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Sachsen stellt Fördermittel zur Kofinanzierung des europäisches Ecsel-Programms bereit

Der Mikroelektronik-Standort Sachsen ist eines von drei Clustern, die im Rahmen der europäischen Förderstrategie „Electronic Components and Systems for European Leadership (Ecsel)“ besonders profitieren können. Der Freistaat stellt für die kommenden Jahr erhebliche Mittel zur Kofinanzierung bereit.

Entscheidender Rückenwind kommt nun auch aus Wirtschaft und Forschung. Kürzlich hat sich der „Arbeitskreis Ecsel Germany“ der deutschen Industrie und Forschung konstituiert. „Dieser Schulterschluss von Unternehmen und Forschungsinstituten stärkt Sachsen im Wettbewerb um die europäischen Fördermittel“, sagt Wirtschaftsminister Sven Morlok. Der Freistaat habe bereits im Januar grundsätzlich beschlossen, bis zu 200 Millionen Euro für die sächsische Beteiligung an Ecsel bereit zu stellen.

„Damit sollen Forschungsprojekte unterstützt werden, aber auch Pilotlinien in Unternehmen, die dann zu einer Serienproduktion entwickelt werden“, so Morlok. „Sachsen ist derzeit das einzige Bundesland, das Mittel im Rahmen der nationalen Kofinanzierung bereitstellt. Ich freue mich, dass nun auch die entsprechende Unterstützung aus der Wirtschaft und der Wissenschaft kommt. Das zeigt, dass die Staatsregierung mit ihrem Angebot genau den Bedarf trifft und sich Synergien ergeben können, die den Mikroelektronik-Standort Sachsen nachhaltig stärken.“

Der Silicon Saxony e.V. begrüßt diese Initiative der Landesregierung. „Um die europäische Mikroelektronikstrategie erfolgreich umzusetzen, bedarf es neben der wichtigen Großindustrie auch der kleinen und mittelständischen Unternehmen“, sagt Heinz Martin Esser, Vorstand des Branchenverbandes. „Silicon Saxony ruft seine Mitgliedsunternehmen dazu auf, sich entsprechend zu beteiligen und steht als zusätzlicher Ansprechpartner zur Verfügung.“

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