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Arbeitskreis "Gesundes Arbeiten 4.0"

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen – Erfahrungen aus realisierten Projekten

Paragraph 5 des Arbeitsschutzgesetzes fordert von allen Arbeitgebern und zum Schutz ihrer Angestellten explizit die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz. Diese Beurteilung ist jedoch mehr als eine reine Pflicht. Sie ist, richtig angewendet, ein sehr nützliches Instrument, um Arbeit gut und damit gesünder zu gestalten. Zu hoher Arbeitsdruck wird verhindert. Die Arbeitsorganisation profitiert. Nicht zuletzt wirken sich zufriedene und gesunde Mitarbeiter*innen auch spürbar auf das Teamklima aus.

Im nächsten Treffen des Arbeitskreises „Gesundes Arbeiten 4.0“ werden die Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen zweier Unternehmen vorgestellt. Von der Ausgangssituation über die Analyse bis zu den Maßnahmen zur Entlastung. Wie sind sie vorgegangen? Und was hat es real gebracht? Worauf kommt es an, damit tatsächlich Entlastungsmöglichkeiten gefunden und umgesetzt werden?

Ziel der Veranstaltung ist der Austausch der Teilnehmenden über den Sinn, die möglichen Vorgehensweisen und Erfolgsfaktoren bei der Durchführung einer psychischen Gefährdungsbeurteilung. So haben die Teilnehmenden es im Anschluss leichter, dieses Instrument im eigenen Unternehmen effektiv anzuwenden.

 

 

Der Arbeitskreis ist Teil des vom BMBF finanzierten Projektes "Gesunde Arbeit in Pionierbranchen" (GAP). Das Projekt beschäftigt sich mit Arbeits- und Gesundheitsschutz unter den neuen technologischen Anforderungen der Industrie 4.0. Dabei steht insbesondere die Gestaltung gesundheitsgerechter Arbeit im Mittelpunkt. Diesbezüglich soll eine Plattform etabliert werden, um auf dieser Grundlage Angebote für KMU zu entwickeln. Durch das GAP-Projekt werden erstmalig Lücken im Arbeits- und Gesundheitsschutz, angesichts neuester technologischer Anforderungen der Industrie 4.0, sichtbar gemacht.

 

 

Mittwoch, den 20. März 2019, 08:00 - 11:00 Uhr

Programm

08:00 – 08:15 Uhr
Begrüßung und einleitende Worte /  Gesetzlicher Auftrag und Sinn – Uta Wagner, HR-Specialist FABMATICS
08:15 – 08:30 Uhr
Was meint „psychisch“ und „Gefährdung“ konkret? – kurz + anschaulich erklärt von Reva Pasold, Arbeitspsychologin, Fachgruppe „Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung“ des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen
08:30 – 09:15 Uhr
Leistungs- und Zeitdruck der Manager reduzieren - ein Erfahrungsbericht zum Vorgehen und den Ergebnissen – Annett Friedemann, EHS, Entegris GmbH und Reva Pasold, reSOURCE Dresden GmbH
09:15 - 09:30 Uhr
kurze Pause
09:30 – 10:15 Uhr
„Die da oben und wir hier unten!“ - Wenn Technik und Verwaltung nicht miteinander reden, Vorstellung der Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen im ZBL Borna – Cornelia Fußy, reSOURCE Dresden GmbH
10:15 – 11:00 Uhr
Ihre Fragen und Erfahrungen zur Planung und Durchführung u.a.: Was ist der richtige Zeitpunkt? Die 3 möglichen Analysemethoden – welche passt wo? Wie gelingt es, in der Belegschaft Vertrauen zu schaffen und ehrliche Antworten zu erhalten? Erfolgsfaktoren für die Maßnahmenerarbeitung und –umsetzung 


Die Veranstaltung richtet sich an alle Fach- und Führungskräfte, die Arbeit direkt oder indirekt mitgestalten. Ob als Personalverantwortliche oder Ingenieure der IKT- und Technologieentwicklung, als Organisationsentwickler oder Verantwortliche für Arbeits- und Gesundheitsschutz, Sicherheitsfachkräfte und Betriebsärzte.

Für alle Mitglieder ist die Teilnahme an unseren Arbeitskreisen kostenfrei. Nicht-Mitglieder bezahlen  eine Gebühr in Höhe von 80,00 € (netto) pro Veranstaltung.

Location
TechnologieZentrumDresden Nord / Konferenzraum Haus D

Manfred-von-Ardenne-Ring 20 D
01099 Dresden

TechnologieZentrumDresden Nord / Konferenzraum Haus D

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Contact Person

Carola Schulze
Silicon Saxony e. V.
Phone: +49 351 89 25 884
Fax: +49 351 89 25 889
Email: carola.schulze@silicon-saxony.de

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