusters „Cool Silicon“, ein Projekt im Silicon Saxony, das durch das Bundesforschungsministerium und den Freistaat Sachsen mit Fördermitteln unterstützt wird. Bis März 2010 war Fettweis „Cool-Silicon“-Koordinator.

 

Im April 2012 gründete er gemeinsam mit Partnern in Abu Dhabi das TwinLab, dessen Ziel die Entwicklung von Technologien und Herstellungsverfahren für sogenannte 3D-Chips ist, die für die Halbleiterindustrie einen Durchbruch bedeuten könnten. Darüber hinaus ist er Sprecher des im Rahmen der Exzellenzinitiative beantragten Exzellenzclusters Center for Advancing Electronics Dresden (cfAED), das sich mit neuen Wegen in der Mikro- und Nanoelektronik beschäftigen wird.

 

Quelle: Silicon Saxony e.V./ TU DresdenProfessor Dr.-Ing. habil. Gerhard Fettweis, Inhaber der Professur für Mobile Nachrichtensysteme an der Technischen Universität (TU) Dresden, hat die Ehrendoktorwürde der Tampere University of Technology, Finnland, erhalten.

 

Die Tampere Universität ist auf dem Gebiet der Mobilfunkforschung ein starker Partner der TU Dresden. Bereits seit vielen Jahren bestehen zwischen den beiden Hochschulen enge Forschungskooperationen. Professor Fettweis hat sich besonders für Nachwuchswissenschaftler in Tampere engagiert und betreut regelmäßig Doktoranden in seiner Funktion als Zweitgutachter von Promotionen. Um die herausragenden Leistungen von Gerhard Fettweis zu würdigen, wurde ihm dieser Tage auf einer Festveranstaltung in Tampere, Finnland, der Ehrendoktortitel verliehen.

 

Gerhard Fettweis wurde 1962 in Antwerpen geboren und studierte von 1981 bis 1986 Elektrotechnik an der RWTH Aachen, wo er im Anschluss an sein Studium 1990 promovierte. Er arbeitete danach als Gastwissenschaftler bei IBM und TCSI Inc. in Berkeley. Seit 1994 ist er Lehrstuhlinhaber des Vodafone Stiftungslehrstuhls Mobile Nachrichtensysteme am Institut für Nachrichtentechnik der Technischen Universität Dresden.

 

Im Jahr 1995 erhielt er den Forschungspreis Technische Kommunikation. 1999 gründete er in Dresden die Systemonic AG und 2003 die Firma Signalion. Insgesamt sind aus seinem Lehrstuhl mittlerweile zehn Startups hervorgegangen.

 

Fettweis war Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen, die die Niedersächsische Landesregierung in Fragen der Wissenschafts- und Forschungspolitik berät. Er ist der Initiator des Spitzenclusters „Cool Silicon“, ein Projekt im Silicon Saxony, das durch das Bundesforschungsministerium und den Freistaat Sachsen mit Fördermitteln unterstützt wird. Bis März 2010 war Fettweis „Cool-Silicon“-Koordinator.

 

Im April 2012 gründete er gemeinsam mit Partnern in Abu Dhabi das TwinLab, dessen Ziel die Entwicklung von Technologien und Herstellungsverfahren für sogenannte 3D-Chips ist, die für die Halbleiterindustrie einen Durchbruch bedeuten könnten. Darüber hinaus ist er Sprecher des im Rahmen der Exzellenzinitiative beantragten Exzellenzclusters Center for Advancing Electronics Dresden (cfAED), das sich mit neuen Wegen in der Mikro- und Nanoelektronik beschäftigen wird.

 

Quelle: Silicon Saxony e.V./ TU Dresden