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Hightech-Standort Silicon Saxony setzt auf "Internet der Dinge"

Der Silicon Saxony Day ist das wichtigste Netzwerkevent der sächsischen Hightech-Branche. Forscher, Unternehmer, Politiker sowie Vertreter aus regionalen Verwaltungseinrichtungen und aus dem Branchenverband Silicon Saxony e. V. kommen ins Gespräch
Der Silicon Saxony Day ist das wichtigste Netzwerkevent der sächsischen Hightech-Branche. Forscher, Unternehmer, Politiker sowie Vertreter aus regionalen Verwaltungseinrichtungen und aus dem Branchenverband Silicon Saxony e. V. kommen ins Gespräch

Heute bringt der 10. Silicon Saxony Day in Dresden Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft fachübergreifend unter der Überschrift "Intelligent.Digital.Vernetzt" zusammen, um sich über aktuelle Technologie- und Branchentrends auszutauschen. Der Fokus liegt auf dem "Internet der Dinge", das den Alltag, vor allem aber auch die Industrie durch Vollvernetzung und Automatisierung tiefgreifend verändert und neue wirtschaftliche Wachstumsimpulse setzt. Der eintägige Hightech-Kongress nimmt dabei die spezifischen Themen der Branchenakteure aus den Bereichen Forschung, Equipment und Chipherstellung sowie Verfahrens- und Softwareentwicklung in den Blick.



Silicon Saxony Day ist wichtigstes Netzwerkevent der Technologiebranche Sachsens
"Wie schon in den vergangenen Jahren ist der Silicon Saxony Day das Netzwerkevent der Hochtechnologie-Branche in Sachsen, bei dem Forscher, Unternehmer, Politiker und Vertreter aus regionalen Verwaltungseinrichtungen und wir als Branchenverband miteinander ins Gespräch kommen", so der Vorstand des Silicon Saxony e. V. Heinz Martin Esser. "Hier im Silicon Saxony werden die Grundlagen für Sachsen als vernetzte digitalisierte Wirtschaftsregion gelegt. Das 'Internet der Dinge' treibt diese technologischen Innovationen voran, bereitet der vernetzten und vollautomatisierten industriellen Produktion den Weg – und sorgt damit auch für neues Wachstum und zusätzliche Beschäftigung in der Region", so Esser weiter.

Trendthemen auf Silicon Saxony Day: Smart Fab, Medizintechnik, Energiespeichersysteme und Smart City
Immer stärker ist das "Internet der Dinge und Dienste" und die Verschmelzung von realer und digitaler Welt die Basis für den technologischen Fortschritt. Intelligente vernetzte Fabriksteuerung, Smart City,
Lösungen für Energiespeichersysteme und Medizintechnik kommen nicht mehr ohne moderne Mikro- und Nanoelektronik aus: Eine enorme Menge von Sensoren und Chips ermöglichen, dass sich Industrieprozesse bis hin zur völligen Selbstregulierung effizient automatisieren, Ströme im Straßenverkehr erfassen und optimieren lassen. Auch im Gesundheitssektor spielt Mikroelektronik eine entscheidende Rolle: Nur mit der passenden Hard- und Software lassen sich zum Beispiel Bio- und Vitaldaten vom Patienten-Smartphone an Ärzte übermitteln. Auch die Chancen und Potenziale von Leistungselektronik (also Mikroelektronik, die hohe und starke Spannungen verträgt) für die Energiewende ist ein weiterer Schwerpunkt auf dem Silicon Saxony Day.

Rahmenbedingungen für Gründer für die Wirtschaftsentwicklung entscheidend
Gerade Hightech-Start-ups treiben im Silicon Saxony Innovationen und damit auch eine weiterhin positive wirtschaftliche Entwicklung der Region Dresdens und Sachsens an. Deshalb ist auf dem Silicon Saxony Day das Gründungsgeschehen in der Region ein Schwerpunktthema. So stellen sich dort auch Start-ups vor, die intelligente Technologien und Lösungen für die Herausforderung der digitalen Zukunft entwickeln, darunter MONKEY WORKS GmbH, MechLab Engineering und BASELABS.

Hohes Potenzial von sächsischen Hightech-Gründungen – doch einige Hemmnisse
Unter der Fragestellung "Gründen, Finanzieren, Wachsen. Wie leistungsfähig ist Sachsens Start-up-Ökosystem?" steht bei der Podiumsdiskussion das Transfer- und Innovationsökosystem in Sachsen im Mittelpunkt. "Die Gründungsregion Sachsen im Allgemeinen und Dresden im Besonderen haben noch einige Herausforderungen zu meistern. Einer exzellenten Forschungslandschaft in den MINT-Bereichen steht ein starkes und noch nicht gehobenes Potenzial an erfolgreichen Start-ups und Spin-offs gegenüber", sagt Bettina Voßberg, Vorstand des Start-up-Netzwerks Hightech-Startbahn. "Vor allem fehlt es an einer systemischen Unterstützung von Hightech-Gründungen in der Nachgründungsphase. Das betrifft sowohl operative Unterstützung beim Unternehmensaufbau als auch die Verfügbarkeit privaten Wagniskapitals durch Business Angels und Beteiligungsgesellschaften. Andere Standorte – auch in Deutschland – zeigen, dass diese Faktoren essenziell für ein funktionierendes Transfer-Ökosystem und damit für den systematischen Aufbau erfolgreicher Technologieunternehmen sind", so Voßberg weiter.

Programm und weitere Informationen: www.silicon-saxony.de/silicon-saxony-day

Bild: Silicon Saxony e.V.