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TU Freiberg: BMBF-Projekt unterstützt den Mittelstand bei der Nutzung des "Internet der Dinge"

  • TU Freiberg: BMBF-Projekt unterstützt den Mittelstand bei der Nutzung des "Internet der Dinge"
    "Financial analysis and forecast"

Die Technische Universität Bergakademie Freiberg arbeitet gemeinsam mit der Universität Rostock und der Wirtschaft an Lösungen, um das Internet der Dinge (IdD) in kleinen und mittelständischen Unternehmen zum Leben zu erwecken. Das Projekt wird von BMBF und ESF mit ca. 1,5 Millionen Euro gefördert.

 

 

Ziel des Projektes "Internet der Dinge und integratives Organisationsdesign: Auswirkung auf Organisation und Mitarbeiter" ist es, bis Mai 2022 neue Konzepte und Werkzeuge der Arbeitsgestaltung und -organisation in und mit mittelständischen Unternehmen zu entwickeln. Dafür arbeiten die Professur für Internationales Management und Unternehmensstrategie der TU Freiberg und die Professur für BWL der Dienstleistungen der Universität Rostock eng mit mehreren kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zusammen.

Anhand von Befragungen und fallspezifischen Analysen ermitteln die Projektpartner zunächst die Anforderungen an die Organisation und die Mitarbeiter/innen in KMU. Darauf aufbauend entwickeln die Wissenschaftler/innen konkrete Aktivitäts-, Interaktions- und Informationsszenarien und testen diese in Workshops mit den beteiligten KMU auf ihre Praxistauglichkeit. Ausgehend von den Erkenntnissen soll eine neuartige Unternehmenssoftware entstehen, die KMU bei der Einführung des IdD unterstützen kann. Diese soll beispielsweise anhand unternehmensspezifischer Daten Lösungsvorschläge für künftige Arbeitsabläufe und Organisationsstrukturen geben.

Die Software wird bei den Umsetzungspartnern Berg GmbH & Co KG;  FMZ GmbH;  pironex GmbH mit Unterstützung des IT-Enablers Wegtam GmbH implementiert, erprobt und in die betriebliche Praxis in Deutschland überführt. Koordiniert wird das Vorhaben von der Technischen Universität Bergakademie Freiberg (Prof. Dr. Jutta Stumpf-Wollersheim).

Die Anwendungen sollen später auch in weiteren Branchen, wie der Logistik oder der Verpackungsindustrie, zum Einsatz kommen.

Die Finanzierung des Projektes erfolgt über die BMBF-Fördermaßnahme "Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial" (Förderkennzeichen: 02L18B030).

Weiterführende Links

www.tu-freiberg.de

Foto: Sergey Nivens