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Sachsens Hightech-Netzwerk feiert zehnjähriges Bestehen

"Sachsen als Hightech-Standort ist bestens aufgestellt." Heinz Martin Esser, der Vorsitzende des Branchennetzwerkes, zeigte sich auf dem Festakt zum zehnjährigen Bestehen des Silicon Saxony e. V. zuversichtlich: "Die letzten Jahre waren von Veränderungen und neuen Herausforderungen geprägt. Doch die Branche ist daraus gestärkt herausgekommen und befindet sich auf einem guten Weg."

 

Eine wesentliche Stärke des Standortes sei die starke Kooperationsbereitschaft und die enge Vernetzung der ansässigen Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen. "Der dadurch erzeugte Wissens- und Technologievorsprung ist unser Wettbewerbsvorteil", so Esser. "Damit dies auch so bleibt, müssen wir das zukünftig noch mehr in die Waagschale werfen. Nur so können wir uns gegenüber der Konkurrenz aus Asien behaupten und dafür sorgen, dass Silicon Saxony als einer der wichtigsten europäischen Halbleiterstandorte weiter besteht."

 

 

Dirk Hilbert, amtierender Oberbürgermeister und Wirtschaftsbürgermeister der Stadt Dresden

 

 

Heinz Martin Esser, Vorstand Silicon Saxony e.V. und Vice President Global Customer Support Roth&Rau AG

 

 

Prof. Kurt Biedenkopf, ehemaliger Ministerpräsident des Freistaates Sachsen

 

 

Silicon Saxony sei heute mehr als je zuvor ein Begriff, der weit über die sächsischen Grenzen hinaus bekannt ist und für ein erfolgreiches Technologie-Cluster steht, gratulierte die sächsische Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer dem Verein vor Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik: "Silicon Saxony ist in den vergangen zehn Jahren zu einem sächsischen Markenzeichen geworden. Die hier engagierten Unternehmen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Hochschulen bilden ein Kompetenznetzwerk, das beispielgebend für andere Branchen und Regionen ist. Ich bin sicher, dass Silicon Saxony auch in Zukunft wertvolle Beiträge zur Entwicklung und zur Reputation des Hightech-Standorts Sachsen leisten wird. Silicon Saxony gehört zu einem der bedeutendsten Innovationsstandorte überhaupt und stellt über seinen Ursprung in Sachsen hinaus Europas größten Mikroelektronik-Cluster dar."

 

Noch vor zehn Jahren, als der Verein unter dem damaligen Ministerpräsident Kurt Biedenkopf gegründet wurde, habe wohl kaum jemand mit solch einer rasanten Entwicklung gerechnet. In ihrer Rede würdigte die Wissenschaftsministerin, die auch für die Technologieförderung im Freistaat verantwortlich zeichnet, die vorausschauende Investitionspolitik unter Prof. Kurt Biedenkopf: "Die in den 90er Jahren vorgenommenen Investitionen in Bildung, Forschung und Technologie haben den Freistaat erst in die Lage versetzt, der Mikroelektronik und etlichen anderen Hightech-Branchen diejenigen guten Bedingungen zu bieten, die sie heute in Sachsen vorfinden".

 

Darauf habe man sich nicht ausgeruht. Wenn Parlament, Regierung, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung auch zukünftig an einem Strang ziehen, habe der Freistaat Sachsen in den nächsten Jahren eine gute Chance, zu einer der wirtschaftlich und wissenschaftlich führenden Regionen Europas zu gehören. In der Region zwischen Chemnitz und Dresden befinde sich eine einzigartige Ballung von Unternehmen mit Knowhow in der Mikroelektronikbranche.

 

Über 800 Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Unternehmen und Forschungseinrichtungen habe das Wissenschaftsministerium in den letzten beiden Jahren im Rahmen der Technologieförderung mit mehr als 230 Millionen Euro unterstützt und damit Forschungsinvestitionen von über einer halben Milliarde Euro ermöglicht. Hinzu kämen Investitionen in die Forschungsinfrastruktur von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Höhe von über 100 Millionen Euro. Obere Priorität habe es deshalb, den Innovationsprozess immer wieder in Schwung zu bringen, denn immerhin sei jeder zweite in Europa produzierte Chip "made in Saxony".

 

Um die Zukunft weiterhin zu sichern, sei von Schorlemer auch mit den Entscheidungsträgern in Brüssel und Berlin im Gespräch. EU und Bundesregierung müssten sich für den Verbleib und die Entwicklung kompletter Wertschöpfungsketten in Europa einsetzen. Es gelte, die Abwanderung von Knowhow zu verhindern und die globale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft nachhaltig zu sichern. Die Ministerin kündigte dazu u.a. die Fortsetzung der Arbeit der zum 5. Nationalen IT-Gipfel in Dresden gegründeten AG "Mikroelektronik und IT-Cluster Sachsen" an. Daran beteiligen sich auch Mitglieder des Silicon Saxony e.V.

 

Eine besondere Chance für die sächsische Industrie sieht Helmut Warnecke in einer noch stärkeren Kooperation der Unternehmen und Forschungseinrichtungen über alle Wertschöpfungsebenen hinweg: "Das gerade erfolgreich in die zweite Förderphase gestartete Spitzencluster Cool Silicon ist dafür ein Musterbeispiel. Es hat Modellcharakter, wie am Standort ansässige Akteure auch zukünftig größere Wirtschafts- und Forschungsprojekte gemeinsam umsetzen", so der Geschäftsführer von Infineon Technologies Dresden, der als Vice President des Silicon Saxony den Verein auch im Vorstand von Cool Silicon vertritt.

 

 

Prof. Sabine von Schorlemer, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst

 

 

Gesprächsrunde (v.l.): Michael Sagurna, Sächsischer Staatsminister a.D., Dr. Andreas Rückemann, CEO Heliatek GmbH, Helmut Warnecke, Geschäftsführer Infineon Technologies Dresden GmbH, Prof. Hans Müller-Steinhagen, Rektor Technische Universität Dresden, Heinz Kundert, Präsident SEMI Europe

 

 

Am Standort gebe es genügend Kompetenzen, um auch weitere wichtige Themen wie Cyber-Physical-Systems (CPS), E-Mobilität, OLEDs oder Halbleiter-Biochips auf Weltniveau voranzubringen. "Das Spitzencluster zeigt, dass sich unterschiedliche Partner einem Ziel verschreiben und es erfolgreich umsetzen können. Die hier gemachten Erfahrungen lassen sich auf weitere Projekte übertragen", betont Warnecke. "Letztlich muss es Ziel sein, die Kooperation zwischen den Leuchttürmen, kleinen und mittelständischen Unternehmen und den Forschern in unternehmensgleichen und schlagkräftigen Zweckgemeinschaften weiter auszubauen. Wenn uns dies gelingt, hat der Technologiestandort Silicon Saxony einen wichtigen Vorteil im weltweiten Konkurrenzkampf."

 

Für sein Verdienste um den Erhalt des Mikroelektronik-Standortes Sachsen hat das Hightech-Netzwerk den früheren sächsischen Ministerpräsidenten Professor Kurt Biedenkopf mit dem zum ersten Male vergebenen Silicon Saxony-Award ausgezeichnet. In der Laudatio verwies der Branchenverband vor allem auf Biedenkopfs nachhaltige "Leuchtturmpolitik", die die Ansiedlung von Siemens/Infineon und AMD/Globalfoundries ermöglichte, und seinen jederzeit spürbaren Einsatz, den Technologiestandort Sachsen zu festigen und weiter voranzubringen. Mit dem Silicon Saxony Award sollen Personen geehrt werden, die sich um den Mikroelektronik- und Technologiestandort Sachsen besonders verdient gemacht haben.

 

Heute schließt sich an den Festakt der 6. Silicon Saxony-Day an, das Jahrestreffen des Technologie-Clusters. In einer Plenarveranstaltung, Podiumsdiskussionen und verschiedenen Fachveranstaltungen werden im Internationalen Congress Center Dresden aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Branchen im Silicon Saxony diskutiert. So stellt Globalfoundries-Geschäftsführerin Elke Eckstein die Entwicklungen in der globalen Halbleiterindustrie vor und erläutert, wie ihr Unternehmen mit der Dynamik in der Branche umgeht. Die Silicon Saxony-Fachbereiche Mikro/Nano, Software, Photovoltaik, Smart Systems und Applikationen haben jeweils eigene Veranstaltungen vorbereitet. Auch eine begleitende Ausstellung wird die Arbeit der Fachbereiche demonstrieren. Dort ist unter anderem der Tesla Roadster von Frosys zu erleben. Dieses Elektrofahrzeug nutzt für das Energiemanagement fortschrittliche Chips des Silicon Saxony Mitgliedes Infineon.

 

Der Silicon Saxony e.V. ist der größte Industrieverband der Mikroelektronik Europas. Der Verein wurde im Dezember 2000 als Netzwerk der Halbleiter-, Elektronik- und Mikrosystemindustrie gegründet, und hat sich mittlerweile neuen Themen wie Software, Photovoltaik, Photonik oder Mikro- und Nanotechnologie geöffnet. Er verbindet Hersteller, Zulieferer, Dienstleister, Hochschulen, Forschungsinstitute und öffentliche Einrichtungen am Wirtschaftsstandort Sachsen. In den über 284 Mitgliedsunternehmen, die einen Umsatz von mehr als 4 Milliarden Euro pro Jahr erzielen, sind derzeit rund 35.000 Mitarbeiter beschäftigt.

 

 

Über 350 Gäste aus dem Silicon Saxony waren ins Dresdner Congress Centrum gekommen, um das zehnjährige Bestehen des Branchenverbandes zu feiern.

 

 

V.l.: Heinz Martin Esser President Silicon Saxony e.V. und Geschäftsführer Roth & Rau - Ortner GmbH; Dr. Andreas Rückemann - CEO Heliatek GmbH; Hartmut Fiedler - Staatssekretär Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr; Prof. Dr. Kurt Biedenkopf - sächsischer Ministerpräsident a.D.; Michael Sagurna, Sächsischer Staatsminister a.D.; Prof. Sabine von Schorlemer - Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst; Prof. Hans Müller-Steinhagen - Rektor TU Dresden; Heinz Kundert - Präsident SEMI Europe; Gitta Haupold - Vice President Silicon Saxony e.V.; Dirk Hilbert - Oberbürgermeister Dresden; Helmut Warnecke - Vice President Silicon Saxony e.V. / Geschäftsführer Infineon Technologies Dresden GmbH und Prof. Thomas Mikolajick - Institut für Halbleiter- und Mikrosystemtechnik - Nanoelektronische Materialien / NamLab gGmbH"Sachsen als Hightech-Standort ist bestens aufgestellt." Heinz Martin Esser, der Vorsitzende des Branchennetzwerkes, zeigte sich auf dem Festakt zum zehnjährigen Bestehen des Silicon Saxony e. V. zuversichtlich: "Die letzten Jahre waren von Veränderungen und neuen Herausforderungen geprägt. Doch die Branche ist daraus gestärkt herausgekommen und befindet sich auf einem guten Weg."

 

Eine wesentliche Stärke des Standortes sei die starke Kooperationsbereitschaft und die enge Vernetzung der ansässigen Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen. "Der dadurch erzeugte Wissens- und Technologievorsprung ist unser Wettbewerbsvorteil", so Esser. "Damit dies auch so bleibt, müssen wir das zukünftig noch mehr in die Waagschale werfen. Nur so können wir uns gegenüber der Konkurrenz aus Asien behaupten und dafür sorgen, dass Silicon Saxony als einer der wichtigsten europäischen Halbleiterstandorte weiter besteht."

 

 

Dirk Hilbert, amtierender Oberbürgermeister und Wirtschaftsbürgermeister der Stadt Dresden

 

 

Heinz Martin Esser, Vorstand Silicon Saxony e.V. und Vice President Global Customer Support Roth&Rau AG

 

 

Prof. Kurt Biedenkopf, ehemaliger Ministerpräsident des Freistaates Sachsen

 

 

Silicon Saxony sei heute mehr als je zuvor ein Begriff, der weit über die sächsischen Grenzen hinaus bekannt ist und für ein erfolgreiches Technologie-Cluster steht, gratulierte die sächsische Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer dem Verein vor Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik: "Silicon Saxony ist in den vergangen zehn Jahren zu einem sächsischen Markenzeichen geworden. Die hier engagierten Unternehmen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Hochschulen bilden ein Kompetenznetzwerk, das beispielgebend für andere Branchen und Regionen ist. Ich bin sicher, dass Silicon Saxony auch in Zukunft wertvolle Beiträge zur Entwicklung und zur Reputation des Hightech-Standorts Sachsen leisten wird. Silicon Saxony gehört zu einem der bedeutendsten Innovationsstandorte überhaupt und stellt über seinen Ursprung in Sachsen hinaus Europas größten Mikroelektronik-Cluster dar."

 

Noch vor zehn Jahren, als der Verein unter dem damaligen Ministerpräsident Kurt Biedenkopf gegründet wurde, habe wohl kaum jemand mit solch einer rasanten Entwicklung gerechnet. In ihrer Rede würdigte die Wissenschaftsministerin, die auch für die Technologieförderung im Freistaat verantwortlich zeichnet, die vorausschauende Investitionspolitik unter Prof. Kurt Biedenkopf: "Die in den 90er Jahren vorgenommenen Investitionen in Bildung, Forschung und Technologie haben den Freistaat erst in die Lage versetzt, der Mikroelektronik und etlichen anderen Hightech-Branchen diejenigen guten Bedingungen zu bieten, die sie heute in Sachsen vorfinden".

 

Darauf habe man sich nicht ausgeruht. Wenn Parlament, Regierung, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung auch zukünftig an einem Strang ziehen, habe der Freistaat Sachsen in den nächsten Jahren eine gute Chance, zu einer der wirtschaftlich und wissenschaftlich führenden Regionen Europas zu gehören. In der Region zwischen Chemnitz und Dresden befinde sich eine einzigartige Ballung von Unternehmen mit Knowhow in der Mikroelektronikbranche.

 

Über 800 Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Unternehmen und Forschungseinrichtungen habe das Wissenschaftsministerium in den letzten beiden Jahren im Rahmen der Technologieförderung mit mehr als 230 Millionen Euro unterstützt und damit Forschungsinvestitionen von über einer halben Milliarde Euro ermöglicht. Hinzu kämen Investitionen in die Forschungsinfrastruktur von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Höhe von über 100 Millionen Euro. Obere Priorität habe es deshalb, den Innovationsprozess immer wieder in Schwung zu bringen, denn immerhin sei jeder zweite in Europa produzierte Chip "made in Saxony".

 

Um die Zukunft weiterhin zu sichern, sei von Schorlemer auch mit den Entscheidungsträgern in Brüssel und Berlin im Gespräch. EU und Bundesregierung müssten sich für den Verbleib und die Entwicklung kompletter Wertschöpfungsketten in Europa einsetzen. Es gelte, die Abwanderung von Knowhow zu verhindern und die globale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft nachhaltig zu sichern. Die Ministerin kündigte dazu u.a. die Fortsetzung der Arbeit der zum 5. Nationalen IT-Gipfel in Dresden gegründeten AG "Mikroelektronik und IT-Cluster Sachsen" an. Daran beteiligen sich auch Mitglieder des Silicon Saxony e.V.

 

Eine besondere Chance für die sächsische Industrie sieht Helmut Warnecke in einer noch stärkeren Kooperation der Unternehmen und Forschungseinrichtungen über alle Wertschöpfungsebenen hinweg: "Das gerade erfolgreich in die zweite Förderphase gestartete Spitzencluster Cool Silicon ist dafür ein Musterbeispiel. Es hat Modellcharakter, wie am Standort ansässige Akteure auch zukünftig größere Wirtschafts- und Forschungsprojekte gemeinsam umsetzen", so der Geschäftsführer von Infineon Technologies Dresden, der als Vice President des Silicon Saxony den Verein auch im Vorstand von Cool Silicon vertritt.

 

 

Prof. Sabine von Schorlemer, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst

 

 

Gesprächsrunde (v.l.): Michael Sagurna, Sächsischer Staatsminister a.D., Dr. Andreas Rückemann, CEO Heliatek GmbH, Helmut Warnecke, Geschäftsführer Infineon Technologies Dresden GmbH, Prof. Hans Müller-Steinhagen, Rektor Technische Universität Dresden, Heinz Kundert, Präsident SEMI Europe

 

 

Am Standort gebe es genügend Kompetenzen, um auch weitere wichtige Themen wie Cyber-Physical-Systems (CPS), E-Mobilität, OLEDs oder Halbleiter-Biochips auf Weltniveau voranzubringen. "Das Spitzencluster zeigt, dass sich unterschiedliche Partner einem Ziel verschreiben und es erfolgreich umsetzen können. Die hier gemachten Erfahrungen lassen sich auf weitere Projekte übertragen", betont Warnecke. "Letztlich muss es Ziel sein, die Kooperation zwischen den Leuchttürmen, kleinen und mittelständischen Unternehmen und den Forschern in unternehmensgleichen und schlagkräftigen Zweckgemeinschaften weiter auszubauen. Wenn uns dies gelingt, hat der Technologiestandort Silicon Saxony einen wichtigen Vorteil im weltweiten Konkurrenzkampf."

 

Für sein Verdienste um den Erhalt des Mikroelektronik-Standortes Sachsen hat das Hightech-Netzwerk den früheren sächsischen Ministerpräsidenten Professor Kurt Biedenkopf mit dem zum ersten Male vergebenen Silicon Saxony-Award ausgezeichnet. In der Laudatio verwies der Branchenverband vor allem auf Biedenkopfs nachhaltige "Leuchtturmpolitik", die die Ansiedlung von Siemens/Infineon und AMD/Globalfoundries ermöglichte, und seinen jederzeit spürbaren Einsatz, den Technologiestandort Sachsen zu festigen und weiter voranzubringen. Mit dem Silicon Saxony Award sollen Personen geehrt werden, die sich um den Mikroelektronik- und Technologiestandort Sachsen besonders verdient gemacht haben.

 

Heute schließt sich an den Festakt der 6. Silicon Saxony-Day an, das Jahrestreffen des Technologie-Clusters. In einer Plenarveranstaltung, Podiumsdiskussionen und verschiedenen Fachveranstaltungen werden im Internationalen Congress Center Dresden aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Branchen im Silicon Saxony diskutiert. So stellt Globalfoundries-Geschäftsführerin Elke Eckstein die Entwicklungen in der globalen Halbleiterindustrie vor und erläutert, wie ihr Unternehmen mit der Dynamik in der Branche umgeht. Die Silicon Saxony-Fachbereiche Mikro/Nano, Software, Photovoltaik, Smart Systems und Applikationen haben jeweils eigene Veranstaltungen vorbereitet. Auch eine begleitende Ausstellung wird die Arbeit der Fachbereiche demonstrieren. Dort ist unter anderem der Tesla Roadster von Frosys zu erleben. Dieses Elektrofahrzeug nutzt für das Energiemanagement fortschrittliche Chips des Silicon Saxony Mitgliedes Infineon.

 

Der Silicon Saxony e.V. ist der größte Industrieverband der Mikroelektronik Europas. Der Verein wurde im Dezember 2000 als Netzwerk der Halbleiter-, Elektronik- und Mikrosystemindustrie gegründet, und hat sich mittlerweile neuen Themen wie Software, Photovoltaik, Photonik oder Mikro- und Nanotechnologie geöffnet. Er verbindet Hersteller, Zulieferer, Dienstleister, Hochschulen, Forschungsinstitute und öffentliche Einrichtungen am Wirtschaftsstandort Sachsen. In den über 284 Mitgliedsunternehmen, die einen Umsatz von mehr als 4 Milliarden Euro pro Jahr erzielen, sind derzeit rund 35.000 Mitarbeiter beschäftigt.

 

 

Über 350 Gäste aus dem Silicon Saxony waren ins Dresdner Congress Centrum gekommen, um das zehnjährige Bestehen des Branchenverbandes zu feiern.

 

 

V.l.: Heinz Martin Esser President Silicon Saxony e.V. und Geschäftsführer Roth & Rau - Ortner GmbH; Dr. Andreas Rückemann - CEO Heliatek GmbH; Hartmut Fiedler - Staatssekretär Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr; Prof. Dr. Kurt Biedenkopf - sächsischer Ministerpräsident a.D.; Michael Sagurna, Sächsischer Staatsminister a.D.; Prof. Sabine von Schorlemer - Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst; Prof. Hans Müller-Steinhagen - Rektor TU Dresden; Heinz Kundert - Präsident SEMI Europe; Gitta Haupold - Vice President Silicon Saxony e.V.; Dirk Hilbert - Oberbürgermeister Dresden; Helmut Warnecke - Vice President Silicon Saxony e.V. / Geschäftsführer Infineon Technologies Dresden GmbH und Prof. Thomas Mikolajick - Institut für Halbleiter- und Mikrosystemtechnik - Nanoelektronische Materialien / NamLab gGmbH