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BMWi, BMBF und SMWA: Bund siedelt "Agentur zur Förderung von Sprunginnovationen" in Leipzig an

  • BMWi, BMBF und SMWA: Bund siedelt "Agentur zur Förderung von Sprunginnovationen" in Leipzig an
    Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und Gründungsdirektor der Agentur für Sprunginnovationen, Rafael Laguna de la Vera, geben den Sitz der Agentur für Sprunginnovationen bekannt.

Die neue Bundesbehörde "Agentur zur Förderung von Sprunginnovationen" (SprinD) kommt nach Leipzig. Das haben gestern Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bekanntgegeben. Die Agentur soll Innovationsakteuren die finanziellen Mittel und Freiräume eröffnen, um bahnbrechende Ideen in die Anwendung zu überführen.

 

 

 

 

Leipzig wurde aus 17 Bewerbern ausgewählt. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig begrüßt die Standortentscheidung: "Ich freue mich sehr für Leipzig. Die Messe- und Universitätsstadt steht seit jeher für Innovationen, Kreativität und Weltoffenheit. Leipzig bietet damit die besten Voraussetzungen, um nun Standort für diese Zukunftsagentur zu werden. Ich danke allen, die an der erfolgreichen Bewerbung mitgearbeitet haben, und freue mich auf viele neue Innovationen aus Leipzig. Das Innovationsland Sachsen wird einen weiteren großen Sprung nach vorn machen."

Das Bundeskabinett hatte im vergangenen Jahr die Gründung einer "Agentur zur Förderung von Sprunginnovationen" unter Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) beschlossen. SprinD soll Innovationen auf den Weg bringen, die technologisch radikal neu sind und ein hohes Potenzial für eine marktverändernde Wirkung mit neuen Produkten, Dienstleistungen und Wertschöpfungsketten enthalten.

Bundesminister Altmaier: „Leipzig ist bereits heute ein innovationspolitischer Leuchtturm. Die Agentur für Sprunginnovationen wird die Strahlkraft der Stadt nun noch erhöhen. Wir haben uns bewusst für einen Standort in einem ostdeutschen Bundesland entschieden – ohne Abstriche bei den anderen Kriterien zu machen: Urbanität, unternehmerische Innovationskraft, Wissenschaftsorientierung und ausgezeichnete Verkehrsanbindungen waren entscheidend. Wir sind überzeugt, dass Leipzig ein attraktiver und leistungsstarker Sitz für die Agentur ist.“

Bundesministerin Karliczek: „Mit der Agentur für Sprunginnovationen gehen wir in der Bundesrepublik Deutschland einen völlig neuen Weg in der Innovationspolitik. Herr Laguna hat als Gründungsdirektor bei der Standortsuche größtmögliche Freiheiten erhalten und sich nach reiflicher Abwägung klar für Leipzig ausgesprochen. Diese Empfehlung von Herrn Laguna ist überzeugend begründet. Leipzig steht für Zukunft und beweist, dass die ostdeutschen Länder Orte der Innovation sind. Nun kann die Arbeit der Agentur für Sprunginnovation mit voller Kraft vorangetrieben werden. Alle Denker und Macher in Deutschland sind zum Mitmachen eingeladen.“

Rafael Laguna de la Vera: „Diese Entscheidung, 30 Jahre nach der friedlichen Revolution, ist auch ein politisches Signal. Für mich persönlich schließt sich hier ein Kreis: 45 Jahre nachdem ich die damalige DDR verlassen habe, kann ich nun mithelfen, die enorme Aufbruchsstimmung in Leipzig zu nutzen und zu verstärken.“

In der Zentrale der Agentur werden voraussichtlich 35-50 Personen beschäftigt werden. Mit der Agentur für Sprunginnovationen geht die Bundesregierung einen neuen Weg in der zivilen Forschungsförderung. Die Agentur soll bahnbrechenden Innovationen „made in Germany“ zum Durchbruch verhelfen.

Das Bundeskabinett hatte im August 2018 beschlossen, eine Agentur für Sprunginnovationen einzurichten. Eine Gründungskommission hatte im Juli 2019 Empfehlungen für die Agentur abgegeben. Auf Basis dieser Empfehlungen haben die Ministerien und der Gründungsdirektor nunmehr die Standortentscheidung getroffen.

Weiterführende Links

www.smwa.sachsen.de 
www.bmwi.de 
www.bmbf.de

Foto: BMWi/Anja Blumentritt

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