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Spitzencluster „Cool Silicon“ präsentiert sich in Brüssel

Auf einer Tagung in Brüssel hat „Cool Silicon“-Koordinator Professor Dr.-Ing. Thomas Mikolajick den sächsischen Spitzencluster vorgestellt. Die Konferenz „The green knowledge triangle – strengthening a sustainable partnership“ dient der Vorbereitung der „Innovation Union“, einer Initiative im Rahmen der EU-Strategie „Europa 2020“.

 

„Diese Tagung hatte das Ziel, zu zeigen, wie sich regionale Cluster entwickeln, die sich mit dem Thema Grüne Technologien beschäftigen“, berichtet Clusterkoordinator Professor Dr.-Ing. Thomas Mikolajick, wissenschaftlicher Direktor der Namlab gGmbH Dresden. “Wir haben in Brüssel unseren Spitzencluster ,Cool Silicon’ vorgestellt. Dabei ging es allerdings weniger um konkrete technologische Probleme, als vielmehr um die Strukturen solcher Verbünde: Wie arbeiten Cluster? In welchem Umfeld sind sie entstanden? Welche Rolle haben die einzelnen Partner?“

 

Die Konferenz, die im EU-Parlament stattfand, wurde vom französischen Ministerium für Ökologie, Energie, Nachhaltige Entwicklung und Meer (MEEDDM) , der französischen und der deutschen Hochschulrektorenkonferenz (CPU / HRK) sowie dem European Regions Research Innovation Network (ERRIN) gemeinsam organisiert, und unterstützt durch das ITRE-Komitee des Europäischen Parlaments. Die Europäische Union unternimmt derzeit verstärkte Anstrengungen zu einer vermehrt integrierten Politik und grenzüberschreitenden Aktivitäten in diesem Bereich. Die Europäische Kommission hat angekündigt, dass sie der EU noch im Herbst diesen Jahres einen neuen Plan für Forschung und Innovation vorstellen wird.

 

Die Tagung, die insgesamt etwa 80 Teilnehmer hatte, verfolgten Wissenschaftler, EU-Mitarbeiter und Abgeordnete des Europäischen Parlaments, sowie Mitarbeiter diverser Organisationen, sagt Mikolajick. „Die beiden Sessions begannen jeweils mit zwei Einführungsvorträgen, die anschließend durch Fallstudien ergänzt wurden, gefolgt von einer Podiumsdiskussion.“ Dabei habe sich herausgestellt, dass es zwischen den einzelnen Regionen durchaus Unterschiede gebe. So werden in einigen Ländern, darunter auch Deutschland, Forschungsverbünde häufig durch Hochschulen koordiniert. In Frankreich hingegen sei dies nicht zulässig; dort müsse die Führung bei der Industrie liegen.

 

Es ist das Ziel der EU, ein sogenanntes „Green Knowledge Triangle“ bei allen Projekten zu etablieren, die mit Ökologie und Umwelttechnologie zu tun haben. Ein solches „Dreieck“ aus Forschung, Innovation und Bildungsaktivitäten ist Bestandteil des Sitzenclusters „Cool Silicon“, erläutert Mikolajick. „Wir haben in Brüssel auch die ,Cool Silicon’-Studiengänge vorgestellt. Der Masterstudiengang Micro- and Nano Systems, in englischer Sprache, läuft an der TU Chemnitz bereits seit anderthalb Jahren sehr erfolgreich. Ein ähnliches Angebot wird es auch an der TU Dresden geben. Wir haben dazu bereits eine Studienkommission gebildet und ein Konzept erstellt, und wir sind jetzt dabei, entsprechende Unterlagen auszuarbeiten. Der Dresdner Masterstudiengang soll zum Wintersemester 2011 an den Start gehen.“

 

 

Auf einer Tagung in Brüssel hat „Cool Silicon“-Koordinator Professor Dr.-Ing. Thomas Mikolajick den sächsischen Spitzencluster vorgestellt. Die Konferenz „The green knowledge triangle – strengthening a sustainable partnership“ dient der Vorbereitung der „Innovation Union“, einer Initiative im Rahmen der EU-Strategie „Europa 2020“.

 

„Diese Tagung hatte das Ziel, zu zeigen, wie sich regionale Cluster entwickeln, die sich mit dem Thema Grüne Technologien beschäftigen“, berichtet Clusterkoordinator Professor Dr.-Ing. Thomas Mikolajick, wissenschaftlicher Direktor der Namlab gGmbH Dresden. “Wir haben in Brüssel unseren Spitzencluster ,Cool Silicon’ vorgestellt. Dabei ging es allerdings weniger um konkrete technologische Probleme, als vielmehr um die Strukturen solcher Verbünde: Wie arbeiten Cluster? In welchem Umfeld sind sie entstanden? Welche Rolle haben die einzelnen Partner?“

 

Die Konferenz, die im EU-Parlament stattfand, wurde vom französischen Ministerium für Ökologie, Energie, Nachhaltige Entwicklung und Meer (MEEDDM) , der französischen und der deutschen Hochschulrektorenkonferenz (CPU / HRK) sowie dem European Regions Research Innovation Network (ERRIN) gemeinsam organisiert, und unterstützt durch das ITRE-Komitee des Europäischen Parlaments. Die Europäische Union unternimmt derzeit verstärkte Anstrengungen zu einer vermehrt integrierten Politik und grenzüberschreitenden Aktivitäten in diesem Bereich. Die Europäische Kommission hat angekündigt, dass sie der EU noch im Herbst diesen Jahres einen neuen Plan für Forschung und Innovation vorstellen wird.

 

Die Tagung, die insgesamt etwa 80 Teilnehmer hatte, verfolgten Wissenschaftler, EU-Mitarbeiter und Abgeordnete des Europäischen Parlaments, sowie Mitarbeiter diverser Organisationen, sagt Mikolajick. „Die beiden Sessions begannen jeweils mit zwei Einführungsvorträgen, die anschließend durch Fallstudien ergänzt wurden, gefolgt von einer Podiumsdiskussion.“ Dabei habe sich herausgestellt, dass es zwischen den einzelnen Regionen durchaus Unterschiede gebe. So werden in einigen Ländern, darunter auch Deutschland, Forschungsverbünde häufig durch Hochschulen koordiniert. In Frankreich hingegen sei dies nicht zulässig; dort müsse die Führung bei der Industrie liegen.

 

Es ist das Ziel der EU, ein sogenanntes „Green Knowledge Triangle“ bei allen Projekten zu etablieren, die mit Ökologie und Umwelttechnologie zu tun haben. Ein solches „Dreieck“ aus Forschung, Innovation und Bildungsaktivitäten ist Bestandteil des Sitzenclusters „Cool Silicon“, erläutert Mikolajick. „Wir haben in Brüssel auch die ,Cool Silicon’-Studiengänge vorgestellt. Der Masterstudiengang Micro- and Nano Systems, in englischer Sprache, läuft an der TU Chemnitz bereits seit anderthalb Jahren sehr erfolgreich. Ein ähnliches Angebot wird es auch an der TU Dresden geben. Wir haben dazu bereits eine Studienkommission gebildet und ein Konzept erstellt, und wir sind jetzt dabei, entsprechende Unterlagen auszuarbeiten. Der Dresdner Masterstudiengang soll zum Wintersemester 2011 an den Start gehen.“