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Smart Systems Hub: Energieversorgung und -verteilung bei 1. Thin[gk]athon digital und neu gedacht

  • Smart Systems Hub:  Energieversorgung und -verteilung bei 1. Thin[gk]athon digital und neu gedacht
    Demonstration: Im Inneren des SAP Intelligent Enterprise Trucks und während einer der spektakulären 360 Grad-Demonstrationen.
  • Smart Systems Hub:  Energieversorgung und -verteilung bei 1. Thin[gk]athon digital und neu gedacht
    Lösungsansatz: Ein IoT-Demonstrator zeigt eine mögliche Lösungsvariante im Bereich der smarten Energieversorgung und -verteilung auf.
  • Smart Systems Hub:  Energieversorgung und -verteilung bei 1. Thin[gk]athon digital und neu gedacht
    Gewinnerpitch: Der Pitch des am Ende siegreichen smarten Belohnungssystems vor Jury und Experten des Standortes.

Vom 4. bis 7. März wurde der Dresdner Postplatz zu einem der Innovationsknotenpunkte Sachsen. Weithin sichtbar zog der SAP Intelligent Enterprise Truck die Blicke auf sich. Doch was zeitgleich im SAP Standort Dresden, nur wenige Schritte von rollenden Technologieshow, vor sich ging, war nicht minder intelligent und aufsehenerregend. 21 Methodendenker*innen, Programmierer*innen und Business-Developer*innen verschiedenster Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Universitäten stellten sich im Foyer des Softwaregiganten und im Hauptquartier des Dresdner Smart Systems Hubs der Zukunft der Energieversorgung und -verteilung. Mehr noch: Sie dachten diesen, in Zeiten der allgegenwärtigen Energiewende, Bereich unvorbelastet, kreativ und innovativ neu. Im Rahmen des 1. Thin[gk]athon des Dresdner Hubs sollten frische Lösungen des Internet of Things (IoT) entstehen. Lösungen, die die Bereiche Hardware, Software und Connectivity verbinden.

Zahlreiche Unternehmen, wie Cloud&Heat, itelligence, DREWAG, ENSO, SAP u.v.m., beteiligten sich mit eigenen Entwickler*innen. Student*innen verschiedener sächsischer Hochschulen und Universitäten stürzten sich ebenso in das unbekannte Abenteuer, wie junge Forscherinnen und Forscher. Was die insgesamt vier, rein zufällig zusammengewürfelten Teams in nur vier Tagen entwickelten, war ohne Frage erstaunlich. In welchem Tempo noch dazu, verschlug den anwenden Jurymitgliedern, Beobachtern und Experten teils den Atem. "Es war beeindruckend zu sehen, in welcher Geschwindigkeit Technologien erobert und für die eigenen Zwecke eingesetzt worden. Sowohl die Softwareplattform (SAP Cloud), als auch die Hardwarekits der Firma exelonix wurden zu Spielwiesen der Ideen", zeigte sich Michael Kaiser, Geschäftsführer des Dresdner Smart Systems Hubs begeistert.

Von einem selbstregelnden, auf Sensordaten und Stromlasten basierenden intelligenten Verteilungssystem von Energie über ein auf die kosten- und energieeffiziente Verteilung von lokal erzeugtem Strom ausgerichtetes Energienetz bis zum am Ende siegreichen smarten Bonussystem für die intelligente Nutzung von erneuerbaren Energien entstand Bemerkenswertes. Algorithmen wurden in unterschiedlichsten Programmiersprachen gecodet, Visualisierungstools entworfen und ganze Systeme mit Sensoren auf die Datenjagd geschickt. Heraus kamen Lösungen, die trotz der Unterschiedlichkeit der Teams und Kompetenzen funktionierten. "Das hier ist der Anfang", erklärten schließlich Michael Kaiser und Mirko Paul, Chief Innovation Architect & Delivery Executive SAP Middle & Eastern Europe, im Anschluss unisono. "Wir unterstützen die Teams dabei, mutig weiterzumachen, ihre Lösungen voranzutreiben und wenn möglich auch zu vermarkten. Der Dresdner Smart Systems Hub stellt als passender und unabhängiger Technologiehub, hierfür die Weichen", stellte Michael Kaiser heraus.

Neben den greif- und vielleicht schon bald vermarktbaren Lösungen, entstand jedoch noch weitaus mehr. Die Teilnehmer*innen profitierten voneinander, vom Input und Know-how der Coaches und Mentoren. Der "Hack" wurde so zur Aus- und Weiterbildungsveranstaltung, entwickelte die jungen und kreativen Talente spürbar weiter. Schon kurz nach Veranstaltungsende wurde die Beschaffbarkeit von smarten Strommessern, Sensoren etc. von den ehrgeizigen Teams angefragt. Auch die im Thin[gk]athon eng eingebundenen Energieversorger DREWAG und ENSO luden zum mutigen Weitermachen ein, zeigten sich von der Lernkurve und Motivation der Teams begeistert. Auch eine erste konkrete Lösungsanfrage erreichte den Hub bereits aus Richtung freier Wirtschaft. Die Premiere der Veranstaltung, soviel scheint damit klar, ist durchweg geglückt. Diesen Schwung gilt es nun beizubehalten. Es wird nicht das letzte Event, die letzte Zusammenarbeit oder die letzte Initiative des Dresdner Smart Systems Hubs gewesen sein. Neue Bereiche, neue Lösungen und neue smarte Systeme wollen von Dresden aus erobert werden. Die spannende Reise hat soeben erst begonnen.

Weiterführende Links

www.smart-systems-hub.de

Foto: Smart Systems Hub