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Spitzencluster Cool Silicon als Vorbild für zukünftige türkische Wirtschaftspolitik

Internationale Gäste im Silicon Saxony: Eine Delegation der türkischen Regierung war am 15. November 2011 zu Gast bei den Cool Silicon Clusterpartnern NaMLab und dem Fraunhofer IZFP in Dresden. Hintergrund des Besuches der elf Vertreter des Ministeriums für Industrie, Wissenschaft und Technologie ist das sich im Aufbau befindliche türkische Clusterprogramm.

 

Die Delegation wurde von zwei Vertretern des UN Entwicklungsprogramms begleitet und kam nach Sachsen, um die Herausforderungen und Bedingungen erfolgreicher Clusterarbeit vor Ort kennenzulernen. Zudem können die Vertreter der türkischen Regierung von den Cool Silicon-Erfahrungen profitieren. Das türkische Ministerium für Industrie, Wissenschaft und Technologie erarbeitet derzeit mit der Unterstützung des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) ein Clusterprogramm, das die türkische Wirtschaft nachhaltig stützen soll. In Dresden wurden die Delegierten von Clusterkoordinator Prof. Thomas Mikolajick im NaMLab begrüßt. Anschließend besuchten sie das Labor des Fraunhofer IZFP und bekamen einen Eindruck von der Arbeit im Cool Silicon-Projekt „CoolSensornet“. Cool Silicon Clustermanager Thomas Reppe erläuterte im Anschluss die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen sowie die internen Strukturen des Clusters und beantwortete Fragen zur Einbettung in das Spitzenclusterprogramm des Bundes sowie der Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen.

 

Die türkische Delegation erlebte an diesem Tag die unternehmens- und institutionenübergreifende Arbeit des sächsischen Spitzenclusters und verließ die Landeshauptstadt mit zahlreichen Eindrücken und Anregungen zur Etablierung ähnlicher Clusterstrukturen in der Türkei.

 

 

Von ihrem Besuch beim Spitzencluster Cool Silicon konnte die türkische Delegation viele Impulse für den Aufbau eines ähnlichen Clusterprogramms in der Türkei mitnehmen. (Foto: Cool Silicon)