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CoolTeach: Erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Spitzencluster Cool Silicon

Cool Silicon ist mehr als die gemeinsame Arbeit an technischen Innovationen. Das sächsische Spitzencluster etabliert auch Bildungsprojekte zur erfolgreichen Gewinnung von hochqualifiziertem Nachwuchs für die sächsische Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche.

 

Bildung, die Nachwuchsförderung und das Heranführen und Begeistern für Technik ist ein zentraler Bestandteil der Clusteraktivitäten. „Die Mikroelektronik ist eine Hochtechnologiebranche: Sie ist auf hochqualifizierte Spitzenkräfte mit einer Faszination für Technik und kleinteilige Technologien angewiesen. Besonders die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik stehen im Mittelpunkt. Unser Bildungsprojekt CoolTeach will junge Menschen für das Feld begeistern“, erklärt Prof. Thomas Mikolajick, Clusterkoordinator des sächsischen Spitzenclusters Cool Silicon.

 

Drei Bauteile begleiten Schüler und junge Erwachsene bis ins Studentenleben: „Lötpunkt – das coole Kreativlabor“ führt Schüler der Klassen 8 und 9 spielerisch an die Elektronik heran. Gymnasiasten ab Klasse 9, die sich für ein Studium eines der für die Mikroelektronik so wichtigen MINT-Fächer interessieren, treffen beim Schülermentoring auf Studenten ihres Wunschfachs. In sechs Monaten zeigen die Mentoren ihren Mentees das Leben auf dem Campus und berichten aus erster Hand, worauf es bei dem Studiengang ankommt und welche Herausforderungen warten. Für alle, die sich für ein Studium im Bereich der Mikroelektronik entschieden haben, bietet die Technische Universität Dresden einen von CoolTeach initiierten Masterstudiengang „Nanoelectronic Systems“ an. Hier geht es vor allem um die Herstellung, den Entwurf und die Anwendungen nanoelektronischer Systeme. Der Fokus liegt dabei besonders auf der Energie- und Ressourceneffizienz der Technologien – ganz im Sinne von Cool Silicon.

 

„Mit der Technischen Universität Dresden haben wir einen starken Partner für die Ausbildung der nötigen Fachkräfte“, sagt Prof. Mikolajick. Mit 2.600 Studenten der Elektro- und Telekommunikationstechnik sowie rund 1.800 Informatik-Studenten ist die Universität eine der wichtigsten »Kaderschmieden« der IKT-Branche in Deutschland. Das neugeschaffene Exzellenzcluster "Center for Advancing Electronics Dresden (cfAED)" ist dabei eine Säule, die die TU Dresden zu einer von elf nationalen Exzellenz-Universitäten macht. Speziell im Bereich Mikroelektronik werden die Studierenden gemeinsam vom Institut für Festkörperelektronik der TU Dresden (IFE), dem Institut für Halbleiter- und Mikrosystemtechnik (IHM) sowie dem Institut für Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik (IEE) ausgebildet. Zahlreiche der rund 1.200 Ingenieure, die heute von GLOBALFOUNDRIES, Infineon, ZMDI oder X-FAB für die Chipfabriken im Silicon Saxony eingestellt wurden, studierten an der TU. Hervorragend ausgestattete Labore, hochkarätig besetzte Lehrstühle und exzellente Bedingungen für Start-ups oder Spin-offs tragen zum internationalen Renommee der Universität bei.

 

„Natürlich braucht es seine Zeit, bis aus den „Lötpünktchen“ von heute die Technologieexperten von morgen werden. Aber im Zusammenspiel von Dresdner Schulen, außerschulischen Bildungsangeboten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und international agierenden Hightech-Unternehmen bieten sich tausend Möglichkeiten die Zukunft aktiv mit zu gestalten“, so Prof. Mikolajick abschließend.

 

Mehr Informationen zur "Lötpunkt-AG" im aktuellen Fyler.

 

 

Foto: Cool SiliconCool Silicon ist mehr als die gemeinsame Arbeit an technischen Innovationen. Das sächsische Spitzencluster etabliert auch Bildungsprojekte zur erfolgreichen Gewinnung von hochqualifiziertem Nachwuchs für die sächsische Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche.

 

Bildung, die Nachwuchsförderung und das Heranführen und Begeistern für Technik ist ein zentraler Bestandteil der Clusteraktivitäten. „Die Mikroelektronik ist eine Hochtechnologiebranche: Sie ist auf hochqualifizierte Spitzenkräfte mit einer Faszination für Technik und kleinteilige Technologien angewiesen. Besonders die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik stehen im Mittelpunkt. Unser Bildungsprojekt CoolTeach will junge Menschen für das Feld begeistern“, erklärt Prof. Thomas Mikolajick, Clusterkoordinator des sächsischen Spitzenclusters Cool Silicon.

 

Drei Bauteile begleiten Schüler und junge Erwachsene bis ins Studentenleben: „Lötpunkt – das coole Kreativlabor“ führt Schüler der Klassen 8 und 9 spielerisch an die Elektronik heran. Gymnasiasten ab Klasse 9, die sich für ein Studium eines der für die Mikroelektronik so wichtigen MINT-Fächer interessieren, treffen beim Schülermentoring auf Studenten ihres Wunschfachs. In sechs Monaten zeigen die Mentoren ihren Mentees das Leben auf dem Campus und berichten aus erster Hand, worauf es bei dem Studiengang ankommt und welche Herausforderungen warten. Für alle, die sich für ein Studium im Bereich der Mikroelektronik entschieden haben, bietet die Technische Universität Dresden einen von CoolTeach initiierten Masterstudiengang „Nanoelectronic Systems“ an. Hier geht es vor allem um die Herstellung, den Entwurf und die Anwendungen nanoelektronischer Systeme. Der Fokus liegt dabei besonders auf der Energie- und Ressourceneffizienz der Technologien – ganz im Sinne von Cool Silicon.

 

„Mit der Technischen Universität Dresden haben wir einen starken Partner für die Ausbildung der nötigen Fachkräfte“, sagt Prof. Mikolajick. Mit 2.600 Studenten der Elektro- und Telekommunikationstechnik sowie rund 1.800 Informatik-Studenten ist die Universität eine der wichtigsten »Kaderschmieden« der IKT-Branche in Deutschland. Das neugeschaffene Exzellenzcluster "Center for Advancing Electronics Dresden (cfAED)" ist dabei eine Säule, die die TU Dresden zu einer von elf nationalen Exzellenz-Universitäten macht. Speziell im Bereich Mikroelektronik werden die Studierenden gemeinsam vom Institut für Festkörperelektronik der TU Dresden (IFE), dem Institut für Halbleiter- und Mikrosystemtechnik (IHM) sowie dem Institut für Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik (IEE) ausgebildet. Zahlreiche der rund 1.200 Ingenieure, die heute von GLOBALFOUNDRIES, Infineon, ZMDI oder X-FAB für die Chipfabriken im Silicon Saxony eingestellt wurden, studierten an der TU. Hervorragend ausgestattete Labore, hochkarätig besetzte Lehrstühle und exzellente Bedingungen für Start-ups oder Spin-offs tragen zum internationalen Renommee der Universität bei.

 

„Natürlich braucht es seine Zeit, bis aus den „Lötpünktchen“ von heute die Technologieexperten von morgen werden. Aber im Zusammenspiel von Dresdner Schulen, außerschulischen Bildungsangeboten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und international agierenden Hightech-Unternehmen bieten sich tausend Möglichkeiten die Zukunft aktiv mit zu gestalten“, so Prof. Mikolajick abschließend.

 

Mehr Informationen zur "Lötpunkt-AG" im aktuellen Fyler.

 

 

Foto: Cool Silicon