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Europäische Kommission: Offene Daten – neue Liste öffentlich verfügbarer Datensätze vorgelegt

Die Kommission hat eine Liste hochwertiger Datensätze veröffentlicht, die von öffentlichen Stellen innerhalb von 16 Monaten kostenlos zur Weiterverwendung zur Verfügung gestellt werden müssen. Bestimmte Daten des öffentlichen Sektors, wie z. B. meteorologische Daten oder Daten zur Luftqualität, sind für die Ersteller von Mehrwertdiensten und -anwendungen besonders interessant und haben einen großen Nutzen für die Gesellschaft, die Umwelt und die Wirtschaft.

 

 

Deshalb sollten sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Thierry Breton, Kommissar für den Binnenmarkt, sagte: "Daten sind ein Eckpfeiler unserer industriellen Wettbewerbsfähigkeit in der EU. Mit der neuen Liste hochwertiger Datensätze, die heute veröffentlicht wurde, machen wir eine große Menge öffentlicher Daten zum Nutzen aller zugänglich. Start-ups und KMU werden diese Daten nutzen können, um neue Produkte und innovative Lösungen zu entwickeln, die das Leben der Bürger in der EU und weltweit verbessern."

Die Verordnung, die im Rahmen der Richtlinie über offene Daten eingeführt wurde, definiert sechs Kategorien von hochwertigen Datensätze: Geodaten, Erdbeobachtung und Umwelt, meteorologische Daten, Statistiken, Unternehmen und Mobilität. Dieses thematische Spektrum kann zu einem späteren Zeitpunkt erweitert werden, um technologischen und Marktentwicklungen Rechnung zu tragen.

Die bessere Verfügbarkeit von Daten wird den Unternehmergeist fördern und zur Gründung neuer Unternehmen führen. Hochwertige Datensätze können eine wichtige Ressource für KMU sein, um neue digitale Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Die Weiterverwendung von Datensätzen wie Mobilität oder Geolokalisierung von Gebäuden kann Geschäftsmöglichkeiten für den Logistik- oder Verkehrssektor eröffnen und die Effizienz der Erbringung öffentlicher Dienstleistungen verbessern, z. B. durch das Verständnis von Verkehrsströmen, um den Verkehr effizienter zu gestalten. Meteorologische Beobachtungsdaten, Radardaten, Daten zur Luftqualität und Bodenverschmutzung können auch die Forschung und die digitale Innovation sowie politische Entscheidungsfindung unterstützen, insbesondere im Kampf gegen den Klimawandel.

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