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Rorze, WFS und Sachsen: Japanischer Automatisierungsspezialist eröffnet europäischen Hauptsitz in Dresden

  • Rorze, WFS und Sachsen: Japanischer Automatisierungsspezialist eröffnet europäischen Hauptsitz in Dresden

Um Kunden in Europa besser erreichen und betreuen zu können, baut RORZE derzeit in Dresden sein europäisches Headquarter auf und hat dafür eine eigene Tochtergesellschaft gegründet. Das Unternehmen ist bereits in den USA sowie Japan, China, Taiwan, Korea, Vietnam und Singapur vertreten. Die RORZE ENGINEERING GmbH soll in den kommenden Wochen von Sachsen aus die Geschäfte aufnehmen. Spezialisiert ist das Unternehmen auf Automatisierungssysteme zum Transfer von Halbleiterwafern – so genannte Wafer-Handling-Robots sind das Kerngeschäft. Seine Kunden findet RORZE aber auch in der Medizintechnik sowie der Biotechnologie. Perspektivisch werden zudem Einsätze in der Automobilindustrie eine Rolle spielen. Seit 3. September ist Rorze zudem ein Mitglied im Silicon Saxony e. V. Im Namen des Netzwerkes: Herzlich willkommen!

 

 

 

 

Der vierthöchste Berg der Erde ist der Mount Lhotse – ein unmittelbarer Nachbar des Mount Everest. Bei der Namensfindung des 1985 gegründeten Automatisierungsspezialisten RORZE aus Hiroshima stand er Pate, denn das Unternehmen versteht sich als starker, verlässlicher Partner und Unterstützer seiner Kunden, denen es nach dem Vorbild der beiden Achttausender eng zur Seite steht.

Um Kunden in Europa besser erreichen und betreuen zu können, baut RORZE derzeit in Dresden sein europäisches Headquarter auf und hat dafür eine eigene Tochtergesellschaft gegründet. Das Unternehmen ist bereits in den USA sowie Japan, China, Taiwan, Korea, Vietnam und Singapur vertreten. Die RORZE ENGINEERING GmbH soll in den kommenden Wochen von Sachsen aus die Geschäfte aufnehmen. Spezialisiert ist das Unternehmen auf Automatisierungssysteme zum Transfer von Halbleiterwafern – so genannte Wafer-Handling-Robots sind das Kerngeschäft. Seine Kunden findet RORZE aber auch in der Medizintechnik sowie der Biotechnologie. Perspektivisch werden zudem Einsätze in der Automobilindustrie eine Rolle spielen.

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig: "Ich freue mich, dass sich RORZE für Dresden als Standort für seine erste europäische Niederlassung entschieden hat. Das zeigt zum einen, dass es sich gelohnt hat, in Japan um Investoren zu werben, und zum anderen, wie groß die Anziehungskraft des ‚Silicon Saxony‘ auch für ausländische Investoren ist. Ich bedanke mich bei RORZE für das Vertrauen in Sachsen und wünsche dem Unternehmen viel Erfolg."

Thomas Horn, Geschäftsführer der WFS, ergänzt: "Die Kontakte zu RORZE bestehen seit mehr als zehn Jahren. Ich freue mich, dass unsere Kontinuität bei der Betreuung japanischer Investoren sowie unsere engmaschige Präsenz in Japan das notwendige Vertrauen geschaffen haben, um diese Ansiedlung in die Wege zu leiten. Sie wird Dresden und Sachsen als Zentrum der europäischen Mikroelektronik weiter stärken."

Weltweit beschäftigt RORZE rund 2.000 Mitarbeiter – zu seinen internationalen Kunden gehören auch Globalfoundries und Infineon. "Silicon Saxony", der größte Mikroelektronik-Cluster Europas, bietet enormes Marktpotenzial. Und auch die starke Automobilindustrie hierzulande, die einen stetig wachsenden Absatzmarkt für die Halbleiterindustrie garantiert, war ausschlaggebend für die Standortentscheidung des Unternehmens.

Yoshiyuki Fujishiro, Vorstandsvorsitzender von RORZE, betont, dass "RORZE aus einer Reihe anderer Standorte für seinen europäischen Firmensitz Dresden in Sachsen ausgewählt hat, weil die Stadt hervorragende Netzwerke und eine Engineering- und Wissenschaftskompetenz bietet, die uns als Automatisierungsunternehmen langfristige Perspektiven für künftiges Wachstum versprechen."

Ronald Schierer, Geschäftsführer der RORZE ENGINEERING GmbH, fügt hinzu, dass "Kunden in ganz Europa von dem neuen Standort eine engere Zusammenarbeit und Partnerschaft mit RORZE erwarten dürfen, die künftig auch von F&E-Kapazitäten unterstützt werden, um den Herausforderungen im Bereich Industrie 4.0 mit Blick auf die Halbleiterautomatisierung zu begegnen."

Zudem erhofft man sich von der sächsischen Forschungs- und Entwicklungslandschaft – v. a. im Bereich von Industrie 4.0 – Input und Impulse für die eigene Produktentwicklung. Dazu hat es bereits im Frühjahr 2019 Kooperationsgespräche mit der TU Dresden gegeben – gemeinsame Forschungsprojekte sollen folgen.

Weiterführende Links

www.rorzeautomation.com 
https://invest.dresden.de  

Foto: pixabay

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