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Silicon Saxony: Sachsens Hightechnetzwerk organisiert erfolgreich die 19. apcm-Konferenz in Österreich

  • Silicon Saxony: Sachsens Hightechnetzwerk organisiert erfolgreich die 18. apcm-Konferenz in Dresden
    Otto Graf (Bosch Dresden) während seiner Eröffnungs-Keynote zur apc|m 2019
  • Silicon Saxony: Sachsens Hightechnetzwerk organisiert erfolgreich die 18. apcm-Konferenz in Dresden
    Die zwölf Aussteller und 25 Posterbeiträge luden zu intensivem Austausch unter den Fachbesuchern ein.
  • Silicon Saxony: Sachsens Hightechnetzwerk organisiert erfolgreich die 18. apcm-Konferenz in Dresden
    Abschied und Neubeginn: Jochen Kinauer (1. v. rechts), Dr. Martin Schellenberg (2. v. links) und Frank Bösenberg (1. v. links) übernahmen den Staffelstab für die apc|m von Gitta Haupold und Prof. Dr. Klaus Kabitzsch (3. v. links).
  • Silicon Saxony: Sachsens Hightechnetzwerk organisiert erfolgreich die 18. apcm-Konferenz in Dresden
    Der Wörthersee in Kärnten bildete eine fantastische Kulisse für den entspannten Teil der Konferenz.
  • Eine besondere Ehre wurde der Konferenzteilnehmerin Maike Stern (mitte) zuteil: Sie wurde vom Congress Center Villach als 5-Millionste Besucherin geehrt und konnte sich über einen Wertgutschein und einen Rucksack freuen. Villachs Bürgermeister Günther Albel (rechts) gratulierte persönlich.

Vom 8. bis 10. April fand die 19. Ausgabe der "European Advanced Process Control and Manufacturing-Conference", kurz apc|m, in Villach statt. Mehr als 160 Teilnehmer aus 13 Nationen reisten nach Villach im österreichischen Bundesland Kärnten, unweit der Grenzen zu Italien und Slowenien, um in den Bereichen Halbleiter, Photovoltaik, LED, MEMS und weiterer angrenzender Themenfelder die neuesten Entwicklungen zu verfolgen sowie zu diskutieren. Die drei Konferenztage waren gefüllt mit mehreren, zum Teil parallel laufenden Fachsessions. Namhafte Referenten kleiner, mittlerer und großer Unternehmen sowie eine abwechslungsreiche Ausstellung sorgten an den drei Veranstaltungstagen zudem für einen intensiven Austausch der anwesenden Konferenzteilnehmer und regten durchgehend zum Netzwerken an. Mit Infineon Austria, INFICON und MKS Instruments  konnten auch in diesem Jahr wieder namhafte Unternehmen als Konferenzpartner und Hauptsponsoren gewonnen werden.

Drei Tage voller Keynotes, Fachsessions, Ausstellungen und Diskussionsrunden warteten auf die mehr als 160 angereisten Teilnehmer. Ein Tutorial führte noch vor Beginn des eigentlichen apc|m-Programms in die umfangreichen Möglichkeiten dieser europaweit einzigartigen Veranstaltung ein. Ein sogenannter Plasmaworkshop vermittelte  zunächst Verständnis für Plasmaprozesse und deren Überwachung in einer Produktionsumgebung. Experten aus der Industrie und von Plasmasensorik-Lieferanten teilten ihr Know-how über den Einsatz und die Verarbeitung von Simulationen und Plasmasensoren in der Produktionsumgebung und beantworteten Fragen der Teilnehmer.

Digitalisierung, Big Data und Digitaler Zwilling
Eine Keynote von Otto Graf, Robert Bosch Semiconductor Manufacturing Dresden zum Thema "Intelligent Fab – beyond I4.0" eröffnete schließlich die drei Konferenztage. Der anschließende sogenannte  "Invited Talk" mit  Rainer Hohenhoff von der BMW Group gewährte sogleich hochinteressante Blicke über den Tellerrand der Halbleiterbranche in den Bereich Automotive.

Die darauffolgenden, parallel laufenden Fachsessions gaben die Schlagzahl der Veranstaltung vor. In halbstündigen Präsentationen stellten Vertreter von Forschungsinstitute, Unternehmen sowie Universitäten neueste Entwicklungen, Produktionsansätze, Technologien und Optimierungspotenziale über die ganze Bandbreite der Halbleiterbranche vor.
Neben klassischen Prozessthemen spielen natürlich auch Digitalisierungsprozesse eine große Rolle - hier vor allem die kontextbezogene Interpretation von "Big Data" . Ausserdem ist die Zuverlässigkeit sehr wichtig, Ursache ist hier die entsprechende Kundenforderung v.a. aus dem Bereich Automotive.

Insbesondere auch das Schlagwort "Digital Twin" war in einigen Beiträgen und Diskussionen öfters zu hören. Wie der Name schon verrät: Der digitale Zwilling ist das virtuelle Abbild eines realen Prozesses, Dienstes oder Produktes. Mit dem Verfahren können Unternehmen nahezu alles „virtualisieren“. In den Vorträgen konnte man lernen wie der digitale Zwilling Prozesse in der Produktentwicklung optimiert, mehr Effizienz im Betrieb von Anlagen schafft und die Koordination von Zielkonflikten in komplexen Systemen erleichtert. 

Insgesamt 34 Fachvorträge bildeten so die Grundlage für den weiteren Austausch an den Konferenztagen.
Mit zwölf Ausstellern und 25 Posterbeiträgen bot zudem die durchgehend geöffnete Konferenzausstellung Raum, sich noch intensiver zu informieren und zu vernetzen.

Abseits der Arbeit und Weiterbildung fanden sich natürlich auch in diesem Jahr Zeit und Raum das Gastland Österreich und dessen Bundesland Kärnten näher kennenzulernen. So begeisterte die Konferenzteilnehmer u.a. ein Ausflug an den wunderschönen Wörthersee mit anschließendem Konferenzdinner auf dem idyllisch gelegenen Gut Drasing.

Generationenwechsel im Organisations- und Programmteam

Nachdem sich die langjährige Geschäftsführerin des Silicon Saxony e. V. und Konferenzverantwortliche Gitta Haupold Ende 2018 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedete und auch Prof. Dr. Klaus Kabitzsch nicht mehr als Chairman der Konferenz zur Verfügung steht, rückt nun auch im Programm- und Organisationsteam die jüngere Generation nach. Von nun an werden Dr. Martin Schellenberger vom Fraunhofer IISB und Jochen Kinauer, camline GmbH die inhaltliche Ausgestaltung der Konferenz leiten. Frank Bösenberg, Silicon Saxony e. V. , übernimmt die organisatorische und kaufmännische Verantwortung. 

Silicon Saxony bedankt sich herzlich bei den drei Partnerunternehmen der Veranstaltung - Infineon Austria, INFICON und MKS Instruments, sowie bei allen weiteren Sponsoren und natürlich den Teilnehmern der apc|m-Konferenz 2019 für spannende sowie informative Veranstaltungstage. Ganz besonderer Dank für die tatkräftige Unterstützung vor Ort gilt auch dem österreichischen Technologie-, Innovations- und Micro Electronic Cluster Silicon Alps.

Die apc|m-Konferenz 2020 wird vorraussichtlich in Frankreich stattfinden, nähere Informationen dazu folgen in Kürze.

Über die European apc|m Conference

Die European Advanced Process Control and Manufacturing (apc|m) Konferenz richtet sich an Hersteller, Lieferanten und Wissenschaftler aus den Bereichen Halbleiter, Photovoltaik, LED, Flachbildschirm, MEMS und anderen verwandten Branchen. Die Themen konzentrieren sich auf aktuelle Herausforderungen und zukünftige Anforderungen an Advanced Process Control und Manufacturing Effectiveness. Die Konferenz findet jährlich in Zentren der Halbleiter- und Photovoltaikindustrie in Europa statt. Es ist mit dem Sematech AEC/APC Symposium in Amerika und Asien und Semicon Europe abgestimmt. Die Konferenz wird durch den Silicon Saxony e. V. organisiert und lokal ausgerichtet. Die Konferenz wird durch Gebühren und Sponsoring selbst finanziert.
www.apcm-europe.eu