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Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Geschäftsfelder:
  • Automobilindustrie
  • Elektronik
  • Erneuerbare Energien
  • Halbleiterindustrie
  • Medizintechnik / Pharma
  • Luft- und Raumfahrt
Kernkompetenz:
  • Forschung und Bildung: Institute

Referenz-Reinräume der ISO-Klasse 1-7 am Fraunhofer IPA
Referenz-Reinräume der ISO-Klasse 1-7 am Fraunhofer IPA
Organisatorische und technologische Aufgabenstellungen aus der Produktion bilden unsere Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte. Dabei arbeiten wir intensiv mit Industrieunternehmen der Zukunftsbranchen Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Elektronik und Mikrosystemtechnik, Energiewirtschaft sowie Medizin- und Biotechnik zusammen.

Das Fraunhofer IPA ist in die Arbeitsgebiete Produktionsorganisation, Oberflächentechnologie, Automatisierung und Prozesstechnologie mit insgesamt 14 Fachabteilungen gegliedert. Seine FuE-Projekte zielen darauf ab, Automatisierungs- und Rationalisierungsreserven in Unternehmen zu identifizieren, um mit verbesserten, kostengünstigeren und umweltfreundlicheren Produktionsabläufen und Produkten die Wettbewerbsfähigkeit und die Arbeitsplätze in den Unternehmen zu erhalten und zu verbessern.

Mit rund 370 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gehört das Fraunhofer IPA zu den größten Einzelinstituten der Fraunhofer-Gesellschaft. Sein Jahresbudget beträgt rund 50,25 Mio Euro, davon stammen 19,3 Mio Euro aus Industrieprojekten.

Geschäftsfeld Elektronik und Mikrosystemtechnik

Die Elektronikindustrie gehört zu den stärksten und besonders innovativen Wachstumsbranchen. Speziell die in den Gebieten elektrische Antriebstechnik oder Nanotechnologie tätigen Hightech-Unternehmen machen die Elektroindustrie zu einer wahren Zukunftsbranche. Innovationsgrad und Fortschritt in der Forschung und Entwicklung von Komponenten, Materialien sowie Fertigungsprozessen sind maßgeblich am Erfolg der Branche beteiligt.

Das Fraunhofer IPA unterstützt von den Grundlagen bis zur fertigen Endanwendung in der Fertigungstechnik und ist nicht selten Enabler für die Herstellung neuartiger elektronischer Systeme und mikrosystemtechnischer Komponenten. Wir sehen uns dabei als Entwicklungspartner für herausfordernde Aufgaben mit hohem Vernetzungsgrad (sowohl innerhalb der Forschungslandschaft als auch in der Industrie).

Aufgrund der Empfindlichkeit elektronischer und mikrosystemtechnischer Produkte ist die Kontaminationskontrolle eine der wichtigsten Maßnahmen zur Sicherstellung qualitativ hochwertiger Produkte. Dies gilt von der Gestaltung der Fertigungsumgebung inklusive dem Anlagen- und Gerätelayout, dem Einsatz reinheitstauglicher Anlagen, dem Präzisions- und Automatisierungsgrad von Prozessen bis hin zu qualifiziertem Personal.

Im Bereich der gedruckten Elektronik bspw. sollen durch die Reduzierung der Herstellungskosten, der Bedruckbarkeit großflächiger und flexibler Substrate sowie durch neuartige Funktionalitäten neue Anwendungsfelder für die Elektronik erschlossen werden.

Auszug aus dem Leistungsportfolio des Geschäftsfeldes:

- Neue Konzepte zur Steuerung und Regelung von Fertigungsprozessen
- Neuartige Batterieproduktionstechnik
- Neue Materialien für Sensorik, Aktorik sowie Harvester
- Elektrodenmaterialien für Superkondensatoren und Batterien
- Transparente leitfähige Schichten
- Gedruckte Elektronik
- Leitfähige Verbundwerkstoffe
- Implementierung von Schadstoffmanagementprozessen
- Wertstromorientierte Fabrikplanung für die Elektronikfertigung
- FE-Simulation von Werkstücken und Anlagenkomponenten
- Energiemonitoring- und Effizienzsteigerung bei der Maschinen- und Anlagentechnik, energieeffiziente Steuerung
- Reinheitsgerechte Fertigungsprozesse, Produktionsausrüstung und Ramp-up zur Serienfertigung
- 3D-Integration von elektronischen Komponenten in generativ gefertigte Bauteile

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