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Sachverständige präsentieren in Brüssel Bericht zu Schlüsseltechnologien

Der Branchenverband SEMI hat in dieser Woche erneut einen wichtigen Schritt zu einer besseren Unterstützung der der Halbleiterindustrie sowie der Hersteller von Equipment und Materialien für die Halbleiterfertigung durch die EU erreicht: Die Sachverständigengruppe in Sachen Schlüssel­technologien ("High Level Expert Group on Key Enabling Technologies – HLG KETs") hat der Europäischen Kommission ihren Bericht vorgelegt. Darin werden umfangreiche Maßnahmen empfohlen, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Halbleiterhersteller zu stärken.

 

Auch die sächsische Staatsregierung hatte wiederholt bei der EU für eine bessere Unterstützung der Schlüsseltechnologien geworben. Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) begrüßt die von der Expertenkommission in Brüssel vorgelegten Handlungsempfehlungen: "Der Bericht bestätigt unsere Auffassung, dass für die von der Europäischen Kommission definierten Schlüsseltechnologien die komplette Wertschöpfungskette einschließlich der Produktion in Europa erhalten und ausgebaut werden muss, wenn Europa nicht den Anschluss zur Weltspitze verlieren will."

 

Die vor einem Jahr von der EU auch auf Initiative des Freistaates Sachsen eingerichtete "High Level Expert Group on Key Enabling Technologies" empfiehlt ein umfangreiches Maßnahmenpaket, zu dem unter anderem die Entwicklung einer europäischen KETs-Strategie, eine Neuausrichtung der Förderpolitik und die Erhaltung und den Ausbau der vollständigen KETs-Wertschöpfungskette in Europa gehören. Gefordert wird auch eine eigenständige Innovationspolitik für die von der Europäischen Kommission identifizierten sechs Schlüsseltechnologien Nanotechnologie, Mikro- und Nanoelektronik, fortgeschrittene Materialien, Photonik, Biotechnologie und fortgeschrittene Produktionsprozesse.

 

Als europäischer Spitzenstandort mit breiter technologischer Kompetenz in Wirtschaft und Wissenschaft könne und wolle Sachsen die Entwicklung beispielsweise der Photonik- und Mikroelektronik-Branche maßgeblich mitgestalten, unterstreicht Morlok: "Wichtig ist, dass die EU-Kommission nun die Empfehlungen der Experten schnell umsetzt und die Schlüsseltechnologien in dem künftigen Gemeinschaftsrahmen für die Forschungsfinanzierung und durch beihilferechtliche Gestaltungsmöglichkeiten bis hin zur Errichtung ‚wichtiger Vorhaben von gemeinsamem europäischen Interesse‘ berücksichtigt."

 

Quelle: www.silicon-saxony.deDer Branchenverband SEMI hat in dieser Woche erneut einen wichtigen Schritt zu einer besseren Unterstützung der der Halbleiterindustrie sowie der Hersteller von Equipment und Materialien für die Halbleiterfertigung durch die EU erreicht: Die Sachverständigengruppe in Sachen Schlüssel­technologien ("High Level Expert Group on Key Enabling Technologies – HLG KETs") hat der Europäischen Kommission ihren Bericht vorgelegt. Darin werden umfangreiche Maßnahmen empfohlen, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Halbleiterhersteller zu stärken.

 

Auch die sächsische Staatsregierung hatte wiederholt bei der EU für eine bessere Unterstützung der Schlüsseltechnologien geworben. Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) begrüßt die von der Expertenkommission in Brüssel vorgelegten Handlungsempfehlungen: "Der Bericht bestätigt unsere Auffassung, dass für die von der Europäischen Kommission definierten Schlüsseltechnologien die komplette Wertschöpfungskette einschließlich der Produktion in Europa erhalten und ausgebaut werden muss, wenn Europa nicht den Anschluss zur Weltspitze verlieren will."

 

Die vor einem Jahr von der EU auch auf Initiative des Freistaates Sachsen eingerichtete "High Level Expert Group on Key Enabling Technologies" empfiehlt ein umfangreiches Maßnahmenpaket, zu dem unter anderem die Entwicklung einer europäischen KETs-Strategie, eine Neuausrichtung der Förderpolitik und die Erhaltung und den Ausbau der vollständigen KETs-Wertschöpfungskette in Europa gehören. Gefordert wird auch eine eigenständige Innovationspolitik für die von der Europäischen Kommission identifizierten sechs Schlüsseltechnologien Nanotechnologie, Mikro- und Nanoelektronik, fortgeschrittene Materialien, Photonik, Biotechnologie und fortgeschrittene Produktionsprozesse.

 

Als europäischer Spitzenstandort mit breiter technologischer Kompetenz in Wirtschaft und Wissenschaft könne und wolle Sachsen die Entwicklung beispielsweise der Photonik- und Mikroelektronik-Branche maßgeblich mitgestalten, unterstreicht Morlok: "Wichtig ist, dass die EU-Kommission nun die Empfehlungen der Experten schnell umsetzt und die Schlüsseltechnologien in dem künftigen Gemeinschaftsrahmen für die Forschungsfinanzierung und durch beihilferechtliche Gestaltungsmöglichkeiten bis hin zur Errichtung ‚wichtiger Vorhaben von gemeinsamem europäischen Interesse‘ berücksichtigt."

 

Quelle: www.silicon-saxony.de